Diskriminierungsschutz und Härteleistung als Opferhilfe

Über das Bundesamt der Justiz können Opfer extremistischer Übergriffe und terroristischer Straftaten Soforthilfen als Härteleistungen beantragen. Der Flyer „Härteleistung als Opferhilfe“ (Deutsch) gibt nähere Hinweise über die Härteleistungen und Antragsvoraussetzungen. Antragsformulare und Merkblätter finden sich in mehreren Sprachen auf der Homepage des Bundesamtes.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat die Broschüre „Diskriminierungsschutz in Deutschland. Ein Ratgeber für Geflüchtete und Neuzugewanderte“ herausgegeben, die erklärt, wie Diskriminierung rechtlich definiert ist, wie man gegen sie vorgehen kann und wo Betroffene Unterstützung finden. Den Ratgeber gibt es auf Deutsch, Arabisch, Dari/Farsi, Englisch, Französisch, Kurdisch (Sorani), Paschto, Russisch, Serbisch, Türkisch. Eine Druckfassung der Broschüre kann darüber hinaus auf Deutsch, Englisch und Arabisch bei der Antidiskriminierungsstelle bestellt werden.

Für Niedersachsen kann man sich an die Antidiskriminierungsstelle von IBIS (Oldenburg) wenden. In Fällen von Diskriminierungen und Ressentiments gegenüber Roma und Sinti ist das RAN Roma Antidiscrimination Network, angesiedelt beim Roma-Center Göttingen e.V., eine gute Anlaufstelle.

Opfer von Straftaten finden in Niedersachsen zudem Rat und Beratungsstellen auf der Seite des Opferschutz Niedersachsen in den Sprachen Arabisch, Englisch, Russisch und Deutsch.