Projekte

In English: Our projects (with contact details).

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  • 1.
    Landesweite Einzelfallberatung

    Der Flüchtlingsrat Niedersachsen verfügt über zwei landesweite Projekte zur Einzelfallberatung für direkt betroffene Menschen, Haupt- oder Ehrenamtliche, Angehörige und Unterstützer_innen: Netzwerkprojekt AMBA und Beratung gemäß der Richtlinie Migrationsberatung des niedersächsischen Sozialministeriums.

    • Im Rahmen des Netzwerkprojekts AMBA berät der Flüchtlingsrat insbesondere Menschen, die zu den „vulnerablen Gruppen“ im Sinne des Artikels 21 der EU-Aufnahmerichtlinie 2013/33/EU gehören und über eine Aufenthaltsgestattung verfügen, und unterstützt sie intensiv bei der Geltendmachung ihrer Rechte gegenüber den verschiedenen Behörden.
    • Das Projekt auf Grundlage der Richtline Migrationsberatung bietet vor allem eine aufenthaltsrechtliche Beratung in Einzelfällen an, wobei die aufenthaltsrechtliche Ausgangssituation unerheblich ist.
    • Beide Projekte haben das Ziel, eine konstante Aktualisierung und nachhaltige fachliche Fortbildung der einschlägigen Akteur_innen zu ermöglichen und als Vermittlungsstelle zu einer Klarstellung und Lösung regionaler oder landesweiter problematischen Fragestellungen beizutragen.

    Die Beratung erfolgt telefonisch, per E-Mail und gegebenenfalls auch persönlich.

    Kontakt

    Siehe hier.

    Finanzierung

    Das Projekt gemäß der Richtlinie Migrationsberatung wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziert.

    Das Netzwerkprojekt AMBA wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union sowie durch das Land Niedersachsen und die UNO-Flüchtlingshilfe finanziert.Logoleiste Geldgeber_Nebeneinander

  • 2.
    Arbeitsmarktprojekte (IvAF)

    Der Europäische Sozialfonds (ESF) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördern im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund unter dem Schwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ bundesweit Projektverbünde, die Geflüchtete unterstützen, Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu bekommen. Unterstützt werden sowohl Menschen im Asylverfahren mit einer Aufenthaltsgestattung oder Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchende (BÜMA)/Ankunftsnachweis als auch Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis wie auch Flüchtlinge mit einer Duldung.

    Von den bundesweit 41 solcher IvAF-Projekte werden in Niedersachsen vier durchgeführt. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. ist an allen vier IvAF-Projektverbünden in Niedersachsen als Projektpartner beteiligt. Der IvAF-Projektverbund „AZF3 – Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge“ wird zudem vom Flüchtlingsrat Niedersachsen koordiniert.

    Kontakt

    Torben Linde
    Telefon: 0511 / 84 87 99 79 | tl(at)nds-fluerat.org

    Sigmar Walbrecht
    Telefon: 0 511 /84 87 99 73 | sw(at)nds-fluerat.org

    Annika Hesselmann
    Telefon: 0511 / 81 12 00 80 | ahe(at)nds-fluerat.org

    Stefan Klingbeil
    sk(at)nds-fluerat.org

    Maryam Mohammadi
    mmo[at]nds-fluerat.org

    Weitere Informationen zu den IvAF-Projekten

    logo_azf3_RGB         AZF3 – Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge

    fairbleib_sns_harz_p.  FairBleib Südniedersachsen-Harz

    netwin3_Logo_rot   Netzwerk Integration – Netwin 3

    TAF Logo Endfassung 1 Zeile            TAF – Teilhabe am Arbeitsmarkt für Flüchtlinge

    Finanzierung

    Logo_Integrationsrichtlinie
    Die Projekte „AZF3 – Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge“, „FairBleib Südniedersachsen-Harz“, „Netzwerk Integration – Netwin 3“ und „TAF – Teilhabe am Arbeitsmarkt für Flüchtlinge“ werden im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF)“ gefördert durch:

    logo BMASBMA_ESF_ES_RGB_SRweisslogo_eu_deesf_logo_claim

  • 3.
    Kenne deine Rechte (Junge Geflüchtete)

    Kenne deine Rechte – Perspektiven und Empowerment für junge Geflüchtete in Niedersachsen

     

    Informationen zum Projekt für junge Geflüchtete:

    Du bist alleine nach Deutschland gekommen und fragst dich, welche Rechte du hier hast? Mit unseren Informationen und Beratung wollen wir dir Unterstützung und Orientierung in Deutschland geben. Wir beraten dich zum Beispiel bei Fragen zum Asylverfahren, zu Ausbildung, zum Bleiberecht und zur Jugendhilfe. Du möchtest wissen, welche Wege es gibt, in Deutschland zu bleiben? Wir informieren dich über Deine Rechte und unterstützen dich dabei, eine Perspektive in Deutschland aufzubauen.

    Was wir genau machen und weitere Infos findest du hier

     

    Information für Fachkräfte und Unterstützende:

    Wir sind ein Projekt für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige in Niedersachsen. Wir richten uns dabei besonders an junge Menschen, die als unbegleitete Minderjährige nach Deutschland fliehen mussten, wie auch an die Menschen, die sie professionell und ehrenamtlich begleiten.
    Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Personen, die in ländlichen Räumen leben und/oder strukturell marginalisiert sind, beispielsweise durch ihre Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften sowie durch ungesicherte und befristete Aufenthaltstitel.

    „Kenne deine Rechte“ folgt einem partizipativen Ansatz. Im Rahmen von Workshops, selbst gestalteten Jugendkonferenzen und Video-Schulungen unterstützen wir Geflüchtete, sich für ihre eigenen Rechte und Anliegen einzusetzen und sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen.

    Hierbei verfolgen wir das Ziel, möglichen Unsicherheiten zu begegnen und junge Geflüchtete durch die Vermittlung von Wissen in ihren Handlungskompetenzen zu stärken. Gleichzeitig erhalten sie über alters- und zielgruppengerechte Materialien Grundlagenkenntnisse über ihre (aufenthaltsrechtlichen) Rechte in Deutschland. Sie werden durch Empowerment-Ansätze in die Lage versetzt, ihre Rechte einzufordern und ihre Interessen in öffentlichen Debatten zu vertreten.

    Wir verknüpfen somit zwei entscheidende Aspekte, die das Leben junger Geflüchteter nach ihrer Ankunft in Deutschland maßgeblich prägen: die unklaren asyl- und aufenthaltsrechtlichen Perspektiven einerseits und die Erfahrungen mit Ausgrenzung und struktureller Diskriminierung andererseits.

    Arbeitsbereiche und Schwerpunkte des Projektes

    Unsere Arbeit umfasst eine Reihe verschiedener Angebote, darunter schwerpunktmäßig:

    • Planung und Durchführung partizipativer und interaktiver Angebote (Workshops, Jugendkonferenzen) für und mit jungen Geflüchteten zu den Themen Asyl- und Aufenthaltsrecht, Empowerment, (politische) Partizipation.
    •  Schulungen und Fachtagungen für Fachkräfte
    •  Beratung: insbesondere für junge Geflüchtete, für Fachkräfte der Jugendhilfe und Jugendmigrationsdienste wie auch für Vormünder. Die Beratung erfolgt telefonisch und per Mail, bei besonderen Konstellationen auch persönlich.
    • Erstellung von multimedialen Informationen für junge Geflüchtete, u.a. Info-Videos
    •  Landes- und bundesweite Netzwerkarbeit
    •  Politische Lobbyarbeit und Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung der Rahmenbedingungen und Aufzeigen von Missständen und Handlungsbedarfen

    Themen, die wir Rahmen unserer Aktivitäten behandeln:

    •  Asyl- und Aufenthaltsrecht
    •  Aufenthaltssicherung und Perspektiven
    •  Kinder- und Jugendhilferechtliche Vorgaben, Abläufe und Standards
    •  Übergang in die Volljährigkeit: Rechtliche Veränderungen und Handlungsmöglichkeiten
    •  Empowerment und (politische) Partizipation

    Aktuelle Informationen und Materialien zu jungen Geflüchteten findet ihr hier und unter den Schlagwörtern #UMF, #Kinder und Jugendliche und #Junge Volljährige.

    Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. ist Mitglied im Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. und stellt die BumF-Landeskoordinatorin in Niedersachsen.

    Kontakt

    Erstanfragen/ Allgemeine Anfragen
    juf(at)nds-fluerat.org

    Gerlinde Becker
    Telefon: 0511 81120081 | gb(at)nds-fluerat.org
    Dienstag und Donnerstag, 14:00 bis 16:00 Uhr

    Dörthe Hinz
    Telefon: 0511 98246037 | dh(at)nds-fluerat.org
    Montag und Donnerstag, 10:00 bis 12:30 Uhr

    Mailverteiler

    Über unseren Mailverteiler juf-nds@nds-fluerat.org werden relevante Informationen, Fachpublikationen, gesetzliche Veränderungen und Arbeitshilfen versandt. Im Fokus liegt hierbei insbesondere die Situation von unbegleiteten minderjährigen sowie jungen volljährigen Flüchtlingen. Eintragen können Sie sich hier.

     

    Finanzierung

    Dieses Projekt wird gefördert durch:

           

    Logo

  • 4.
    Aufnahme und Integration (Netzwerkprojekt AMBA)

    Die Ziele

    „AMBA – Aufnahmemanagement und Beratung für Asylsuchende in Niedersachsen“ ist ein Netzwerkprojekt von neun Organisationen mit langjähriger und vielfältiger Expertise in der Flüchtlingsarbeit. AMBA verfolgt das Ziel, die Aufnahmebedingungen für Asylsuchende in Niedersachsachen durch eine Reihe aufeinander abgestimmter Maßnahmen zu verbessern. Dabei arbeitet AMBA engagiert und parteilich im Interesse der Asylsuchenden. AMBA kooperiert mit Beratungsstellen sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen und steht im regelmäßigen Austausch mit Entscheidungsträger_Innen in Behörden und Ministerien, um einen größtmöglichen Beitrag zur bestmöglichen Aufnahme und Integration von Asylsuchenden in Niedersachsen zu leisteAMBA-Logo-sz-RGBn. Die Angebote des AMBA – Netzwerks stehen allen Asylsuchenden in Niedersachsen offen.

    AMBA startete im Juni 2015 zunächst befristet auf drei Jahre als Pilotprojekt. Von Juli 2018 bis Oktober 2020 wurde das Projekt unter dem Titel AMBA 2 mit einem weiterentwickelten und neuem Konzept fortgeführt. In AMBA wurden bislang knapp 13.000 Asylsuchende beraten und eine Vielzahl von Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen für Asylsuchende sowie Haupt- und Ehrenamtliche durchgeführt. Überdies brachte AMBA mehrere Broschüren sowie weitere Informationsmaterialien heraus und bezog öffentlich im Interesse der Asylsuchenden in Niedersachsen Stellung.

    Die Schwerpunkte

    Ausgehend von den Entwicklungen in der niedersächsischen Flüchtlingspolitik und aufbauend auf den Erfahrungen der vergangenen fünf Jahre, hat AMBA sein Konzept erneut weiterentwickelt und es sich bis September 2022 zur Aufgabe gemacht

    1. in den niedersächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen in Bramsche, Braunschweig, Friedland, Oldenburg sowie Osnabrück Frauenzentren für weibliche Asylsuchende und in Bad Fallingbostel ein „Youth Camp“ für jugendliche und heranwachsende Asylsuchende zu implementieren.

    2. Asylsuchenden und (Fach)Beratungsstellen in Niedersachsen eine qualifzierte Rechtsberatung anzubieten,

    3. die am Asylverfahren und Aufnahmeprozess beteiligten Haupt- und Ehrenamtlichen fortzubilden,

    4. In Hannover, Oldenburg und Peine sowohl Safe-Spaces als auch Teilhabeangebote für Asylsuchende zu schaffen,

    5. kommunale Aufnahmeprozesse und Aufnahmekonzepte kritisch zu begleiten,

    6. durch einen regelmäßigen Austausch mit Behörden und Ministerien die Qualitätssicherung im Aufnahmeprozess und im Asylverfahren zu gewährleisten.

    Das Netzwerk

    Die Partner und ihre Aufgaben

    Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

    • Gesamtprojektkoordination
    • Finanztechnische Abwicklung / Mittelbewirtschaftung
    • Begleitung und Entwicklung eines Aufnahmekonzepts für Asylsuchende in Niedersachsen im Austausch mit Ministerien und Behörden
    • Besprechungen mit dem BAMF zur Qualitätssicherung im Asylverfahren
    • Mitarbeit in Gremien und Arbeitskreisen
    • Organisation und Durchführung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen
    • Entwicklung und Pflege online-gestützter Informationsangebote
    • Bereitstellung von Informationen für die Beratungsarbeit
    • Landesweite Rechtsberatung für (Fach)Beratungsstellen
    • Landesweite Rechtsberatung für Asylsuchende
    • Implementierung von Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften
    • Entwicklung von Leitlinien zur Einbindung von Asylsuchenden ins Gemeinwesen
    • Erstellung einer Musterhausordnung für Flüchtlingsunterkünfte

    www.nds-fluerat.org  – 05 11 / 98 24 60 30 – amba@nds-fluerat.org

    Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V.

    • Betrieb eines Frauenzentrums in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Osnabrück und Bramsche/Hesepe
    • Entwicklung von Leitlinien für den Betrieb von Frauenzentren
    • Erstellung einer Broschüre für weibliche Asylsuchende in Kooperation mit kargah
    • Regionale Rechtsberatung für (Fach)Beratungsstelle
    • Regionale Rechtsberatung für Asylsuchende
    • Mitarbeit in regionalen Gremien und Arbeitskreisen

    www.caritas-os.de – 05 41 / 34 97 80 – https://www.caritas-os.de/amba

    Caritasstelle im Grenzdurchgangslager Friedland e.V. (GDL) / DiCV Hildesheim e.V.

    • Betrieb eines Frauenzentrums im GDL Friedland (in Koop. mit der Inneren Mission und dem Ev. Hilfswerk im GDL Friedland)
    • Entwicklung von Leitlinien für den Betrieb von Frauenzentren
    • Begleitung und Entwicklung eines Aufnahmekonzepts für Asylsuchende im Austausch mit Ministerien und Behörden
    • Besprechungen mit dem BAMF zur Qualitätssicherung im Asylverfahren
    • Mitarbeit in regionalen Gremien und Arbeitskreisen

    www.caritasfriedland.de – 05 50 4 / 85 61 – amba@caritasfriedland.de

    Innere Mission und Evangelisches Hilfswerk im Grenzdurchgangslager (GDL) Friedland e.V.

    • Betrieb eines Frauenzentrums im GDL Friedland (in Koop. mit der Caritasstelle im GDL Friedland/DiCV Hildesheim)
    • Entwicklung von Leitlinien für den Betrieb von Frauenzentren
    • Mitarbeit in regionalen Gremien und Arbeitskreisen

    www.im-friedland.de – 05 50 4 / 98 16 1 – www.im-friedland.de/frauenzentrum

    Caritasverband Braunschweig e.V.

    • Betrieb eines Frauenzentrums in der Erstaufnahmeeinrichtung in Braunschweig
    • Entwicklung von Leitlinien für den Betrieb von Frauenzentren
    • Mitarbeit in regionalen Gremien und Arbeitskreisen

    www.caritas-bs.de – 0531 / 38 00 83 9 – amba@caritas-bs.de

    Diakonisches Werk Walsrode e.V.

    • Betrieb eines „Youth Camp“ in der Erstaufnahmeeinrichtung Bad Fallingbostel
    • Regionale Rechtsberatung für (Fach)Beratungsstellen
    • Regionale Rechtsberatung für Asylsuchende
    • Mitarbeit in regionalen Gremien und Arbeitskreisen

    www.diakonie-walsrode.de – 0 51 61 / 98 97 82 – amba.diakonie.walsrode@evlka.de

    IBIS e.V. Oldenburg

    • Betrieb eines Frauenzentrums in der Erstaufnahmeeinrichtung Oldenburg
    • Regionale Rechtsberatung für (Fach)Beratungsstellen
    • Regionale Rechtsberatung für Asylsuchende
    • Stabilisierungsgruppen für traumatisierte Asylsuchende
    • Regionale Informations-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie Qualifizierungsmaßnahmen – auch muttersprachlich
    • Gemeinwesenarbeit in interkulturellen Begegnungs- und Bildungscafés
    • Mitarbeit in regionalen Gremien und Arbeitskreisen

    www.ibis-ev.de – 04 41 / 92 05 82 20 – asyl@ibis-ev.de

    kargah e.V. Hannover – Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit

    • Erstellung von Leitlinien für die Unterbringung von Asylsuchenden mit LSBTIQ-Hintergrund
    • Regionale Rechtsberatung für (Fach)Beratungsstellen
    • Regionale Rechtsberatung für Asylsuchende
    • Regionale Informations-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie Qualifizierungsmaßnahmen – auch muttersprachlich
    • Gemeinwesenarbeit in interkulturellen Begegnungs- und Bildungscafés
    • Empowermentgruppenangebote für geflüchtete Frauen
    • Erstellung einer Broschüre für weibliche Asylsuchende in Kooperation mit dem Caritasverband Osnabrück
    • Erstellung einer Übersicht „Fachvokabular Asylrecht“
    • Mitarbeit in regionalen Gremien und Arbeitskreisen

    www.kargah.de – 0511 / 12 60 78 – 12 / – 16 – amba@kargah.de

    Caritasverband für den Landkreis Peine e.V.

    • Psychosoziale Betreuung von Asylsuchenden
    • Regionale Informations-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie Qualifizierungsmaßnahmen – auch muttersprachlich
    • Organisation und Durchführung des methodischen Cafés „NeuStart“
    • Organisation und Durchführung des Videoprojekts „DAS bin ich und DAS kann ich“
    • Mitarbeit in regionalen Gremien und Arbeitskreisen zu flüchtlingspolitischen Themen

    www.caritaspeine.de – 05 17 1 / 70 03 – 37 / – 38 – amba@caritaspeine.de

    Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. – – Geschäftsstelle Nord/West

    • Organisation und Durchführung landesweiter Qualifizierungs- und Fortbildungsveranstaltungen
    • Interne Evaluation des Projektes

    www.vnb.de – 0 55 42 / 80 45 – 20 / – 21 – amba@vnb.de

    Finanzierung

    Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union sowie durch das Land Niedersachsen und die UNO-Flüchtlingshilfe finanziert.

  • 5.
    Beratung in Abschiebungshaft

    Seit dem 01. August 2016 bietet der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. in der Justizvollzugsanstalt Hannover – Abteilung Langenhagen eine kostenlose und unabhängige Beratung für Abschiebungshaftgefangene an. Die Beratung findet mindestens zweimal wöchentlich statt und orientiert sich darüber hinaus am Beratungsbedarf der Inhaftierten.

    Ziel der Beratung ist es, die Abschiebungshaftgefangenen umfassend über

    1. das System des Aufenthaltsrechts, der Abschiebungshaft und der dazugehörigen Verfahren,
    2. ihre Rechte und die ihnen zur Verfügung stehenden Rechtsbehelfe,
    3. ihre Bleibe- und Wiederkehrperspektiven sowie
    4. Perspektiven nach einer Abschiebung im Zielstaat zu informieren und
    5. Kontakte zu hilfreichen Kooperationspartnern im In- und Ausland zu vermitteln.

    Kontakt

    Torben Linde
    Telefon: 0511 / 84 87 99 79 | tl(at)nds-fluerat.org

    Muzaffer Öztürkyilmaz
    Telefon: 0511 / 98 24 60 38 | moy(at)nds-fluerat.org

    Finanzierung

    Das Pilotprojekt wurde vom 01. August 2016 bis zum 31. Juli 2018 durch die niedersächsische Landesregierung finanziell unterstützt. Das Land hat diese Teilfinanzierung jedoch eingestellt, obgleich sich die Inhaftierungen zu einem sehr großen Teil als rechtswidrig erwiesen haben und die Inhaftierungszahlen in Niedersachsen drastisch gestiegen sind. Zwischen dem 01.08.2018 und dem 31.12.2019 wurde das Projekt durch das Diakonische Werk Niedersachsen finanziell gefördert. Leider wurde diese Finanzierung im Jahr 2020 nicht fortgeführt. Seit dem 01.01.2020 erhalten wir einen Zuschuss der Caritas Niedersachsen für die Beratungsarbeit, für den wir dankbar sind, der aber den Bedarf nicht deckt. Daher sind wir auf der Suche nach weiteren Sponsoren…

  • 6.
    Familienzusammenführung

    Das Thema Familienzusammenführung ist seit vielen Jahren ein wichtiges Arbeitsfeld des Flüchtlingsrats Niedersachsen. Seit Anfang 2016 führen wir im Auftrag von PRO ASYL ein bundesweites Projekt im Bereich der Familienzusammenführung zu Flüchtlingen durch. Wir beraten Geflüchtete, Beratungsstellen und Initiativen und stehen im Kontakt mit den Botschaften, den Ausländerbehörden und den Familienangehörigen. Darüber hinaus begleiten wir die politische Debatte um dieses Thema und stellen gemeinsam mit PRO ASYL Forderungen, damit das Recht auf Familienzusammenführung für anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Geschützte nicht durch jahrelange Wartezeiten, bürokratische Hürden und gesetzliche Verschärfungen auf die lange Bank geschoben wird.

    Kontakt

    Foto: Tim Wegner

    Karim Alwasiti

    Tel.: 0 511 / 98 24 60 32 | ka(at)nds-fluerat.org

    Annika Hesselmann

    Tel.: 0 511 / 81 12 00 80 | ahe(at)nds-fluerat.org

    Finanzierung

    Das Projekt wird finanziert durch PRO ASYL.

     

  • 7.
    WIB. Wege ins Bleiberecht

    Rund 22.000 Menschen leben seit vielen Jahren in Niedersachsen und sind längst Teil der Gesellschaft geworden. Dennoch begleiten sie eine stete Unsicherheit und die Sorge vor einer
    Abschiebung. Diskriminerungserfahren in nahezu allen Lebensbereichen (Arbeit, Wohnungssuche, Gesundheitsversorgung, Reisen, Mobilfunkvertrag) sind Teil ihrer täglichen Lebenserfahrung.

    Ziel des Projekts „WIB – Wege ins Bleiberecht“ ist es, Wege aufzuzeigen, wie Menschen mit Duldungen ein gesichertes Bleiberecht erlangen können. Dabei zeigt der Blick in die niedersächsischen Kommunen, dass sich der relative Anteil der Geduldeten an der Gesamtbevölkerung selbst zwischen Kommunen ähnlicher Größe und Struktur zum Teil deutlich unterscheidet. Dies deutet darauf hin, dass es Kommunen unterschiedlich gut gelingt, für Geduldete Wege in ein Bleiberecht zu finden. Daher legt das Projekt den Fokus auf die Handlungsmöglichkeiten der niedersächsischen Kommunen.

    In mehreren niedersächsischen Modellkommunen vereinbaren Ausländerbehörde, lokale Beratungsstellen und Flüchtlingsrat Niedersachsen eine Zusammenarbeit und nehmen sich gemeinsam zum Ziel, für den jeweils vereinbarten Personenkreis Bleiberechtsmöglichkeiten auszuschöpfen. Seit Mai 2020 besteht eine Kooperation zwischen dem Flüchtlingsrat und der Landeshauptstadt Hannover. Zum 1. Mai 2021 ist die Stadt Göttingen als zweiter Kooperationspartner hinzukommen. Die Umsetzung des Projekts orientiert sich dabei an jener in der Landeshauptstadt Hannover. Mit weiteren Kommunen laufen Gespräche über eine Zusammenarbeit.

    Neben der Besprechung von individuellen Bleiberechtsmöglichkeiten für Menschen mit Duldungen steht vor allem die systematische Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure – Ausländerbehörde, Flüchtlingsrat Niedersachsen und Beratungsstellen vor Ort – im Vordergrund, um über den Einzelfall hinausweisende, grundsätzliche Lösungswege zu diskutieren und gute Verfahren zu etablieren bzw. zu stärken, mit denen Geduldete in der Modellkommune von einer der bestehenden Bleiberechtsregelungen profitieren können.

    Kontakt

    Abdullatif Barghasha
    0511 / 84 87 99 75 | ab(at)nds-fluerat.org

    Hilke Brandy
    0511 / 81 12 00 82 | hb(at)nds-fluerat.org

    Sascha Schießl
    0511 / 85 64 54 59 | sas(at)nds-fluerat.org

    Arbeitshilfen

    Diese Arbeitshilfen zu einigen Bleiberechtsregelungen sollen Geduldete und Haupt- und Ehrenamtliche bei der Beratung unterstützen.

    Flüchtlingsrat Niedersachsen, Arbeitshilfe zur Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration, Juni 2020

    Flüchtlingsrat Niedersachsen, Arbeitshilfe zur Aufenthaltserlaubnis wegen eines Privatlebens, Mai 2020

    Flüchtlingsrat Niedersachsen: Bleiberecht für junge Geflüchtete nach § 25a Aufenthaltsgesetz – Eine Arbeitshilfe für Beratende und Unterstützende in Niedersachsen, Februar 2020 (erstellt vom Projekt Durchblick)

    Weiterlesen

    Flüchtlingsrat Niedersachsen, Zwischenbilanz: Gemeinsames Modellprojekt schafft Bleiberecht für viele Langzeitgeduldete, Beitrag vom 21. Juni 2021

    Flüchtlingsrat Niedersachsen, Neues Modellprojekt in Göttingen: Wege ins Bleiberecht, Beitrag vom 12. Mai 2021

    Flüchtlingsrat Niedersachsen, Landtagskommission fordert Ausweitung des Bleiberechts, Beitrag vom 15. März 2021

    Landeshauptstadt Hannover/Flüchtlingsrat Niedersachsen, Wege ins Bleiberecht: Eine beispielhafte Initiative für Langzeitgeduldete, Pressemitteilung vom 19. Mai 2020

    Finanzierung

    Das Modellprojekt „WIB – Wege ins Bleiberecht“ läuft seit 1. Juli 2019 und wird für insgesamt drei Jahre vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. Von Mai 2019 bis Ende Dezember 2020 wurde das Projekt zudem von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert.

       

  • 8.
    Archiv
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