Unser Projekt „Queer Refugees Network“ richtet sich an alle LSBTIQ*-Geflüchteten in Niedersachsen. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf Personen in ländlichen Regionen – denn dort fehlen queere Beratungs- und Community-Angebote meist gänzlich.
Um LSBTIQ*-Geflüchteten eine möglichst gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, kombinieren wir mit „Queer Refugees Network“ drei ineinandergreifende Maßnahmen: eine landesweite, mehrsprachige und auf Wunsch anonyme individuelle Beratung sowie Community-Angebote als safer spaces für Empowerment und gegenseitige Unterstützung.
Drittens machen wir mit unserem Projekt strukturelle Missstände bei der Aufnahme und Unterbringung von LSBTIQ*-Geflüchteten sichtbar. Wir benennen Schutzlücken, thematisieren Diskriminierung und setzen uns gegenüber Politik und Verwaltung für diskriminierungsfreie, menschenrechtsbasierte Strukturen ein.
So stellen wir uns aktiv gegen Ausgrenzung, stärken die Rechte queerer Geflüchteter und streiten gemeinsam mit unseren Verbündeten für ihren Schutz und ihre gesellschaftliche Teilhabe.
