Hannover, 13.7.: Workshop zu asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen für Jugendliche/junge Erwachsene aus Afghanistan (Deutsch/Farsi)- leider schon ausgebucht

WIEDERHOLUNG AM 18.7. : https://www.nds-fluerat.org/veranstaltungen/workshop-zu-asyl-und-aufenthaltsrechtlichen-fragestellungen-fuer-jugendlichejunge-erwachsene-aus-afghanistan-deutschfarsi-2/

!Leider sind für den 13.7. keine Plätze mehr frei!

Damit auch Zeit für Fragen und Austausch da ist, können wir die Gruppengröße leider nicht erweitern. Wir werden sobald wie möglich weitere Workshops anbieten!
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Presseinformation der Alarmkette Wendmark gegen Abschiebungen

Nachfolgend dokumentieren wir eine Presseinformation der Initiative ZuFlucht Lüchow vom 04.07.2017:

Rückführung nach Italien am 02. 07. 2017
aus der Unterkunft Schillerstrasse / SAW
– Abbruch der Abschiebung
Presseerklärung der Alarmkette gegen Abschiebungen am 04. 07. 2017

Am Sonntagabend protestierten 80 Menschen aus Altmark und Wendland von 19.00 Uhr
bis 22.30 Uhr vor den Türen der Unterkunft in der Schillerstrasse gegen Abschiebungen.
Wir sind zusammengekommen, weil ab 20.15 Uhr eine sogenannte Rückführung nach
Italien angekündigt worden war.

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Dokumentation der Fortbildung: Was ist möglich, was geht nicht? Die rechtliche Lage geflüchteter Menschen und deren Bedeutung für die politische Bildungsarbeit

Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB) und das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) haben am 22. Juni 2016 in Berlin eine Fortbildung zum Thema „Was ist möglich, was geht nicht? Die rechtliche Lage geflüchteter Menschen und deren Bedeutung für die politische Bildungsarbeit“ veranstaltet, an der der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. inhaltlich beteiligt war. Die Dokumentation der Fortbildung kann ab heute nachgelesen werden. Einsehbar sind auch hilfreiche Hinweise zur Förderung von Maßnahmen politischer Bildung in diesem Arbeitsbereich.

Graswurzel-TV: G20-Festung Hamburg

28.06.2017 Zehn Tage vor dem Treffen der G20 in Hamburg enterten Aktivist*innen von Sea-Watch, Jugend Rettet und Never mind the papers eine zentrale Elbbrücke mit Blick auf die Elbphilamonie und entrollten dort ein gigantisches Banner mit der Forderung „Build Bridges not Walls“. Sie klagen damit die Abschottungspolitik der Industriestaaten an, die Tausende Tote jährlich im Mittelmeer zu verantworten hat. Die polizeistaatliche Abriegelung Hamburgs für die G20 steht für sie symbolhaft für die europäische Außenpolitik.

Hier gehts zum Beitrag auf Graswurzel-TV

FSJ Kultur für Menschen mit Fluchterfahrung

Zum 1.9. 2017 wird das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen gemeinsam mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. im Rahmen ihres Freiwilligendienstes FSJ Kultur 50 Plätze ins Leben rufen, die im Themenfeld „Geflüchtete“ angesiedelt sind, davon zunächst 15 Plätze für Menschen mit Fluchterfahrung. » Den ganzen Beitrag lesen…

SPD-Parteitag: Keine Abschiebungen, wenn jemand mindestens 2 Jahre hier lebt

Die SPD zeigt Profil: Nachdem sich Boris Pistorius, Innenminister in Niedersachsen und SPD-Innenminister im Schattenkabinett von Martin Schulz, auf der Mitgliederversammlung des Flüchtlingsrats noch mit Händen und Füßen gegen einen Abschiebestopp für Afghanistan ausgesprochen hatte, beschloss die SPD auf ihrem Bundesparteitag am vergangenen Sonntag mehrheitlich – gegen den Willen der Parteispitze – genau dies: „Wir werden bis auf weiteres keine Abschiebungen nach Afghanistan vornehmen“, heißt es in dem Beschluss. Die Sicherheitslage in Afghanistan lasse „kein sicheres Leben“ zu. „Wir werden keine Menschen in Perspektivlosigkeit und Lebensgefahr abschieben“.

Darüber hinaus beschloss der SPD-Parteitag eine Altfallregelung für Flüchtlinge mit einer Aufenthaltsdauer von mehr als 2 Jahren. Wörtlich heißt es in dem Beschluss: „Außerdem werden wir eine Altfallregelung schaffen, so dass Menschen, die seit mindestens zwei Jahren in Deutschland leben, hier nicht straffällig geworden sind und Arbeit haben oder zur Schule gehen, nicht abgeschoben werden“. Dies soll für Flüchtlinge aus allen Ländern gelten.

Abschiebungen von Kindern aus Schulen: GEW gibt Rechtsratgeber für Lehrkräfte heraus

Abschiebungen von Kindern aus Schulen: GEW gibt Rechtsratgeber für Lehrkräfte heraus, wie sie sich wehren können

Insb. in Bayern häufen sich in jüngster Zeit Fälle von Abschiebungen, bei denen die Polizei oder Ausländerbehörden in der Schule erscheinen, um betroffene Schülerinnen aus dem Unterricht holen zu lassen, – für die GEW ein Skandal. Sie hat deshalb jetzt im Zusammenwirken mit dem Münchner Anwalt Hubert Heinold einen rechtlichen Leitfaden erstellen lassen, wie sich Lehrkräfte rechtssicher gegen die dann geforderte Mitwirkung zur Wehr setzen können. Der Ratgeber ist bundesweit relevant und auf der Homepage der GEW Bayern zu finden.

Hier gibt es weitere Informationen zum Thema

Mitgliederversammlung des Flüchtlingsrats Niedersachsen wählt neuen Vorstand

Die jährliche Mitgliederversammlung tagte am 17. Juni 2017 in den Räumen der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats Niedersachsen e.V. Nach den Formalia und der Vorstellung des Tätigkeitsberichts 2016/2017 stand im Zentrum der Versammlung die turnusmäßig anstehende Neuwahl des Vorstandes. » Den ganzen Beitrag lesen…

Protest gegen Nazi-Treffen in der Südheide

Rund 200 Menschen haben am Sa., 24.06. in Eschede lautstark und kämpferisch gegen ein Nazi-Treffen auf einem Bauernhof demonstriert. Seit den 90er Jahren treffen sich Regelmäßig rechte Organisationen auf dem Hof des Bauern Nahtz zu „Brauchtumsfesten“ wie Sonnenwendfeiern u.ä.. Diese Treffen nehmen damit für die Nazis eine wichtige Funktion zur Vernetzung ein.
Aber es gibt auch schon seit einigen Jahren Widerstand und Protest des Netzwerk „Südheide gegen Rechtsextremismus“ gegen die Nazi-Treffen, so auch am vergangenen Sonnabend, an dem das Bündnis ein Programm aus Redebeiträgen und Live- Musik organisiert hat (siehe Aufruf hier).
U.a. die Cellesche Zeitung (siehe hier) und die Celler Presse (siehe hier) berichteten über die Gegenproteste.

Bericht von der Veranstaltung „Wie Schutzsuchende schützen“ am 16. Juni 2017 in Göttingen

Am Freitag, den 16. Juni, fand in Göttingen im Rahmen des AMBA-Netzwerks die Fachveranstaltung „Wie Schutzsuchende schützen? Gewaltschutz und seine Umsetzung. Die Situation geflüchteter Frauen in Göttingen“ statt. An der Veranstaltung nahmen rund 50 Interessierte teil, darunter zahlreiche Expert_innen aus den Bereichen Geflüchtetenarbeit, Geschlechterpolitik und Gewaltschutz.

Kurze Zusammenfassung
Gemeinschaftsunterkünfte können aufgrund ihrer strukturellen Mängel nur Übergangslösungen sein. Die dort herrschenden Bedingungen sind gewalt- und konfliktfördernd und insbesondere für geflüchtete Frauen untragbar. Gemeinschaftsunterkünfte dürfen nur solange betrieben werden, bis dezentraler Wohnraum für alle Geflüchteten zur Verfügung steht, und müssen dann so rasch wie möglich geschlossen werden. Einrichtungen wie die Notunterkunft Siekhöhe sind aber schon jetzt für eine Unterbringung von Geflüchteten untragbar. Die Siekhöhe würde durch jeden Heim-TÜV fallen und muss umgehend geschlossen werden.
Solange Gemeinschaftsunterkünfte betrieben werden müssen, sind verbindliche Standards und in die Praxis umgesetzte Konzepte unabdingbar. Hierzu gehören transparente und regelmäßig kontrollierte Gewaltschutzkonzepte, die für jede Unterkunft entwickelt und regelmäßig fortgeschrieben werden.
Wichtig für einen erfolgreichen Gewaltschutz und eine nachhaltige Präventionsarbeit sind eine Vernetzung aller involvierten Akteur_innen, eine niedrigschwellige Informationsvermittlung an Geflüchtete und klare Anlauf- und Beratungsstellen, zu denen alle Betroffenen ohne Sprachbarrieren Kontakt aufnehmen können. Geflüchtete sowie Geflüchtetenorganisationen müssen in diese Prozesse einbezogen werden. Entscheidend ist, dass Flüchtlinge ihre Rechte kennen und ein Rahmen geschaffen wird, der ein Empowerment von Geflüchteten ermöglicht. Zudem dürfen Kostenerwägungen niemals ein Kriterium sein, wenn es um die Unterbringung von Personen geht, die von Gewalt bedroht sind. » Den ganzen Beitrag lesen…