Lesung „Töchter der Sonne“

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Datum/Zeit
11.04.2024
19:00 - 21:00 Uhr

Veranstaltungsort
Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover
Burgstraße 14
30159 Hannover


Im Rahmen der Ausstellung „10 Jahre Völkermord an den Jezid:innen – Fraben der Hoffnung“ laden wir ein zu einer Lesung der Autorinnen Claudia Ruhs und Sebra Xaltî aus ihrem Buch „Töchter der Sonne – Keçên Rojê, geflüchtete êzîdische Frauen erzählen.“

Cover Buch Töchter der SonneEindrucksvolle Schilderungen von fünf geflüchteten jezidischen Frauen über Leben und Kultur in ihrer Heimat, der Überfall des IS und ihr Kampf ums Überleben danach, werden durch Gemälde eines jezidischen Malers lebendig. Ihre Fluchterlebnisse sind universell. Erste Eindrücke bei der Ankunft in Deutschland machen nachdenklich. Die authentischen Erzählungen, die Gedichte von Sebra Xaltî und die Gemälde von Ravo Ossman ergeben einen Dreiklang, der einen tiefen Einblick in die jezidische Kultur ermöglicht.
Aktuelle Informationen zur Lage im Irak und Nord-Ost Syrien verdeutlichen die Situation vor Ort.

Sebra Xalti, Ko-Autorin von „Töchter der Sonne“, geboren in der Nähe von Viransehir, Türkei. 1985 flüchtete ihre Familie nach Niedersachsen. Seit 2016 schreibt Sebra Xalti Gedichte in ihrer Muttersprache Kurmanci und in Deutsch und veröffentlicht sie auf facebook. Sie ist künstlerisch interessiert und aktiv in der Förderung geflüchteter jesidischer Frauen.

Diese Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Farben der Hoffnung – Bilder von Ravo Ossman zum Völkermord an den Jezid:innen“ finden in Kooperation mit der Rosa Luxmburg Stiftung Niedersachsen und NAV-DEM Hannover statt und wird finanziell unterstützt von Pro Asyl, dem Kulturbüro Hannover und dem Bezirksrat Mitte Hannover.

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