Pressekonferenz zum Flüchtlingspolitischen Aufruf

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Diskussion um eine adäquate Umsetzung des Zuwanderungsgesetzes in Niedersachsen ist in vollem Gang. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Innenministerkonferenz in Garmisch-Partenkirchen am 4./5. Mai 2006 wollen wir auf die Notwendigkeit eines Bleiberechts für langjährig geduldete Flüchtlinge hinweisen.
Unterstützerkreise, Nachbarn, Arbeitskollegen, Pfarrgemeinden, Schulklassen und Kindergärten wollen nicht weiter zulassen, dass ihre Freunde, Kollegen und Klassenkameraden nach langjähriger Integration abgeschoben werden. Die momentane restriktive Handhabung durch die… Politik erfüllt Bürgerinnen und Bürger zunehmend mehr mit großem Befremden. Sie möchten auch verhindern, dass unumkehrbare Fakten durch eine Abschiebung langjährig geduldeter Flüchtlinge geschaffen werden.
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zwei Vertreter der Erstunterzeichner des Flüchtlingspolitischen Aufrufs und eine Sprecherin eines Unterstützerkreises zur Verfügung. Wir wollen aufzeigen, wie viel zivilgesellschaftliches Engagement existiert und mit welchen Argumenten sie sich für ein großzügiges Bleiberecht einsetzen. Außerdem erläutern zwei betroffene Flüchtlinge mit Duldungsstatus ihre Situation.
Hierzu laden wir Sie ein zur Pressekonferenz in die Landespressekonferenz:

Freitag, den 28. April 2006, 10.45 Uhr,
in der Landespressekonferenz, LPK-Raum
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1, 30159 Hannover

Es werden anwesend sein:
· Dr. Hans-Jürgen Marcus, Diözesancaritasdirektor, Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V., Sprecher für die LAG FW
· Kai Weber, Geschäftsführer des Flüchtlingsrates Niedersachsen e.V.
· Ute Müller, Unterstützerkreis Familie Sriranjan, Steyerberg
· Sabeta Usein, 41 Jahre, ethnische Minderheit, ehemaliges Jugoslawien
· Shpejtim Ferizi, 21 Jahre, Ashkali aus dem Kosovo

Infos zur Pressekonferenz:
Heribert Schlensok, Pressesprecher Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V.,
Tel. 0 51 21/938-112, Mail: schlensok@caritas-dicvhildesheim.de

Mit freundlichen Grüßen
Heribert Schlensok

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