Laut einem Hinweis des Auswärtigen Amtes Visa: family reunion – Federal Foreign Office führt die deutsche Botschaft in Islamabad seit gestern, 15.01.2026, ein neues Buchungssystem für Visaanträge zum Familiennachzug ein. In diesem Zusammenhang werden alle bisherigen Terminregistrierungen storniert, sofern den Antragsteller*innen bislang kein konkreter Termin zwecks Antragstellung vermittelt wurde.
Diese Änderung betrifft in erster Linie pakistanische sowie afghanische Staatsangehörige mit gewöhnlichem Aufenthalt in Pakistan, die sich direkt über die Warteliste der deutschen Botschaft in Islamabad für Termine registriert haben.
Der Hinweis richtet sich insbesondere an pakistanische Staatsangehörige, die sich erneut über das Auslandsportal https://digital.diplo.de/visa registrieren müssen.
Afghanische Staatsangehörige mit gewöhnlichem Aufenthalt in Pakistan hingegen werden darauf hingewiesen, sich weiterhin über die sogenannte Kabul-Liste zu registrieren. Die damit verbundenen, bisher schon sehr langen Wartezeiten für diese Personengruppe scheinen vom Auswärtigen Amt jedoch weiterhin kaum berücksichtigt zu werden.
Am Ende einer Mitteilung der Deutschen Botschaft Islamabad an eine der Betroffenen über die Stornierung der Registrierung heißt es wörtlich:
Wenn Sie die afghanische Staatsangehörigkeit besitzen, können Sie sich nur im Terminvergabesystem der Deutschen Botschaft Kabul registrieren. Siehe dazu folgende Website: https://afghanistan.diplo.de/af-de/05-VisaEinreise.
Terminregistrierungen von afghanischen Staatsangehörigen auf den Wartelisten der Visastelle Pakistan der Botschaft Islamabad werden automatisch storniert.
Das Auslandsportal gilt noch nicht für afghanische Staatsangehörige; diese müssen ihre Termine weiterhin über die oben genannte Website buchen.
Unserer Kolleg*innen vom DRK-Suchdienst haben zu diesem Thema weitere Informationen zusammengestellt.
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