Ausreise aus Afghanistan

Aktuelle Lage | Last updates

Stand: 17.09. 2021

Am 27.08.2021 hat Deutschland die Evakuierungsflüge aus Afghanistan eingestellt. Nach Auskunft des Auswärtigen Amtes sollen derzeit ausschließlich

  1. Ortskräfte, die ab dem Jahr 2013 beschäftigt waren, und 
  2. besonders gefährdete Afghan:innen, denen bereits eine Ausreise mit der Bundeswehr zugesagt wurde,

die Möglichkeit erhalten, über einen Nachbaarstaat nach Deutschland einzureisen.

Update: As of 27.08. Germany has stopped evacuation flights from Afghanistan. According to information from the German Foreign Office, currently only

  1. local personnel who have been employed since 2013 and
  2. particularly endangered Afghans, who have already been promised an evacuation with the German Armed Forces

will be given the opportunity to enter Germany via a neighboring country.

Hinweise des Auswärtigen Amtes

Hier finden Sie aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes: Informationen des Auswärtigen Amtes zur weiteren Unterstützung für afghanische Schutzbedürftige und deutsche Staatsangehörige

Please consider the new information of the Foreign Office on Assistance for German nationals and other people entitled to protection.

  • Alle öffnen
  • 1.
    Ortskräfte

    Das Auswärtige Amt weist auf Folgenden hin:

    Für Ortskräfte sind weiterhin die ehemaligen bzw. bisherigen Arbeitgeber zuständig. Ortskräfte, die bisher noch kein Visum oder noch keine Aufnahmezusage erhalten haben, setzen sich hierzu mit ihrem früheren Arbeitgeber in Verbindung, sofern das Beschäftigungsverhältnis nicht bereits vor 2013 endete.

    Für ehemalige Beschäftige des Auswärtigen Amts bedeutet das: Bitte kontaktieren Sie das Auswärtige Amt per Mail an okv@kabu.auswaertiges-amt.de. Diese Adresse ist ausschließlich für die Kolleginnen und Kollegen von Botschaft Kabul und Generalkonsulat Mazar-i Scharif eingerichtet.

    Für andere Gruppen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zum Beispiel der Entwicklungszusammenarbeit oder der Bundeswehr, stehen die zuständigen Arbeitgeber (BMZBMVg, etc.) zur Verfügung, u.a.:

    Die deutschen Botschaften in den Nachbarstaaten können Ortskräfte mit Aufnahmezusage und Ortskräfte, die bereits ein Visum haben, vor Ort bei der Weiterreise nach Deutschland unterstützen. Bis zu diesem Punkt bleiben die bisherigen Arbeitgeber die Ansprechpartner. Falls noch kein Visum vorliegt, können die deutschen Botschaften in den Nachbarstaaten mithilfe der Aufnahmezusage, die nach Erteilung durch das BMI vom Arbeitgeber kommuniziert wird, vorbehaltlich einer Sicherheitsprüfung, schnell und unkompliziert Dokumente zur Einreise nach Deutschland ausstellen.

    Kontaktdaten

    Ortskräfte des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)

    Ortskräfte der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

    Ortskräfte des Bundesministeriums der Verteidigung

     

    Uns erreichten Nachrichten, von Personen, die vor 2013 beschäftigt waren und keine Aufnahmezusage erhalten haben.

  • 2.
    Besonders gefährdete Afghan:innen

    Das Auswärtige Amt schreibt:

    Diejenigen Afghaninnen und Afghanen, etwa aus Zivilgesellschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft, die die Bundesregierung bis zum Ende der militärischen Evakuierungsaktion als besonders gefährdet identifiziert hat, und denen wir eine Ausreise mit der Bundeswehr in Aussicht gestellt hatten, werden ebenfalls bei der Ausreise unterstützt. Das Auswärtige Amt wird sie aktiv kontaktieren und informieren, wenn für sie eine Aufnahmezusage vorliegt. Ist dies der Fall, können die deutschen Auslandsvertretungen in den Nachbarstaaten – vorbehaltlich einer Sicherheitsprüfung – schnell und unkompliziert Dokumente zur Einreise nach Deutschland ausstellen.

    Wir haben Kenntnis darüber, dass 2600 besonders gefährdete Personen aufgenommen werden sollen. Dabei handelt es sich um Personen, die bereits auf einer Liste des Auswärtigen Amts stehen. Wir nehmen an, dass diese Personen bereits eine Aufnahmezusage erhalten haben oder zeitnah kontaktiert werden.

    Wir gehen leider nicht davon aus, dass weitere Evakuierungsanfragen von besonders gefährdeten Personen aufgenommen werden. Das Auswärtige Amt schreibt dazu:

    Bis zum Ende der militärischen Evakuierungsaktion wurden exponierte Afghaninnen und Afghanen, etwa aus Zivilgesellschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft, als besonders gefährdet identifiziert und für eine Ausreise mit der Bundeswehr vorgesehen. Dieser Prozess ist abgeschlossen.

    Die Personen werden vom Auswärtigen Amt aktiv kontaktiert und informiert, wenn für Sie eine Aufnahmezusage vorliegt. Darüber hinaus plant die Bundesregierung derzeit keine weiteren umfassenden Aufnahmeprogramme.

    Achtung: Die E-Mail-Adresse 040-krise19@diplo.de und die Hotline 0049 (0)30-500 1000 wurden abgeschaltet.

    Derzeit gibt das Auswärtige Amt keine offizielle Möglichkeit an, um besonders gefährdete Afghan:innen zu melden. Wenn Personen sich dennoch dafür entscheiden, eine Gefährdungsmeldung zu versenden, können sie sich an den Bürgerservice des Auswärtigen Amts wenden. Außerdem besteht immer die Möglichkeit, das Auswärtige Amt um die Prüfung eines Antrags nach § 22 S. 1 AufenthG zu bitten. Weitere Informationen dazu finden Sie unten.

    Gefährdete Journalist:innen

    Wichtige Infos: Name, Geburtsdatum, Pass- oder ID Nummer, Erreichbarkeit (Telefonnummer und E-Mail-Adresse), Ort sowie (wenn möglich): Presseausweis, Links zur journalistischen Arbeiten und Arbeitsverträge, Empfehlungsschreiben etc.

     

    Rechtliche Grundlagen der „Aufnahme aus dem Ausland“ nach § 22 AufenthG

    Im Aufenthaltsgesetz ist festgeschrieben, dass eine Aufnahme aus dem Ausland nach § 22 AufenthG erfolgen kann. Dabei wird unterschieden zwischen der Aufnahme nach § 22 Satz 1:

    Einem Ausländer kann für die Aufnahme aus dem Ausland aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden.

    und § 22 Satz 2:

    Eine Aufenthaltserlaubnis ist zu erteilen, wenn das Bundesministerium des Inneren, für bau und Heimat oder die von ihm bestimmte Stelle zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland die Aufnahme erklärt hat.

    Die Rechtsgrundlage der Evakuierungen von Ortskräften und besonders gefährdeten Personen stellt § 22 Satz 2 AufenthG dar.

    Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

    Pro Asyl: Die wichtigsten Fakten zur Aufnahme aus Afghanistan nach § 22 Satz 2 AufenthG (Stand: 25.08.21).

    Ein Antrag nach § 22 Satz 1 AufenthG auf Aufnahme aus humanitären Gründen kann immer – ohne dass eine Aufnahmeerklärung des BMI vorliegen müsste – schriftlich beim Auswärtigen Amt eingereicht werden. Sollte die Vorsprüfung erfolgreich sein, erfolgt dann eine Ladung zu Botschaft.

    In der Argumentation für die Aufnahme müssen die „dringenden humanitären Gründe“ dargelegt werden. Dabei ist herauszustellen, dass es sich um ein ein „singuläres Einzelschicksal“ handelt, also keine regelmäßig auftretende Fallkonstellation. Darüber hinaus sollte der Bezug zu Deutschland deutlich gemacht werden.

    Leider sind auch hier die Erfolgschancen als wahnsinnig gering einzustufen, da kaum Aufnahmezusagen nach § 22 Satz 1 erteilt werden. 

    Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

    Flüchtlingsrat Niedersachsen: Leitfaden: Status bei Aufnahme aus dem Ausland bei § 22 AufenthG (2020).

    Anna Schmitt & Sebastian Muy: Arbeitshilfe: „Aufnahme aus dem Ausland“ beim Familiennachzug (Stand: Juni 2017).

    Caritas: Familiennachzug über den Härtefall (Stand: Juni 2018).

  • 3.
    Familiennachzug

    Die Evakuierungsflüge der Bundeswehr sind leider nicht für Menschen vorgesehen, die ein Visum zum Familiennachzug beantragen können. Wenn Menschen aufgrund des Familiennachzugs nach Deutschland einreisen möchten, müssen Sie das Visumverfahren über die zuständigen Auslandsvertretungen durchlaufen.

    Da es seit einem Bombenanschlag 2017 keine deutsche Botschaft in Afghanistan mehr gibt, sind die deutschen Botschaften in Pakistan (Islamabad) und in Indien (Neu-Delhi) auch für afghanische Staatsangehörige zuständig. Darüber hinaus können afghanische Staatsangehörige das Visum auch bei deutschen Botschaften in anderen Staaten beantragen, sofern sie sich legal und dauerhaft in diesem anderen Staat aufhalten.

    Im Folgenden versuchen wir häufig gestellte Fragen zum Familiennachzug zu beantworten. Weiterführende Materialien finden Sie hier.

    Bin ich berechtigt meine Angehörigen nach Deutschland zu holen?

    Ob Menschen die Möglichkeit haben, ein Visum zum Zwecke des Familiennachzugs zu erhalten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst einmal muss die Referenzperson in Deutschland (zu der der Nachzug erfolgen soll) über

    • eine Niederlassungserlaubnis,
    • eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt – EU,
    • eine Aufenthaltserlaubnis,
    • eine Blaue Karte EU,
    • eine ICT-Karte oder eine Mobiler-ICT-Karte verfügen oder
    • sich gem. § 18e berechtigt im Bundesgebiet aufhalten (vgl. § 29 Abs. 1 AufenthG).

    Personen mit einer deutschen Staatsangehörigkeit sind natürlich ebenfalls zum Nachzug berechtigt (vgl. § 27 AufenthG).

    Für Personen mit einer Asylzuerkennung nach § 2 AsylG oder einer Flüchtlingsanerkennung nach § 3 AsylG besteht die Möglichkeit eines privilegierten Nachzugs nach § 29 Abs. 2 AufenthG.

    Für Personen mit subsidiärem Schutz nach § 4 AsylG besteht eine Sonderregleung, die mit einer Kontingentierung verbunden ist (vgl. § 36a AufenthG).

    Bei den folgenden Aufenthaltstiteln ist der Nachzug nach § 29 Abs. 3 AufenthG nur „aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen oder zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland“ erlaubt:

    Humanitäre Gründe könnten festgestellt werden, wenn sich die Lebensgemeinschaft auf absehbare in keinen anderen Staat herstellen lässt.

    Bei den folgenden Aufenthaltstiteln ist der Nachzug nach nach § 29 Abs. 3 AufenthG ausgeschlossen:

     

    Neben den notwenigen Aufenthaltsstatus gibt es weitere Faktoren, die ggf. von der Referenzperson erfüllt werden müssen. Dazu kann der Nachweis von ausreichend Wohnraum oder die Sicherung des Lebensunterhalts gehören. Bei Menschen mit Asylanerkennung, Flüchtlingseigenschaft oder subsidiären Schutz kann davon abgesehen werden.

    Um zu prüfen, was genau in Ihren Fall erforderlich ist, wenden Sie sich an eine Beratungsstelle, einen Rechtsanwalt/eine Rechtsanwältin oder erkundigen Sie sich hier.

    Wen kann ich nachziehen lassen? 

    Ein Anspruch auf Nachzug besteht leider nur für die Kernfamilie:
    • Ehepartner:innen und minderjährige ledige Kinder können nachziehen.
    • Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge können ihre Eltern nachziehen lassen. Ein Anspruch auf den Nachzug von minderjährigen Geschwistern besteht nicht, dennoch kann er erlaubt werden.

    Der Nachzug von sogenannten „sonstigen Familienangehörigen“, also z.B. volljährige Kinder, Tanten, Onkel oder Eltern einer erwachsenen Referenzperson, kann ebenfalls beantragt werden, aber ein Visum wird nur vergeben, wenn es sich um eine „außergewöhnliche Härte“ handelt (vgl. § 36 Abs. 2 AufenthG). Diese muss sich von der gewöhnlichen Härte unterscheiden, d.h. eine häufig vorkommende Situation reicht als Begründung leider nicht aus. Dargelegt werden muss ein Ausnahmefall, in denen die Verweigerung des Aufenthaltsrechts dazu führen würde, dass die/der Betroffene kein eigenständiges Leben führen könnte (vgl. Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg vom 03.05.2019 – N 11).

    In der Praxis bedeutet dies, dass die Chance auf die Erteilung eines Visums für sogenannte „sonstige Familienangehörige“ leider sehr sehr klein ist.

    Wie bekomme ich einen Termin bei der Botschaft? 

    Einen Termin zur persönlichen Vorsprache wird in der Regel über die Terminvergabesystem des Auswärtigen Amts im Internet gebucht werden. Die Wartezeiten für einen Termin belaufen sich momentan leider auf über 12 Monate.

    Sie müssen unbedingt eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer angeben, auf der Sie gut erreichbar sind. Wenn sich die Kontaktdaten ändern, teilen Sie das der Auslandsvertretung mit. 

    Unterstützung durch das IOM

    Das Auswärtige Amt schreibt:

    Die International Organisation for Migration (IOM) führt das Familienunterstützungsprogramm (FAP) weiter. Es dient zur Vorbereitung von Anträgen auf Familienzusammenführung auch für afghanische Antragsteller. Afghanische Antragstellerinnen und Antragsteller, die noch keinen Familiennachzug nach Deutschland beantragt haben, können sich per Mail unter info.fap.af@iom.int an die IOM wenden. IOM kann Ihnen dann, im Rahmen der freien Kapazitäten, einen Termin an einer deutschen Auslandsvertretung in der Region zuteilen.

    Wir empfehlen, sich zu erkundigen, ob über das IOM frühere Termine vergeben werden können.

    Sofern Termine aufgrund der Situation in Afghanistan nicht wahrgenommen werden können, teilen Sie dies der Botschaft mit und erfragen Sie einen neuen Termin. Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass neu gebucht werden muss, sondern  Ersatztermine vergeben werden, sobald Ausreisemöglichkeiten wieder bestehen.

    Wie verläuft die Antragstellung?

    Die Antragstellung erfolgt durch die persönliche Vorsprache bei der zuständigen Auslandsvertretung.

    Nach jetzigem Kenntnisstand müssen afghanische Staatsangehörige alle auf dem Merkblatt aufgeführten Unterlagen beibringen. Wenn Dokumente aufgrund der Herrschaft der Taliban nicht beschafft werden können, empfehlen wir, dies in einem Schreiben darzulegen. Wenn es sich um einem Reisepass handelt, empfehlen wir, einen Reisepass für Ausländer im Ausland zusätzlich zu beantragen.

    Wenn Sprachnachweise erforderlich sind, dies aber nicht erbracht werden können, legen Sie dies ebenfalls schriftlich dar.

    Wie verläuft die Bearbeitung des Antrags?

    Da es aktuell keine deutsche Botschaft in Kabul gibt, werden die Visumanträge im Afghanistan-Referat des Auswärtigen Amtes in Berlin bearbeitet. Außerdem werden die zuständigen Ausländerbehörden in die Erteilungsentscheidung einbezogen.

    Wenn der Antrag abgelehnt wird, gibt es zwei Möglichkeiten, gegen die Ablehnung vorzugehen:

    1. Eine sogenannte Remonstration wird verfasst und eingereicht. Dabei handelt es sich um eine Beschwerde gegen die Ablehnung und eine Erklärung, warum dies falsch ist.
    2. Eine Klage wird beim Verwaltungsgericht Berlin (unabhängig vom Wohnort der Refernzperson!) eingereicht.

     

  • 4.
    Möglichkeiten durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz

    Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ist in §§ 16-20 AufenthG geregelt. Es umfasst insbesondere folgende Optionen der Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis:

    Achtung: Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz richtet sich nach „den Erfordernissen des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Deutschland“ (§ 18 AufenthG); es ist nicht zu verwechseln mit einem humanitären Aufnahmeprogramm und kann keine Alternative dazu sein. Humanitäre Aspekte werden im Visumverfahren nicht begünstigend einbezogen. Eine Rückreiseabsicht im Falle des nicht mehr vorliegenden Visumzweckes muss im Visumverfahren dargelegt werden.

    Informationen zu den Voraussetzungen einer Beantragung finden sich hier: 

    Die Bundesregierung: Make it in Germany (Stand: 27.09.2021).

    Auswärtiges Amt: Längerfristige Aufenthalte über 90 Tagen: Fachkräfteeinwanderungsgesetz (Stand: 02.03.2021).

    Diakonie: Fachkräfteeinwanderungsgesetz (Stand: 12.08.2020).

    BAMF: Fachkräfteeinwanderungsgesetz (01.03.2021).

    BAMF: Blaue Karte EU (Stand: 21.05.2021).

    Europäisches Parlament Aktuell: Blaue Karte: Neue Regeln für hochqualifizierte Einwanderer in die EU (Stand: 15.09.2021).

  • 5.
    Stipendienprogramme

    Im Folgenden haben wir verschiedene Stipendienprogramme aufgeführt. Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an die stipendienvergebenden Organisationen.

    1) Für Journalisten:

    2) Für Menschenrechtsverteidiger:

    3) Für Studierende zwischen 18 und 25 Jahren:

    • https://berlin.bard.edu/program-for-international-education-and-social-change, this is a BA program with scholarships. Students chose between a BA in economics, politics and social thought, or humanities, arts and social thought. The college is preparing a special contact form for young Afghans as they oftentimes cannot hand in the regularly needed documents. Let me known if you have a candidate and I will share the form with you in about one week. Applicants who have already studied 2 years can get into the program fort a German and a US degree. Those who have not studied yet of less can still apply and can gain a US BA, if they are admitted to the program. A good command of English is necessary; generally C1, in case of Afghan refugees B2 will be enough, the college will offer additional language courses if needed.

    4) Für fortgeschrittene Studierende:

    5) Für Forscher:

    6) Internationales Netzwerk für gefährdete Wissenschaftler:

     

  • 6.
    Evakuierungs- und Ausreisemöglichkeiten in andere Staaten

    Informationen zu Evakuierungs- und Ausreisemöglichkeiten in andere Staaten gibt es auf dieser Seite. Dort sind Informationen zu folgenden Ländern gelistet: Kanada, USA, Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Dänemark, Belgien, Schweden, Tschechien, Spanien, Italien, Schweiz, Türkei, Indien, Pakistan, Iran, Usbekistan, Tajikistan, Kasachstan, China, Neuseeland, Vereinigte Arabische Emirate und Israel. Wir können über die Richtigkeit dieser Daten keine Auskunft geben.

    Weitere Übersichten und Informationen unter:

    Achtung: Diese Informationen wurden nicht von uns zusammengefasst. Wir können ihre Richtigkeit nicht prüfen.

    Ausreise auf dem Landweg

    Wir können keine Einschätzung zur Sicherheitslage bei einer Grenzüberquerung auf dem Landweg in ein Nachbarland geben. 

    Die Risikoabwägung zur Ausreise auf dem Landweg muss in Abhängigkeit von den persönlichen Umständen von den Betroffenen selbst vorgenommen werden.

    Das Auswärtige Amt schreibt, die Bundesregierung sei derzeit bemüht, Absprachen insbesondere mit den Nachbarstaaten Afghanistans zu treffen, um die sichere Ein- und Weiterreise vor Ort zu für Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit, Aufenthaltserlaubnis, Visum oder Aufnahmezusage zu gewähren.

 

Weitere (mehrsprachige) Informationen/Übersichten:

Neue deutsche Medienmacher:innen: Handbook Germany: Hier finden Sie wichtige Informationen zur Situation in Afghanistan auf Deutschفارسی/دریEnglishپښتو

Informationsverbund Asyl& Migration: Informationen für Schutzsuchende aus Afghanistan

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