Massenabschiebung von Roma aus Göttingen – Stadt Göttingen will 22 Roma in den Kosovo abschieben

Am Dienstag den 22. Juni wird erneut eine Sammelabschiebung in den Kosovo vom Flughafen Düsseldorf aus stattfinden. Bisher ist mindestens 35 Roma die Abschiebung für diesen Tag angekündigt worden, darunter 22 Personen aus der Stadt Göttingen. Betroffen sind dort fünf Familien sowie eine Einzelperson. » Den ganzen Beitrag lesen…

Flüchtlingsaufnahmekonzept der Landesregierung immer abstruser – Flüchtlingsrat Niedersachsen fordert Umdenken

Das Konzept der Nds. Landesregierung zur Aufnahme von Flüchtlingen wird zunehmend konfuser. Hatte die Landesregierung zunächst die Schließung der Landesauf-nahmestelle in Oldenburg beschlossen, um so das traditionsreiche Grenzdurchgangslager Friedland für eine zentralisierte und kasernierte Unterbringung von Flüchtlingen nutzen und das Lager somit erhalten zu können, so ist nunmehr offenbar vorgesehen, Friedland zu einer Erstaufnahmeeinrichtung zu machen.

Damit gerät aber die Neustrukturierung zur Provinzposse. » Den ganzen Beitrag lesen…

Einladung zur Fachtagung Lagerunterbringung_24.06.2010 in Hannover

Einladung zur PRO ASYL – Tagung

„Mit Diskriminierung macht man keinen Staat –

Strategien gegen die Lagerunterbringung von Flüchtlingen“

Die Tagung findet statt am

Donnerstag, 24.06.2010 von 10.15 Uhr bis 15.30 Uhr in Hannover.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm inkl. Wegskizze sowie das Anmeldeformular.

Wochenendseminar 11. – 13. Juni 2010 "Arbeitsmarkt und faire Beschäftigung …"

Wochenendseminar zum Thema:

„Arbeitsmarktzugang und faire Beschäftigung für Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus. Bestandsaufnahme, Bewertung und Entwicklung von Handlungsperspektiven“

vom 11. – 13. Juni 2010 in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Nach dem überaus positiven Feedback aus dem letzten Jahr und aufgrund wiederholter Nachfrage nach Austausch und Fortbildung bietet die Akademie Waldschlösschen in Kooperation mit dem Verein Nds. Bildungsinitiativen e.V., der Bundeszentrale für Politische Bildung und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. erneut ein arbeitsmarkt- und flüchtlingspolitisches Seminar im Waldschlösschen bei Göttingen an. Das diesjährige Thema wird sich schwerpunktmäßig mit dem Zugang von Asylsuchenden und geduldeten ZuwanderInnen zu Arbeitsmarkt und Förderinstrumenten der Arbeitsmarktintegration beschäftigen. Diskutiert werden soll auch über einen möglichen Zusammenhang zwischen Arbeitsausbeutung und unsicherem Aufenthaltsstatus von ZuwanderInnen.

Die Veranstaltung richtet sich an Initiativen, Projekte und Beratungsstellen, die sich mit der Arbeitsmarktintegration von bleiberechts-ungesicherten ZuwanderInnen befassen.

Die Ausschreibung findet sich hier.

Geschäftsbericht 2009 erschienen

Der Geschäftsbericht des Vorstands, vorgelegt auf der Mitgliederversammlung am 29. Mai 2010, ist mit leichten Veränderungen nunmehr in Druck gegangen, kann jedoch jetzt schon heruntergeladen werden: Geschäftsbericht 2009

Mitglieder des Flüchtlingsrats und Abonnenten/innen des Flüchtlingsrat-Rundbriefs erhalten den Geschäftsbericht wie üblich kostenlos zugeschickt. Die Themen:

1.    Politische Rahmenbedingungen
2.    Flüchtlingspolitik in Niedersachsen
3.    Vereinsarbeit in 2009
4.    Projekte

Entschließung der Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gegen die Abschiebung von Roma in die Republik Kosovo

AKTENSTÜCKE DER 24. LANDESSYNODE NR. 69

U r a n t r a g der Synodalen Ebritsch u.a.

betr. Entschließung der Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gegen die Abschiebung von Roma in die Republik Kosovo

Hannover, 4. Juni 2010

Aus aktuellem Anlass verabschiedet die Landessynode die in der Anlage beigefügte Entschließung gegen die Abschiebung von Roma in die Republik Kosovo. Das Landeskirchenamt wird gebeten, für eine angemessene Verbreitung der Entschließung zu sorgen.

Wortführer: Ebritsch

Mitunterzeichnende Mitglieder der Landessynode: Bade, G.-M. Meyer, P. Meyer, Sundermann

Nachfolgend die Entschließung im Wortlaut: » Den ganzen Beitrag lesen…

Der kleine Grenzverkehr

Neue Osnabrücker Zeitung vom 28.05.2010

Niedersächsischer Flüchtlingsrat will Residenzpflicht für Asylbewerber abschaffen

Osnabrück. Grenzen gibt es in Deutschland eigentlich seit 20 Jahren nicht mehr. Die Mauer ist weg, jeder kann reisen, wohin er will – fast jeder. Denn uneigentlich gibt es nach wie vor Grenzen in Deutschland: Die sogenannte Residenzpflicht für Asylbewerber ist eine umstrittene asylrechtliche Regelung – und nun erneut in die Kritik geraten.

Von Cornelia Mönster/ – Die uneingeschränkte Freizügigkeit, wie sie im Grundgesetz festgelegt wird, gilt zwar für alle Deutschen, aber nicht für alle Menschen, die in Deutschland leben. Asylsuchende etwa dürfen nicht einfach so im Bundesgebiet herumreisen. Sie müssen sich an die Residenzpflicht halten. Die Vorgabe verbietet ihnen, den Bezirk der für sie zuständigen Ausländerbehörde zu verlassen. Spazierfahrten etwa, Arzt- und Schulbesuche oder Jobs außerhalb des Bezirks sind für Asylbewerber mit laufendem Verfahren tabu. Nur Ausnahmegenehmigungen, etwa für Behördengängeoder Familienzusammenführungen, brechen diese Regelung.

Die Beschränkung ist bei Flüchtlingsorganisationen schon lange unbeliebt. Pünktlich zur Innenministerkonferenz, die gestern in Hamburg begann, erheben die Kritiker wieder ihre Stimme. » Den ganzen Beitrag lesen…

Friedenspreisträger fordern Bleiberecht für Roma

Göttingen, 27.05.10

Deutschland soll den Roma aus dem Kosovo nach Ansicht von Menschenrechtlern ein großzügiges Aufenthaltsrecht gewähren. In einer am Donnerstag verbreiteten «Göttinger Erklärung» fordern Träger des Göttinger Friedenspreises ein dauerhaftes Bleiberecht für die rund 10 500 langjährig in Deutschland geduldeten Roma-Flüchtlinge und ihre hier geborenen und aufgewachsenen Kinder. Der Vorsitzende der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch, wollte den Appell am Nachmittag der Innenministerkonferenz in Hamburg übergeben. » Den ganzen Beitrag lesen…