Mit Rechten reden? Zum Umgang mit Rechtspopulismus und der Sehnsucht nach Autoritarismus

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Datum/Zeit
26.05.2018
14:00 - 16:00 Uhr

Veranstaltungsort
Kulturzentrum Faust / Warenannahme
Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover


Bei den Landtagswahlen im Oktober letzten Jahres erhielt die AFD in Niedersachsen über einen v.a. auf Hetze gegen Geflüchtete ausgerichteten Wahlkampf einen Stimmenanteil von 6,2%. Der Einzug der rechtsextremen Partei in den niedersächsischen Landtag verdeutlicht eine zunehmend rassistische Stimmung im Land, die sich v.a. an Asylsuchenden aufbaut. Dies zeigt sich besonders auf bundespolitischer Ebene: Die Nominierung ausgerechnet von Horst Seehofer (CSU) zum Bundesinnenminister ist nur der offenkundigste Ausdruck der verbreiteten Tendenz, der politischen Rechten das Feld der Flüchtlingspolitik zu überlassen. Die Forderungen vom Rechten Rand nach einer noch härteren und unmenschlicheren Politik gegenüber Flüchtlingen und weiteren Repression werden mittlerweile unhinterfragt von der Politik umgesetzt.
Wir wollen diskutieren, wie wir der andauernden gesellschaftlichen Entwicklung hin zu Autoritarismus und Entsolidarisierung entgegenwirken können.

Input-Referat: „Wer ist die Neue Rechte?“

Hintergrund des Aufstiegs von Rechtspopulismus und rechten Organisationen und Überblick über deren Akteure.

Referent: Volker Weiß, Historiker und freier Publizist, Autor des Buches „Die autoritäre Revolte“

Podiumsdiskussion: Wie könnten erfolgreiche Strategien im Umgang mit Rechtspopulismus aussehen?

Diskussionsteilnehmer_innen:

  1. Volker Weiß, Historiker und Publizist
  2. Thomas Hoffmann, Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.
  3. Uwe Märtens, Bündnis Rodenberg gegen Rechtsextremismus
  4. Kirsten Dieckmann, Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus

Moderation: Jean-Philipp Baeck, Redakteur der taz.die tageszeitung


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