Niedersachsen muss zum sicheren Hafen werden!

Ab heute haben die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages die Gelegenheit, Farbe zu bekennen. Der Entschließungsantrag „Sicherer Hafen Niedersachsen – Lokale Solidarität für in Seenot geratene Geflüchtete“ (LT-Drucksache 18/4483) wird ab heute im Ausschuss für Inneres und Sport des Landtages beraten. Die Kommission zu Fragen der Migration und Teilhabe beim Nds. Landtag hatte den Angeordneten bereits im Oktober 2019 empfohlen, den Antrag anzunehmen, mit dem Niedersachsen zum Sicheren Hafen werden soll. In Niedersachsen haben sich in den vergangenen Monaten bereits 25 kommunale Gebietskörperschaften zu „Sicheren Häfen“ erklärt, die insgesamt über 3,1 Millionen Menschen repräsentieren. Dies zeigt, dass der Druck von unten deutlich wächst. Die Aufnahmebereitschaft und Solidarität mit Schutzsuchenden auf kommunaler Ebene ist groß!

Auch vor dem Hintergrund der Initiative zur Aufnahme von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen aus Griechenland, die seit November 2019 in Niedersachsen und bundesweit geführt wird, ist es wichtig, dass die Abgeordneten jetzt konkret werden.

Hintergrund

In Niedersachsen haben sich in den vergangenen Monaten bereits 25 kommunale Gebietskörperschaften zu „Sicheren Häfen“ erklärt.

Stadt Aurich
Stadt Braunschweig
Stadt Cloppenburg
Stadt Cuxhaven
Stadt Einbeck
Stadt Göttingen
Landeshauptstadt Hannover
Stadt Hildesheim
Stadt Laatzen
Stadt Meppen
Stadt Norden
Stadt Nordhorn
Stadt Oldenburg
Stadt Osnabrück
Stadt Osterholz-Scharmbeck

Landkreis Cuxhaven
Landkreis Göttingen
Region Hannover
Landkreis Hildesheim
Landkreis Holzminden
Landkreis Wittmund
Landkreis Wolfenbüttel

Gemeinde Hasbergen
Gemeinde Weyhe
Samtgemeinde Thedinghausen

Mehr

Niedersachsen muss zum sicheren Hafen werden!, 08. November 2019

Das Sterben im Mittelmeer beenden – Niedersachsen zum Sicheren Hafen erklären!, Presseinformation v. 13. September 2019

Ein Gedanke zu „Niedersachsen muss zum sicheren Hafen werden!“

Schreibe einen Kommentar

Jetzt spenden und unsere Arbeit unterstützen!
In der Zeit vom 27. Juli bis 7. August ist unsere Beratung eingeschränkt. Für alle dringenden Fälle/Anliegen sind wir selbstverständlich da, bitten aber darum, allgemeine Anfragen möglichst auf die Zeit ab dem 10. August zu verschieben.