AMIF-Projekt “Niedrigschwellige Hilfen für besonders Schutzbedürftige”

Im Rahmen des Projekts, das der Flüchtlingsrat in Zusammenarbeit mit  dem Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN) durchführt, werden Asylsuchende beraten und unterstützt, die aufgrund ihrer besonderen Vulnerabilität einer gezielten Unterstützung bedürfen. Zu der Gruppe der sog. vulnerablen Flüchtlinge gehören u.a.:

  • unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
  • traumatisierte Flüchtlinge
  • schwer erkrankte Menschen
  • Menschen mit Behinderungen
  • Gewaltopfer

Die Unterstützung erfolgt in Form von Diagnostik, therapeutischer Beratung und Krisenintervention, Therapievermittlung und Sicherstellung der Kostenübernahme bei Krankenkassen und Sozialämtern. Darüber hinaus erfolgt eine fachliche Unterstützung bei der Wahrnehmung der in der Aufnahmerichtlinie festgelegten Rechte vulnerabler Flüchtlinge sowie eine verfahrensrechtliche Beratung zum Asylverfahren.

Ein Krisentelefon ergänzt die Telefonsprechzeiten. Jeden Freitag von 17 Uhr bis 19 Uhr wird unter 0511-85644510 telefonische Krisenberatung in den Sprachen arabisch, kurdisch, englisch und deutsch angeboten.

Eine Ausweitung auf weitere Zeiten und Sprachen ist geplant.

‫تلفون ‫الطوارئ‫ و الزمات‬ ‬ ‬ ‬

0511-856445-10‬

‫الجمعه ‫من‫ الساعه ١٧ -‬‬ ‫‪١٩‬‬ ‫‪‬ ‬ ‬
‫‪‬‬‫‫مركز ‫وشبكة ‫حماية ‫الجئين ‫المتعرضين‫ للصدمات ‫النفسيه‬ ‬ ‬ ‬ ‬ ‬

Das Projekt wird durch das Land Niedersachsen und Pro Asyl unterstützt. Der Flüchtlingsrat ist zuständig für die Unterstützung schwer kranker oder behinderter Flüchtlinge, unbegleiteter Minderjähriger, schwangerer Frauen, Alleinerziehender und älterer Menschen, soweit nicht Traumatisierung und die Notwendigkeit einer psychosozialen/psychotherapeutischen Behandlung im Vordergrund steht.

aiguen1Für den Flüchtlingsrat arbeitet Aigün Hirsch in dem Projekt.

Kontakttelefon:  0511 / 98 24 60 36
Mailadresse:         ah@nds-fluerat.org

 

 

Projektförderung durch:

indexDieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Durch die EU-Förderung kann der Flüchtlingsrat in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN) seine praktischen Hilfen erweitern und einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung besonders schutzbedürftiger Geflüchteter leisten. Das Projekt wäre ohne diese Förderung nicht realisierbar gewesen.

 


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