Projekte

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  • 1.
    Landesweite Einzelfallberatung

    Der Flüchtlingsrat Niedersachsen verfügt über zwei landesweite Projekte zur Einzelfallberatung für direkt betroffene Menschen, Haupt- oder Ehrenamtliche, Angehörige und Unterstützer_innen: Netzwerkprojekt AMBA und Beratung gemäß der Richtlinie Migrationsberatung des niedersächsischen Sozialministeriums.

    • Im Rahmen des Netzwerkprojekts AMBA berät der Flüchtlingsrat insbesondere Menschen, die zu den „vulnerablen Gruppen“ im Sinne des Artikels 21 der EU-Aufnahmerichtlinie 2013/33/EU gehören und über eine Aufenthaltsgestattung verfügen, und unterstützt sie intensiv bei der Geltendmachung ihrer Rechte gegenüber den verschiedenen Behörden.
    • Das Projekt auf Grundlage der Richtline Migrationsberatung bietet vor allem eine aufenthaltsrechtliche Beratung in Einzelfällen an, wobei die aufenthaltsrechtliche Ausgangssituation unerheblich ist.
    • Beide Projekte haben das Ziel, eine konstante Aktualisierung und nachhaltige fachliche Fortbildung der einschlägigen Akteur_innen zu ermöglichen und als Vermittlungsstelle zu einer Klarstellung und Lösung regionaler oder landesweiter problematischen Fragestellungen beizutragen.

    Die Beratung erfolgt telefonisch, per E-Mail und gegebenenfalls auch persönlich.

    Kontakt

    Aigün Hirsch (Netzwerkprojekt AMBA)
    Telefon: 0511 / 98 24 60 36 | ah(at)nds-fluerat.org

    Luara Rosenstein (Richtlinie Migrationsberatung)
    Telefon: 0511 / 98 24 60 33 | lr(at)nds-fluerat.org

    Finanzierung

    Das Projekt gemäß der Richtlinie Migrationsberatung wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziert.

    Das Netzwerkprojekt AMBA wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union sowie durch das Land Niedersachsen und die UNO-Flüchtlingshilfe finanziert.Logoleiste Geldgeber_Nebeneinander

  • 2.
    Arbeitsmarktprojekte (IvAF)

    Der Europäische Sozialfonds (ESF) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördern im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund unter dem Schwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ bundesweit Projektverbünde, die Geflüchtete unterstützen, Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu bekommen. Unterstützt werden sowohl Menschen im Asylverfahren mit einer Aufenthaltsgestattung oder Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchende (BÜMA)/Ankunftsnachweis als auch Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis wie auch Flüchtlinge mit einer Duldung.

    Von den bundesweit 41 solcher IvAF-Projekte werden in Niedersachsen vier durchgeführt. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. ist an allen vier IvAF-Projektverbünden in Niedersachsen als Projektpartner beteiligt. Der IvAF-Projektverbund „AZF3 – Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge“ wird zudem vom Flüchtlingsrat Niedersachsen koordiniert.

    Kontakt

    Olaf Strübing
    Telefon: 0511 / 84 87 99 74 | os(at)nds-fluerat.org

    Sigmar Walbrecht
    Telefon: 0 511 /84 87 99 73 | sw(at)nds-fluerat.org

    Anna-Maria Muhi
    Telefon: 0511 / 84 87 99 75 | am(at)nds-fluerat.org

    Stefan Klingbeil
    sk(at)nds-fluerat.org

    Weitere Informationen zu den IvAF-Projekten

    logo_azf3_RGB         AZF3 – Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge

    fairbleib_sns_harz_p.  FairBleib Südniedersachsen-Harz

    netwin3_Logo_rot   Netzwerk Integration – Netwin 3

    TAF Logo Endfassung 1 Zeile            TAF – Teilhabe am Arbeitsmarkt für Flüchtlinge

    Finanzierung

    Logo_Integrationsrichtlinie
    Die Projekte „AZF3 – Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge“, „FairBleib Südniedersachsen-Harz“, „Netzwerk Integration – Netwin 3“ und „TAF – Teilhabe am Arbeitsmarkt für Flüchtlinge“ werden im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ gefördert durch:

    logo BMASBMA_ESF_ES_RGB_SRweisslogo_eu_deesf_logo_claim

  • 3.
    Arbeitsmarktprojekt „Fokus Flucht" (IQ Netzwerk)

    Das Projekt „Fokus Flucht“ im IQ Netzwerk Niedersachseniqnds_m

    Die Anerkennung der bereits im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse verbessert die Chancen, den eigenen Qualifikationen entsprechend einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen ist mit dem Projekt „Fokus Flucht“ Teil des IQ Netzwerkes in Niedersachsen.

    Ziel des Projekts

    • Das Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsabschlüsse als einen Schritt – den eignen Qualifikationen entsprechend – Zugang zum Arbeitsmarkt
      zu finden, für Geflüchtete zugänglicher machen.
    • Frauen mit Fluchtgeschichte darin stärken, ihren Weg in eine Beschäftigung entsprechend ihren Qualifikationen und Wünschen zu finden.

    Angebote

    • Workshops für Frauen mit Fluchtgeschichte zum Thema „Arbeiten in Deutschland – Welche Wege kann ich gehen? “ (2 Stunden)
    • Workshops für Frauen mit Fluchtgeschichte zum Thema  „Arbeitsrechte – Ich will eine gute Arbeit!“ (4 Stunden)
    • „Berufliche Anerkennung in Deutschland“ Unterrichtseinheit in Sprachkursen (ab B1)
    • „Berufliche Anerkennung in Deutschland“ Informationsveranstaltungen, Teilmodule für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
    • Unterstützung bei der Selbstorganiserung von geflüchteten Frauen*

    Informationen

    Projektflyer mit Angeboten „Fokus_Flucht“ (pdf)

    Powerpoint Projekt „Fokus Flucht“ (pdf)

    Informationen für geflüchtete Frauen

    Broschüre: Kenne deine Rechte! – Informationen für weibliche Geflüchtete

    Informationsbroschüre für geflüchtete Frauen vom Bundesarbeitsministerium ausgezeichnet als IQ Good Practice.

    !Ausgebucht! Fortbildung: Rechtliche Informationen zur Beratung von geflüchteten Frauen

    Kontakt

    Vivien Hellwig
    Tel.: 0511 /85 03 34 90 | vh(at)nds-fluerat.org

    Das Förderprogramm IQ

    Hintergrund und gesellschaftliche Bedeutung des Förderprogramms
    In Niedersachsen haben ca. 16% der Menschen eine Zuwanderungsgeschichte. Es ist die Aufgabe der Politik, Strukturen zu schaffen, die  nachhaltig die  Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Einbindung in den Arbeitsmarkt. Aufgrund von rechtlichen oder sprachlichen Barrieren und nicht zuletzt durch die oftmals nicht anerkannten Berufsabschlüsse ist der Einstieg ins Erwerbsleben für viele Migrant_innen hierzulande erschwert. Die Folge ist, dass Zuwanderer_innen in Niedersachsen doppelt so häufig von Erwerbslosigkeit betroffen sind wie Deutsche.

    Auftrag und Förderer

    Um den Prozess der Arbeitsmarktintegration von und für Migrant_innen zu verstärken und um die vielfältigen Integrationsbemühungen zu koordinieren und effizienter zu gestalten, wurde 2011 das bundesweite Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ auf den Weg gebracht. Das IQ Netzwerk Niedersachsen ist Teil des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“, es zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA).

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  • 4.
    Aufnahme und Integration (Netzwerkprojekt AMBA)

    AMBA-Logo-sz-RGBAm 30. Juni 2015 startete das von der Europäischen Union im Rahmen des AMIF geförderte, vom Land Niedersachsen und der UNO-Flüchtlingshilfe kofinanzierte Projekt „Aufnahmemanagement und Beratung für Asylsuchende in Niedersachsen (AMBA)“.

    Die Ziele

    „Aufnahmemanagement und Beratung für Asylsuchende in Niedersachsen (AMBA)“ – dieser programmatische Name eines Projektnetzwerks von Organisationen, die schon seit vielen Jahren in der Flüchtlingsarbeit engagiert sind, steht für eine engagierte und parteiliche Arbeit zur Verbesserung der Aufnahmebedingungen. AMBA will die Aufnahmebedingungen für Asylsuchende in Niedersachsen durch eine Reihe von aufeinander abgestimmten Maßnahmen verbessern. In Kooperation mit Beratungsstellen sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen (z.B. MigrantInnenorganisationen), den kommunalen Koordinierungsstellen Migration und Teilhabe und den Dienststellen in den Erstaufnahmeeinrichtungen sorgt das Projektnetzwerk AMBA für die Gewährleistung einer bestmöglichen Aufnahme und sozialen Integration von Asylsuchenden in Niedersachsen.
    AMBA arbeitet als Pilotprojekt ab Juni 2015 bis Juni 2018 in ausgewählten Regionen Niedersachsens. Eine Inanspruchnahme der miteinander vernetzten Beratungsstellen ist für alle Asylsuchenden in Niedersachsen möglich.

    Die Aufgaben

    • Asylverfahrensberatung als Einzel- und Gruppenberatung unter besonderer Berücksichtigung der Situation vulnerabler Flüchtlinge (z.B. Traumatisierte)
    • Pflege eines Adressreaders zur Vermittlung von Kontakten in den Kommunen/Landkreisen
    • Betrieb eines Frauenzentrums für Asylbewerberinnen in der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland
    • Entwicklung von Aufnahmekonzepten für Städte und Regionen
    • Durchführung von Sprach- und Orientierungskursen
    • Qualifizierung und Fortbildung der am Aufnahmeprozess beteiligten Stellen
    • Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements sowie ehrenamtlicher Unterstützungsstrukturen
    • Information und Beratung von MultiplikatorInnen

    Das Netzwerk

    AMBA ist ein Netzwerkprojekt des Flüchtlingsrats Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V., der Caritasstelle im GDL Friedland / DiCV Hildesheim, der Inneren Mission / Evangelisches Hilfswerk im Grenzdurchgangslager Friedland e.V., dem Caritasverband Braunschweig e.V., dem Caritasverband für den Landkreis Peine e.V., kargah e.V. Hannover – Verein für Interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit, IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle Oldenburg e.V. sowie dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB).

    Die Partner

    Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

    • Koordination Gesamtprojekt
    • Entwicklung modellhafter Aufnahmekonzepte
    • Beratung von Flüchtlingen per Telefon / E-Mail
    • Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen
    • Entwicklung und Pflege online-gestützter Angebote

    Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V.

    • Asylverfahrensberatung
    • Vermittlung von Flüchtlingen an Netzwerkpartner und Dienste an den künftigen Wohnorten
    • Nachverfolgung / Hotline (Kontakttelefon) bei Problemen nach der Verteilung

    Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.

    • Qualifizierung und Fortbildung der am Aufnahmeprozess beteiligten Stellen
    • Fortbildungsangebote für die Projektpartner
    • Verbreitung und Vermittlung der im Projekt erarbeiteten Ergebnisse bzw. Praktiken

    Caritasverband Braunschweig e.V.

    • Asylverfahrensberatung
    • Vermittlung von Flüchtlingen an Netzwerkpartner und Dienste an den künftigen Wohnorten
    • Asylverfahrensberatung für traumatisch belastete Flüchtlinge
    • Nachverfolgung / Hotline (Kontakttelefon) bei Problemen nach der Verteilung

    Caritasstelle im GDL Friedland / DiCV Hildesheim und Innere Mission / Evangelisches Hilfswerk im Grenzdurchgangslager Friedland e.V.

    • Asylverfahrensberatung
    • Vermittlung von Flüchtlingen an Netzwerkpartner und Dienste an den künftigen Wohnorten
    • Nachverfolgung / Hotline (Kontakttelefon) bei Problemen nach der Verteilung
    • Betrieb eines Frauenzentrums

    Caritasverband für den Landkreis Peine e.V.

    • Kursangebot zur Erstorientierung für neu ankommenden Flüchtlinge
    • Gewinnung und Qualifizierung von ehrenamtlich tätigen WillkommensbegleiterInnen
    • Entwicklung eines Aufnahmekonzepts für den Landkreis Peine
    • Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

    IBIS e.V. Oldenburg

    • Aufnahme- und Erstberatung in Nordwest-Niedersachsen
    • Entwicklung eines Aufnahmekonzeptes für die Kommunen in Nordwest-Niedersachsen
    • Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
    • Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements z.B. durch Beratung und Angebote zur Förderung der Eigeninitiative und der Selbstorganisation
    • Durchführung niedrigschwelliger Sprach- und Orientierungskurse
    • Antidiskriminierungsarbeit
    • Fachveranstaltungen und Diskussionen

    kargah e.V. Hannover

    • Aufnahme- und Erstberatung von Asylsuchenden in Stadt und Region Hannover
    • Entwicklung eines Aufnahmekonzeptes für die Stadt und die Region Hannover
    • Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
    • Fachveranstaltungen und Diskussionen
    • Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements z.B. durch Beratung und Angebote zur Förderung der Eigeninitiative und der Selbstorganisation
    • Durchführung niedrigschwelliger Sprach- und Orientierungskurse
    • Sensibilisierung und Beratung zur besonderen Situation von Flüchtlingsfrauen

    Die Kontakte

    Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
    Röpkestaße 12 | 30173 Hannover
    http://www.nds-fluerat.org

    Caritasverband Braunschweig e.V.
    Kasernenstraße 30 | 38102 Braunschweig
    http://www.caritas-bs.de

    Caritasstelle im GDL Friedland / DiCV Hildesheim
    Heimkehrerstraße 11 | 37133 Friedland
    http://www.caritasfriedland.de | http://www.caritas-dicvhildesheim.de

    Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V.
    Knappsbrink 58 | 49080 Osnabrück
    www.caritas-os.de

    Caritasverband für den Landkreis Peine e.V.
    Am Amthof 3 | 31224 Peine
    www.caritaspeine.de

    IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle e.V.
    Klävemannstraße 16 | 26122 Oldenburg
    www.ibis-ev.de

    Innere Mission / Evangelisches Hilfswerk im Grenzdurchgangslager Friedland e.V.
    Heimkehrerstraße 18 | 37133 Friedland
    www.innere-mission-friedland.de

    kargah e.V. Hannover – Verein für Interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit
    Zur Bettfedernfabrik 1 | 30451 Hannover
    www.kargah.de

    Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.
    Geschäftsstelle NordWest
    Bahnhofstr. 16 | 49406 Barnstorf
    www.vnb.de

    Finanzierung

    Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union sowie durch das Land Niedersachsen und die UNO-Flüchtlingshilfe finanziert.Logoleiste Geldgeber_Nebeneinander

  • 5.
    Beratung in Abschiebungshaft

    Seit dem 01. August 2016 bietet der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. in der Justizvollzugsanstalt Hannover – Abteilung Langenhagen eine kostenlose und unabhängige Beratung für Abschiebungshaftgefangene an. Die Beratung findet mindestens zweimal wöchentlich statt und orientiert sich darüber hinaus am Beratungsbedarf der Inhaftierten.

    Ziel der Beratung ist es, die Abschiebungshaftgefangenen umfassend über

    1. das System des Aufenthaltsrechts, der Abschiebungshaft und der dazugehörigen Verfahren,
    2. ihre Rechte und die ihnen zur Verfügung stehenden Rechtsbehelfe,
    3. ihre Bleibe – und Wiederkehrperspektiven sowie
    4. Perspektiven nach einer Abschiebung im Zielstaat zu informieren und
    5. Kontakte zu hilfreichen Kooperationspartner im In – und Ausland zu vermitteln.

    Kontakt

    Muzaffer Öztürkyilmaz
    Telefon: 0511 / 98 24 60 38 | moy(at)nds-fluerat.org

    Finanzierung

    Das Pilotprojekt wurde vom 01. August 2016 bis zum 31. Juli 2018 durch die niedersächsische Landesregierung finanziell unterstützt. Das Land hat diese Teilfinanzierung jedoch eingestellt, obgleich sich die Inhaftierungen zu einem sehr großen Teil als rechtswidrig erwiesen haben und die Inhaftierungszahlen in Niedersachsen drastisch gestiegen sind.

  • 6.
    Kinder, Jugendliche und UMF

    A. „Durchblick – Handlungssicherheit und Partizipation von unbegleiteten minderjährigen und jungen erwachsenen Flüchtlingen stärken. Durch Information, Qualifizierung und Netzwerkbildung“

    Ziele

    „Durchblick“ ist ein Projekt des Flüchtlingsrats Niedersachsen e.V. für junge Flüchtlinge, die alleine nach Deutschland gekommen sind. Das Projekt trägt durch die Bereitstellung von Informationen, Qualifizierung und Netzwerkbildung dazu bei, die rechtliche Orientierung und Partizipation von unbegleiteten Minderjährigen sowie jungen erwachsen Geflüchteten zu fördern. Wir richten uns an Fachkräfte der Jugendhilfe und Jugendämter sowie rechtliche Vertreter_innen der geflüchteten Kinder und Jugendlichen. Im Rahmen der allgemeinen Beratung, durch Schulungsangebote oder Fachveranstaltungen, erhalten sie eine fachliche Unterstützung bei asyl- und aufenthaltsrechtlichen Entscheidungen und Prozessen. Nicht zuletzt soll das Projekt auch die Fachkräfte dabei unterstützen, die jungen Geflüchteten im geregelten Übergang aus der Jugendhilfe zu begleiten.

    Unser Ziel ist es außerdem, den Jugendlichen selbst im Rahmen von Workshops und zielgruppengerechten Informationsmaterialien einen kompetenten Überblick hinsichtlich ihrer asyl- und aufenthaltsrechtlichen Situation zu verschaffen, um damit ihre Handlungssicherheit und -spielräume im Alltag zu stärken und auszuweiten. Neben den asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen umfasst unsere Beratung auch den Übergang in die Volljährigkeit und aus der Jugendhilfe heraus. In die Entwicklung entsprechender Maßnahmen werden die Perspektiven und Bedarfe der Jugendlichen mit eingebunden.

    Aktivitäten und Schwerpunkte des Projektes

    • Beratung: Gezielte Beratung von minderjährigen und jungen volljährigen Geflüchteten, Fachkräften der Jugendhilfe, Vormündern und Flüchtlingsinitiativen – ggf. auch in persönlichen Gesprächen
    • Fortbildungs- und Schulungsangebote, insbesondere für Fachkräfte der Jugendhilfe wie auch für Vormünder
    • Konzipierung und Durchführung von Workshops und Veranstaltungen, für und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
    • Zielgruppenspezifischer Hintergrundinformationen, darunter relevante Rechtsprechung bereitstellen
    • Informationsmaterialien und Arbeitshilfen erarbeiten und bereitstellen
    • Auf- und Ausbau eines themenspezifischen Netzwerks in Niedersachsen
    • Politische Lobbyarbeit und Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung der Rahmenbedingungen und Aufzeigen von Misständen und Handlungsbedarfen

    Projektflyer für junge Geflüchtete (Deutsch)
    Projektflyer für junge Geflüchtete (Englisch)
    Projektflyer für junge Geflüchtete (Französisch)
    Projektflyer für junge Geflüchtete (Farsi)
    Projektflyer für junge Geflüchtete (Arabisch)
    Projektflyer für junge Geflüchtete (Somalisch)
    Projektflyer für junge Geflüchtete (Tigrinya)
    Projektflyer für junge Geflüchtete (Albanisch)

    Projektflyer für Fachkräfte/Unterstützer_innen

    Kontakt

    Gerlinde Becker
    Tel.: 0511/ 81120081 | Email: gb@nds-fluerat.org

    Dörthe Hinz
    Tel.: 0511/ 98246037 | Email: dh@nds-fluerat.org

    Telefonzeiten
    Montag – Dienstag, Donnerstag – Freitag: 10h bis 12.30h
    Dienstag und Donnerstag: 14h bis 16h

    Mittwochs haben wir keine Telefonzeiten!

    Finanzierung

                               


    B. „Zukunft in Niedersachsen“

    Seit November 2017 stellt der Flüchtlingsrat in Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) e.V. und mannigfaltig e.V. die Fachberatungsstelle des Landes für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

    Themen

    Flüchtlingsrat Niedersachsen  

    _ Asyl- und Aufenthaltsrecht
    _ Aufenthaltssicherung und -perspektiven
    _ Kinder- und Jugendhilferechtliche Vorgaben, Abläufe und Standards
    _ Übergang in die Volljährigkeit: Rechtliche Veränderungen und Handlungsmöglichkeiten
    _ Übergänge und Zugänge zu Schule – Ausbildung/Studium – Beruf

    Themen mannigfaltig e.V.

    _ Männlichkeit(en)
    _ LGBTI
    _ Genderkompetenz
    _ migrationssensible Jungenarbeit
    _ Rassismusreflexion

    Wir bieten

    _ (Inhouse) Beratung
    _ (Inhouse) Schulungen und Fortbildungen
    _ Workshops, Vorträge und Seminare

    … zu den genannten einzelnen und zusammenhängenden Themenbereichen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten.

    Finanzierung

     

     

  • 7.
    Familienzusammenführung

    Das Thema Familienzusammenführung ist seit vielen Jahren ein wichtiges Arbeitsfeld des Flüchtlingsrats Niedersachsen. Seit Anfang 2016 führen wir im Auftrag von PRO ASYL ein bundesweites Projekt im Bereich der Familienzusammenführung zu Flüchtlingen durch. Wir beraten Geflüchtete, Beratungsstellen und Initiativen und stehen im Kontakt mit den Botschaften, den Ausländerbehörden und den Familienangehörigen. Darüber hinaus begleiten wir die politische Debatte um dieses Thema und stellen gemeinsam mit PRO ASYL Forderungen, damit das Recht auf Familienzusammenführung für anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Geschützte nicht durch jahrelange Wartezeiten, bürokratische Hürden und gesetzliche Verschärfungen auf die lange Bank geschoben wird.

    Kontakt

    Foto: Tim Wegner

    Karim Alwasiti

    Tel.: 0 511 / 98 24 60 32 | ka(at)nds-fluerat.org

    Finanzierung

    Das Projekt wird finanziert durch ProAsyl.

     

  • 8.
    Archiv