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Menschenrechte für Geflüchtete!
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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Flüchtlingsrat Niedersachsen,

die 25-jährige Frau Marie M. aus Côte d’Ivoire hat in jungen Jahren schon viel Gewalt erfahren müssen. Geflohen vor innerfamiliärer und geschlechtsspezifischer Verfolgung, fand sie auch in Italien keinen Schutz. In einer staatlichen Unterkunft wurde sie erneut vergewaltigt – und floh nach Deutschland. Hier drohte ihr die Zurückschiebung nach Italien. Im Warteraum des Flüchtlingsrats brach sie zusammen und musste erst einmal notärztlich versorgt werden.

Mit Unterstützung des Flüchtlingsrats erhielt Marie M. nach monatelanger Wartezeit einen Sondertermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Es war ein zähes Ringen, bis wir schließlich durchsetzen konnten, dass das Bundesamt auf eine Abschiebung zurück nach Italien verzichtete und eine Anhörung durch eine Sonderbeauftragte für geschlechtsspezifische Verfolgung durchführte. Im Juni 2016 bekam Frau M. dann den Flüchtlingsschutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Nun unterstützt der Flüchtlingsrat Frau M. auch bei ihrem sehnlichsten Wunsch, dass ihre Kinder bald nach Deutschland nachziehen können, die in Côte d’Ivoire zurückbleiben mussten.

In diesem und in vielen weiteren Einzelfällen konnte der Flüchtlingsrat Hilfe leisten. Die Gesamtentwicklung im Flüchtlingsbereich bleibt jedoch weiterhin besorgniserregend: Der Deal mit der Türkei wird mehr und mehr zu einer Blaupause für weitere Versuche, verfolgte Menschen von einer Flucht nach Europa abzuhalten. Die europäischen Grenzen werden weiter aufgerüstet, immer mehr Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer. Eine neue Dublin-Verordnung soll das Recht der Staaten auf die Übernahme von Asylverfahren – wie im Fall von Marie M. – zukünftig verhindern. Und in der Innenpolitik verschieben sich die Schwerpunkte der Diskussion von „Willkommenskultur“ zu „Rückkehrförderung“.

Wir werden nicht zulassen, dass Flüchtlinge, die es zu uns geschafft haben und beginnen, sich ein neues Leben aufzubauen, wie Stückgut in Europa hin- und hergeschoben werden. Bitte unterstützen Sie die Geflüchteten dabei, in Niedersachsen anzukommen und Perspektiven zu entwickeln. Für Ihre Spende sagen wir Ihnen herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Kai Weber
Geschäftsführer des Flüchtlingsrats Niedersachsen

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