Bundesweite Fachtagung zur Abschiebungshaft in Hannover – Abschiebungshaft sehr oft rechtswidrig

Bundesweite Fachtagung zur Abschiebungshaft

Abschiebungshaft sehr oft rechtswidrig

Im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung zur Abschiebungshaft sind am 30./31.05.2017 Expertinnen aus elf Bundesländern auf Einladung des Flüchtlingsrats Niedersachsen e.V. zuammengetroffen. Der Fachaustausch in Hannover stand im Kontext sich aktuell weiter verschärfender Bundesgesetze, die auch den Bereich der Abschiebungshaft betreffen.

„Im Zusammenhang mit der Anordnung von Abschiebungshaft werden nationale und internationale Grund – und Verfahrensrechte der Betroffenen weiterhin viel zu häufig missachtet. Deshalb erweisen sich Inhaftierungen bei nochmaliger Prüfung durch höherrangige Gerichte oftmals als unrechtmäßig.“, so Muzaffer Öztürkyilmaz, Referent für den Bereich Abschiebungshaft beim Flüchtlingsrat Niedersachsen. » Den ganzen Beitrag lesen…

Neue Broschüre – Informationen für weibliche Geflüchtete

Kenne deine Rechte! – Informationen für weibliche Geflüchtete | Niedersachsen

Das kleine Infoheft richtet sich an geflüchtete Frauen in Niedersachsen. Es gibt erste Informationen über die Rechte als Frau in Deutschland zum Thema Asyl, Familie, Bildung, Arbeit, Gewalt und Austausch. Es wird thematisch auf Beratungsstellen und Hilfe-Telefone in Niedersachsen verwiesen.

16 Seiten, A5 Deutsch pdf (4,7 MB)
Arabisch pdf (2,7 MB)
Farsi pdf (2,7 MB)
Englisch pdf (2,7 MB)
Französisch pdf (2,7 MB)
Russisch pdf (2,7 MB)

 

Kostenlos bestellbar unter:
Vivien Hellwig
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Röpkestraße 12; 30173 Hannover
Tel.: +49 (0)511/98 24 60 30 | Durchwahl: +49 (0)511/85 03 34 90
E-Mail: vh[at]nds-fluerat.org

 

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. setzt sich für eine gleichberechtigte Gesellschaft und den Schutz von allen Flüchtlingen ein.
Hier finden Sie weitere Informationen, Ansprechpersonen und Projekte für geflüchtete Frauen in Niedersachsen.

iqnds_m

Mit dem IQ Teilprojekt „Fokus Flucht“ möchte der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. besonders geflüchtete Frauen bei ihrem Leben in Deutschland unterstützen. Qualifizierung und Wissen sind wichtige Bestandteile, um ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben zu führen.

Neue Sammelabschiebung nach Afghanistan am 31.05.2017

Für den 31.05.2017 ist eine weitere Sammelabschiebung nach Afghanistan geplant. Aus Niedersachsen werden wohl auch diesmal keine Flüchtlinge betroffen sein. Nachfolgend einige aktuelle neue Informationen zu Afghanistan: » Den ganzen Beitrag lesen…

Bericht: Unbegleitete Minderjährige in Niedersachsen- Landesjugendhilfeplanung Niedersachsen 2017

Unten beigefügt finden Sie den aktuellen  Vertiefungsbericht “ Unbegleitete Minderjährige in Niedersachsen“ , der im Rahmen der Landesjugendhilfeplanung vorgelegt wurde.

Der Bericht umfasst u.a. die Aufnahmesituation 2015/16 , rechtliche Rahmenbedingungen , Verteilsituation von uM in Niedersachsen, Erfahrungen von Jugendhilfeträgern und Eindrücke der Jugendlichen mithilfe von qualitativen Interviews, sowie Anknüpfungspunkte für Weiterentwicklungsprozesse der Kinder- und Jugendhilfe .
Aufzurufen und runterzuladen unter:

Bericht: Unbegleitete_Minderjhrige_2016_WEB_neu

Handreichung: Möglichkeiten der Aufenthaltsverfestigung mit Hilfe einer Ausbildung

Diese gemeinsame Handreichung der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates Niedersachsen und des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück behandelt die Fragestellung, welche aufenthaltsrechtliche Perspektive eine Ausbildung Migrant_innen mit einer Duldung nach § 60a Abs. 2 Satz 1 AufenthG hinsichtlich einer Aufenthaltsverfestigung bietet. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der niedersächsischen Erlasslage. Die Handreichung richtet sich an hauptamtliche Flüchtlingsberater_innen und ersetzt keine juristische Einzelfallberatung.

Veranstaltungsreihe zur Situation geflüchteter Frauen in Deutschland

In den kommenden Wochen organisiert der Flüchtlingsrat Niedersachsen gemeinsam mit verschiedenen Projektpartner_innen mehrere Veranstaltungen zur Lebenssituation geflüchteter Frauen in Deutschland. Die Veranstaltungen, die in Osnabrück, Hannover und Göttingen stattfinden werden, dienen dazu, das Bewusstsein für geflüchtete Frauen in Deutschland und ihre Bedürfnisse zu schärfen. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen und die Projektpartner_innen freuen sich über ein breites Interesse und lebhafte Diskussionen.

Montag, 29. Mai 2017, 18:00 – 20:00 Uhr
Osnabrück
Living conditions of refugee women* in Germany
Sprache: Englisch. Übersetzungen auf Deutsch, Arabisch und Farsi auf Anfrage möglich.
Projektpartner_innen: International Women’s Space, Student_innen und Lektor_innen der Freien Universität Berlin
Link zur Veranstaltung.

Donnerstag, 15. Juni 2017, 18:00 – 20:00 Uhr
Hannover
Living conditions of refugee women* in Germany
Sprache: Englisch. Übersetzungen auf Deutsch, Arabisch und Farsi auf Anfrage möglich.
Projektpartner_innen: International Women’s Space, Student_innen und Lektor_innen der Freien Universität Berlin
Link zur Veranstaltung.

Freitag, 16. Juni 20117, 13:00 – 17:45 Uhr
Göttingen
Wie Schutzsuchende schützen? Gewaltschutz und seine Umsetzung. Die Situation geflüchteter Frauen in Göttingen
Sprache: Deutsch. Übersetzungen auf Englisch, Arabisch und Farsi auf Anfrage möglich.
Projektpartner_innen: Forschungsprojekt Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen, Integrationsrat Göttingen, Initiative Willkommen Flüchtlinge am Klausberg e.V., Refugee Network Göttingen – Hilfe für Geflüchtete e.V., Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.
Link zur Veranstaltung.

MiGAZIN: Gesetzesverschärfung – Vom Asylsuchenden zum „gläsernen Flüchtling“?

MiGAZIN hat die jüngste Gesetzesreform im Asylrecht kritisch analysiert. Das Gesetzesvorhaben der Bundesregierung steht nach dem Beschluss im Bundestag nun voraussichtlich am Fr., 02. Juni 2017 auf der Tagesordnung im Bunderat.

Heft 152: Pro Asyl-Heft zum „Tag des Flüchtlings 2017“ erschienen

Das neue Heft zum „Tag des Flüchtlings 2017“ ist erschienen.

Der Tag des Flüchtlings findet im Rahmen der Interkulturellen Woche in diesem Jahr am 29. September 2017 statt und wird von PRO ASYL und den Flüchtlingsräten in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche/Woche der ausländischen Mitbürger vorbereitet. Das diesjährige Heft zum Tag des Flüchtlings kann hier als pdf heruntergeladen werden. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr die dramatische Verschärfung der Asylpolitik (nicht nur) in Deutschland. „An Europas Grenzen steht die Zukunft des Flüchtlingsschutzes auf dem Spiel. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Frage, ob das Recht auf Asyl in Europa noch erreichbar ist. Es besteht die Gefahr, dass es zu einer Fata Morgana wird: Ein schönes, aber unerreichbares Trugbild.“

Bundesrat muss gegen Asyl- und Aufenthaltsrechtsrechtsverschärfung Einspruch erheben

PRO ASYL appelliert an die Bundesländer im Bundesrat, gegen das beschönigend »Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht« genannte Gesetz Einspruch zu erheben. Das Gesetz ist rechtsstaatlich mehr als fragwürdig und zudem europarechtswidrig. Der Bundestag hat den Entwurf vergangene Nacht beschlossen. Der Bundesrat soll voraussichtlich am 2. Juni über das Gesetz entscheiden.

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Umfrage: Racial profiling in Niedersachsen

Mit den Polizeikontrollen in der Kölner Silvesternacht 2016/17 und der sich daran entzündende „Nafri“-Debatte ist das Thema racial profiling wieder in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Verschiedene Wortmeldungen und Zeitungsartikel deuten darauf hin, dass es sich bei den verdachtsunabhängigen Polizeikontrollen, die sich allein auf das äußere Erscheinungsbild eines Menschen stützen, keineswegs um Einzelfälle handelt.

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. will mehr darüber erfahren, inwieweit racial profiling auch in Niedersachsen ein akutes Thema ist. Wie sind die persönlichen Erfahrungen mit Polizeikontrollen in Niedersachsen? Wer hat racial profiling selbst erlebt oder miterlebt? » Den ganzen Beitrag lesen…