Die Landesregierung hat sich darauf verständigt, im kommenden Jahr einige bemerkenswerte zusätzliche Verbesserungen im Bereich der Flüchtlingspolitik vorzunehmen. Folgende zusätzliche Ausgaben sind geplant:
- 3,1 Millionen zur Förderung einer psychosozialen Versorgung in der Fläche
- 3 Mio im Bereich „lebenslanges Lernen“ für eine Alphabetisierung von Flüchtlingen sowie Anschlussmaßnahmen an sprint dual
- 2,5 Mio, um in allen Berufsschulen eine zusätzliche pädagogische Kraft zu beschäftigen, die jugendliche Flüchtlinge betreuen soll
- 1,75 Mio für Dolmetscherleistungen nach dem Vorbild von SpuK Osnabrück in allen Landkreisen und kreisfreien Städten
- 1,5 Mio für LAG Soziale Brennpunkte (Aufnahme Flüchtlinge)
- 1,5 Mio für „Notfallunterbringung von Geflüchteten“
- 1 Mio zusätzlich für „Teilhabe und Vielfalt“
- 1 Mio zusätzlich für Flüchtlingssozialarbeit
- 1 Mio zusätzlich für „bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe (Fortbildung, Supervision)
- 1 Mio für „humanitäre Maßnahmen“, wahrsch. in Nordirak oder im Libanon (über die Staatskanzlei)
- 400.000 für „unabhängige Verfahrensberatung“ in den Ankunftszentren (Bad Fallingbostel und Bramsche)
- 120.000 € für eine „unabhängige Beratungsstelle umA (Integration vor Ort, Fachberatung)“
- 45.000 HIV-Beratung für Flüchtlinge (HIV-Beratungsstellen)
- 100.000 für FH Osnabrück, „haus-/fachwirtschaftliche Grundlagen für Geflüchtete“ / Arbeitsmarktprojekt
- 70.000 EMZ, Projekt MiMi
- 100.000 Beratungsstelle salafistische Radikalisierung
- 12.000 Opfer von Frasuenhandel / Kobra
Der Flüchtlingsrat begrüßt diese Beschlüsse, die helfen werden, eine nachhaltige Flüchtlingsaufnahme in Niedersachsen umzusetzen.
Wenn Sie individuell Beratung und Unterstützung brauchen, wenden Sie sich bitte an ...