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Liebe Freund_innen und Unterstützer_innen des Flüchtlingsrats,

der nachfolgende Fall gibt Ihnen anstatt vieler Worte einen kleinen Einblick in unsere Arbeit:

Die 20- und 21-jährigen afghanischen Schwestern Vahide und Laila F. kommen im Herbst 2015 nach Niedersachsen. Nach 17 Monaten können Sie endlich beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vorsprechen. Die jungen Frauen schildern einen Überfall auf die Familie, bei dem ihr Vater verschleppt, der Bruder schwer verletzt wird, und der sich in ihre Seele eingebrannt hat: „Sie haben meine Mutter festgehalten, um sie zu verhören. Überall Leichen von Polizisten und Taliban. Da war einer mit offenen Augen, seine Klamotten waren noch voller Blut. Mir wurde schwarz vor Augen.“ Die Familie flieht zunächst in den Iran, wird aber auch dort bedroht und findet keine Sicherheit. Schließlich schaffen es die jungen Frauen, sich zu ihrem in Deutschland als Flüchtling anerkannten Bruder durchzuschlagen.

Trotz ausführlicher Schilderungen erhalten beide alleinstehende Frauen einen Monat später keinen Flüchtlingsschutz. „Die Antragstellerin war keiner persönlichen Bedrohung oder Verfolgung ausgesetzt, sondern musste das Heimatland aufgrund der Rachegelüste der Taliban bezüglich ihres Vaters … verlassen“, heißt es in einem der Bescheide des BAMF zur Begründung. „Etwaige Vorkommnisse im … Iran sind flüchtlingsrechtlich nicht relevant…“

Nicht nur das obige Fallbeispiel macht deutlich: Die aktuelle Entscheidungspraxis des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist erschreckend zynisch. Bekamen noch 2015 fast 80 % der Afghan_innen einen Schutzstatus in Deutschland, so sind es in den ersten vier Monaten des Jahres 2017 weniger als 50%. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen findet sich mit dieser – offenkundig politisch motivierten – Absenkung der Anerkennungsquote nicht ab und setzt sich in einer Vielzahl von Verfahren dafür ein, dass die Betroffenen zu ihrem Recht kommen.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Mitgliedschaft oder einer Spende. Für Ihre Spende sagen wir Ihnen herzlich Dank. Auch kleine Spenden helfen uns weiter! Eine Spendenbescheinigung wird Ihnen am Ende des Jahres unaufgefordert zugesandt.

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Herzliche Grüße

Kai Weber
Geschäftsführer


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