Internationaler Aktionstag gegen Rassismus und Faschismus

In über 60 Städten weltweit und vielerorts auch in Deutschland organisieren zahlreiche Organisationen, Gewerkschaften, Parteien und Initiativen vielfältige Veranstaltungen und Aktionen gegen Rassismus, Nazis und die AfD.

 

Die KollegInnen vom Niedersächsischen Flüchtlingsrat grüßen herzlich und wünschen Gutes Gelingen!

 

Im Aufruf heißt es dazu:
In den vergangenen Jahren haben extrem rechte Parteien und Bewegungen fast überall auf der Welt an Einfluss gewonnen – in Polen, Ungarn, Österreich und Kroatien, in den USA, auf den Philippinen und in Brasilien bestimmt der Hass der extremen Rechten gegen Migrant*innen, Muslim*innen, Frauen, LGBTIQ* und politisch Andersdenkende schon die Regierungspolitik. Weltweit werden Minderheiten mehr und mehr verfolgt, stehen Aktivist*innen, die sich für Demokratie und Solidarität einsetzen, unter Druck.
Auch in Deutschland ist mit der AfD eine menschenfeindliche Agenda in die Parlamente eingezogen und Politiker*innen anderer Parteien versuchen, deren Wähler*innen durch Aufgreifen ihrer Themen und Übernahme von Forderungen für sich zu gewinnen. Zugleich unterhält die AfD Kontakte in alle Bereiche der extremen Rechten und agiert in Chemnitz und an anderenOrten als parlamentarischer Arm gewalttätiger faschistischer Straßenbewegungen. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind auch hierzulande wieder erstarkt und Islamfeindlichkeit ist weit verbreitet. Musliminnen, die ein Kopftuch tragen, leiden besonders unter zunehmender Aggression im öffentlichen Raum.
Das Ziel des Aktionstags ist es zu zeigen, dass sich bundesweit Menschen gegen die AfD engagieren und wir uns mit Aktivist*innen im ganzen Land sowie international zusammenschließen. Gemeinsam werden wir am 16. März ein starkes Zeichen der Solidarität setzen.
Eine Übersicht über die Aktionen findet ihr hier:

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