Stellenausschreibung „Referent_in der Geschäftsführung“ beim Flüchtlingsrat Niedersachsen

Stellenausschreibung als pdf

Beim Flüchtlingsrat Niedersachsen soll eine 100% Stelle eines Referenten / einer Referentin der Geschäftsführung mit folgender Aufgabenstellung eingerichtet werden:

  • Projektmanagement – Projektplanung, -steuerung und -kontrolle
  • Fundraising, Schwerpunkt Spendenakquise
  • Planung und Organisation von Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen
  • Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins
    (Fachpublikationen, Presseveröffentlichungen, Homepage, Mailings)
  • Koordination der Arbeitsabläufe, technischer Support

Die Aufgabenerfüllung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung sowie der Finanz- und Drittmittelverwaltung des Vereins. Die Stelle ist vorerst auf ein Jahr befristet, eine Verlängerung ist grundsätzlich möglich. » Den ganzen Beitrag lesen…

Geflüchtete aus Griechenland und Italien nach Deutschland holen – Relocation jetzt umsetzen!

An: An die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel, an den Bundesminister des Inneren, Herrn Dr. Thomas de Maizière,
an den Bundesaußenminister, Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier

Geflüchtete aus Griechenland und Italien nach Deutschland holen – Relocation jetzt umsetzen!

Unterstützen auch Sie die Campact-Kampagne!
Gestartet von Stefan Wilker

Webseite der Kampagne

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrter Herr Bundesinnenminister,
sehr geehrter Herr Bundesaußenminister!

Deutschland hat sich im Rahmen des europäischen „Relocation“-Programms verpflichtet, bis September 2017 etwa 27.300 Geflüchtete aus Griechenland und Italien aufzunehmen. Diese Selbstverpflichtung wurde bisher völlig unzureichend eingelöst.

Wir fordern Sie deshalb auf, jetzt für eine schnelle und vollständige Umsetzung von „Relocation“ zu sorgen.

Warum ist das wichtig?
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Treffen der niedersächsischen Flüchtlingsinitiativen: Samstag, 12. November 2016, von 12.30 bis 17 Uhr in Osnabrück

EINLADUNG
zum Treffen der niedersächsischen Flüchtlingsinitiativen
Thema: Anforderungen an die Erstaufnahme in Niedersachsen
Liebe Freund_innen, liebe Gruppen, liebe Initiativen,

hiermit möchten wir Sie und Euch herzlich zum nächsten Treffen der niedersächsischen Flüchtlingsinitiativen in Osnabrück einladen.

Wann? Samstag, 12. November 2016, von 12.30 bis 17 Uhr
Wo?

Universität Osnabrück
Seminarstraße 20 (Gebäude 15), Raum 128
49074 Osnabrück

Veranstalter: IMIS Osnabrück, Flüchtlingsrat Niedersachsen, VNB, Caritas in Niedersachsen
Eine Veranstaltung im Rahmen des Netzwerkprojekts AMBA: https://www.nds-fluerat.org/projekte/netzwerkprojekt-amba/

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Keine Abschiebungen nach Afghanistan! Bleiberecht für alle afghanischen Flüchtlinge!

Demonstration am Sa., 19.11., 13.00 Uhr
in Hannover, Bahnhofstraße/Ernst-August-Platz (vor dem Hauptbahnhof)

Am 02. Oktober haben die EU und Afghanistan ein Abkommen geschlossen, das den Titel „Joint Way Forward On migration issues between Afghanistan and the EU“ trägt. Der Name des Abkommens weist bereits auf dessen wesentlichen Zweck hin: Die Zusammenarbeit zwischen der EU und der afghanischen Regierung soll vertieft werden, um irreguläre Migration zu unterbinden und die Rückkehr von abgelehnten Asylbewerber_innen zu forcieren.

Mit diesem Abkommen drohen massenhafte Abschiebungen von Afghan_innen aus Deutschland und anderen Ländern der EU.
Vor diesem Hintergrund fordern

Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Jugendkultur-Organisation Hannover
Krisenberatung für Afghanische Flüchtlinge und Migranten in Hannover
Sympathisanten der Solidaritätspartei Afghanistan in Europa e.V.
Afghaninnen und Afghanen in Niedersachsen

die niedersächsische Landesregierung auf, den in Niedersachsen lebenden afghanischen Flüchtlingen Sicherheit zu geben, indem die Landesregierung

  • einen generellen Abschiebestopp nach Afghanistan verhängt,
  • sich für einen bundesweiten Abschiebestopp einsetzt und
  • auch abgelehnten Asylbewerber_innen aus Afghanistan ein Bleiberecht gewährt!

Der komplette Aufruf ist hier zu lesen.

Zur Situation in Afghanistan und speziell der Lage von (rückkehrende) Flüchtlingen ein aktueller Bericht von NDR Info hier.

Beispiele aus LK Aurich zeigen fatale Folgen des Konzepts der „sicheren Herkunftsstaaten“

Die fatalen Auswirkungen der Unterteilung von Flüchtlingen in akzeptierte und unerwünschte Flüchtlinge, wie dies über die Herkunftsländer vorgenommen wird, wird an Beispielen aus dem Landkreis Aurich einmal mehr deutlich. Dort engagieren sich Ute Hegemann und Sven Hohlen für Flüchtlinge, um sie bei der Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit zu unterstützen. Sie konnten in der Vergangenheit immer wieder erfolgreich Flüchtlinge in Betriebe vermitteln. Dabei haben sie Asylsuchende unabhängig vom Herkunftsland unterstützt. Unter den Menschen, die sie mit Betrieben in Verbindung gebracht haben, waren auch immer wieder Menschen aus den sog. „sicheren Herkunftsländern“, die überwiegend in einer Erstaufnahmeeinrichtung, einer Notunterkunft der Landesaufnahmebehörde in Aurich untergebracht sind. Leider sind mit dem Asylpakt I diese Asylsuchenden (nach § 61 Abs. 1 AsylG) vom Arbeitsmarkt i.d.R. dauerhaft ausgeschlossen, weil sie in einer Erstaufnahmeeinrichtung leben. Wenn sie ihr Asylgesuch gar nach dem 31.08.2015 gestellt haben, kommt hinzu, dass sie auch bei einem als „offensichtlich unbegründet“ oder „unzulässig“ abgelehnten Asylantrag weiter einem Beschäftigungsverbot unterliegen (siehe dazu auch hier). » Den ganzen Beitrag lesen…

Sprachförderung in Niedersachsen

Auf der Seite des Netzwerkprojekts „Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge 3“ findet sich eine zusammenfassende Darstellung zur Sprachkursen in Niedersachsen, zu Fragen der Beratung und Qualifizierung von Lehrkräften sowie zum Zugang zu Integrationskursen und berufsbezogenen Sprachkursen gemäß §45a AufenthG, siehe

http://azf3.de/infomaterial/sprache/

Schulpflicht in Niedersachsen

Auf der Seite des Netzwerkprojekts „Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge 3“ findet sich eine zusammenfassende Darstellung zur Schulpflicht und Sprachförderung in Niedersachsen sowie zu Fragen der Zeugnisanerkennung und zur Erreichbarkeit der Landesschulbehörde, siehe

Schule

Gemeinsamer Appell an die Ministerpräsidentenkonferenz: Keine Diskriminierung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen!

Download: Der Appell mit der Liste aller unterzeichnenden Organisationen findet sich hier.

Die Flüchtlingsräte der Bundesländer, Fachdienste der Jugendhilfe und zahlreiche weitere Organisationen wenden sich mit einem gemeinsamen Appell an die Regierungen der Bundesländer. Anlass ist ein Antrag Bayerns bei der vom 26. bis 28. Oktober in Rostock tagenden Ministerpräsidentenkonferenz, der auf die regelmäßige soziale Diskriminierung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen hinausläuft.

Keine Diskriminierung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen!

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Die Forderung nach einer speziellen Leistungsart „Jugendwohnen“ für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sowie nach einem Vorrang von Angeboten der Jugendsozialarbeit bedeutet eine kinderrechtswidrige Diskriminierung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (vgl Art. 22 Abs. 2 Satz 2 UN-Kinderrechtskonvention). Sie geht an den Bedarfen der Jugendlichen vorbei würde zu einer drastischen Standardabsenkung führen. Während für Kinder und Jugendliche, die in einem Heim untergebracht werden, ein Fachkraft-Kind-Schlüssel von maximal 1:4 (in der Regel deutlich darunter) gilt und Voraussetzung einer Betriebserlaubnis ist, liegt er beim Jugendwohnen im Rahmen der Jugendsozialarbeit zwischen 1:10 und 1:40. Jugendwohnen ist eine Leistung der Kinder- und Jugendhilfe, die Mobilität ermöglicht und einem erfolgreichen Schul- oder Ausbildungsabschluss dient; die Einrichtungen des Jugendwohnens stellen in der Regel keine Angebote zur Verselbstständigung junger Menschen mit einem erhöhten Betreuungsbedarf zur Verfügung. Der geforderte Vorrang schadet nicht nur, sondern ist auch überflüssig. Schon jetzt bietet das SGB VIII alle Differenzierungsmöglichkeiten.  » Den ganzen Beitrag lesen…

Armut. Macht. Flucht. _ Fachtagung der Landesarmutskonferenz 2016

Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen LAK führte am 17. Oktober 2016, am Weltarmutstag, ihre Fachtagung „Armut. Macht. Flucht“ durch. An der Tagung in Hannover diskutierten 120 Teilnehmende in verschiedenen Foren über die Frage, wie die globale Armut und Migration unseren Alltag verändern.

Die Themen Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Zusammenleben standen dabei im Mittelpunkt. Nachdem der Staatssekretär Jörg Röhmann aus dem Sozialministerium das Grußwort gesprochen hat, gab Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung in Berlin mit seinem Referat „Globale Ungleichheit, Migration und Produktion von Armut“ Anstöße für die Diskussionen in den Fachforen.

Anlässlich des Fachtags gab die Landesarmutskonferenz eine gemeinsame Erklärung aller beteiligten heraus erklaerung-armut-macht_-flucht.

Die Fachtagung der Landesarmutskonferenz Niedersachsen wurde veranstaltet von u.a. der Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Flüchtlingsrat, Rosa-Luxenburg-Stiftung, Sozialverband Deutschland, Verband Entwicklungspolitik, Ver.di, VHS Hannover.