Familiennachzug für Geflüchtete

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Datum/Zeit
23.05.2018
19:00 - 21:15 Uhr

Veranstaltungsort
Kulturzentrum Faust / Warenannahme
Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover


Einladung als pdf

Das Thema Familiennachzug wurde in den letzten Monaten heftig diskutiert. Es ist ein spaltendes Thema – eines, das beispielhaft den Wandel von der „Willkommenskultur“ hin zu größeren Einschränkungen und einer zunehmenden Flüchtlingsfeindlichkeit hierzulande verdeutlicht. So hat nun auch die neue Regierungskoalition ungeachtet aller menschenrechtlich begründeten Einwände den bereits für zwei Jahre ausgesetzten Rechtsanspruch auf Familienzusammenführung gänzlich abgeschafft und zu einer bloßen Ermessensentscheidung herabgestuft, die ab August 2018 greifen soll.

Was bedeutet dies für die Betroffenen? Welchen Einfluss hat das Recht auf Familie auf die vieldiskutierte Integration hier in Deutschland? Inwiefern ist diese Entscheidung politische Strategie? Und wie verträgt sich eine Aussetzung des Familiennachzugs für Bürgerkriegsflüchtlinge mit unserer Verfassung und dem Völkerrecht?

Dies möchten wir zusammen mit Betroffenen und Experten diskutieren. Zudem wollen wir einen Einblick geben in die Lebenswirklichkeit der betroffenen geflüchteten Menschen und stellen Geschichten vor von Menschen, die ihre Familie wiedergefunden haben – oder auch nicht.

Teilnehmer_innen:

Karim Alwasiti, Referent des Flüchtlingsrates Niedersachsen

Benedikt Behlert, Research Associate und Doktorand beim Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht, Bochum

Yasmin Fahimi, MdB, SPD-Bundestagsfraktion

Moderation: Kai Weber, Geschäftsführer des Flüchtlingsrates Niedersachsen

Eine Veranstaltung der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK) e.V. in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. und dem Kulturzentrum Faust.


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