Kinoreihe „aus&über Afrika: weibliche Filmschaffende im Fokus“

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Datum/Zeit
06.02.2019
19:00 - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort
Theaterhaus
Langer Garten 23C
31137 Hildesheim


Winterzyklus 2018/19: weibliche Filmschaffende im Fokus
Wo sind Filme aus Afrika und dem Maghreb?
Anscheinend sind sie nicht oft in Kinosälen in Europa zu sehen, noch weniger im Fernsehen oder auf Netflix. Im Rahmen einer internationalen Filmreihe, die sich im Winter 2018/19 afrikanischen Filmproduktionen zuwendet und dabei explizit auch den nordafrikanischen Raum mit in den Blick nimmt, möchten wir Euch und Ihnen einige Produktionen vorstellen, die es in der Regel nicht auf die große Leinwand schaffen. Natürlich handelt es sich hierbei nur um einzelne Schlaglichter und nicht um einen repräsentativen Querschnitt! Ziel dieses Projekts ist, das vielfältige Gesicht des gegenwärtigen Afrikas darzustellen und dadurch Diskussionen zu zeitgenössischen Herausforderungen in verschiedenen Gebieten des Kontinents anzustoßen.
Wichtig ist es uns auch, die Lebensgeschichte von FilmemacherInnen in Afrika und im Maghreb mitzudenken. Es handelt sich hierbei um den Blick verschiedener Frauen auf Transformationsprozesse in ihren Ländern. Zwischen Dezember 2018 und Februar 2019 werden im Winterzyklus 4 Filme aus 4 verschiedenen Ländern gezeigt. Thematisch breit gefächert vereint die Auswahl der Filme, dass sie alle aus der Feder weiblicher Filmschaffender stammen und, dass die Filmregisseurinnen auch ihre eigene Geschichte reflektieren.
Sprache: Alle Filme werden im Original mit englischen Untertiteln gezeigt.
Freier Eintritt!

AM 6. FEBRUAR WIRD „ALDA AND MARIA“ GEZEIGT:
Alda e Maria, Por Aqui Tudo Bem / Alda and Maria, Over here everything is fine (2015) von Maria Esperança Pascoal (98’)
፨ Angola ፨ Portugal ፨ Migration ፨ Exil ፨ Schwesternbeziehung
Synopsis: Portugal im Sommer 1980: zwei Schwestern haben im Zuge des Bürgerkriegs ihre angolanische Heimat verlassen und müssen allein in einem heruntergekommenen Viertel in Lissabon zurechtkommen. In ihrem ersten Film erzählt die aus Angola stammende Filmemacherin Pocas Pascoal viel von ihrer eigenen Geschichte, von ihren Erfahrungen von Migration und Exil. Das Drama zeigt die verschiedenen Wege auf, die die zwei Schwestern einschlagen, um sich ein neues Leben und eine Identität in einem fremden Land zu erkämpfen.

Die internationale Filmreihe im Winter 2018/19 und ihre Fortsetzung im Frühjahr/Sommer 2019 ist ein Projekt im Rahmen eines vom Deutsch-Französischen Jugendwerk geförderten deutsch-französischen Freiwilligendienstes am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim im Hochschuljahr 2018/19. Alle Filme stehen uns mit freundlicher Unterstützung des Institut Français zur Verfügung. Studierende, Angestellte der Universität und Hildesheimer BürgerInnen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!