1,7 Millionen Flüchtlinge in Deutschland

Am 31. Dezember 2017 waren 1,7 Millionen Flüchtlinge im Ausländerzentralregister registriert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das waren fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Asylbewerber_innen sank zwischen Ende 2016 und Ende 2017 um 39 Prozent. Ende 2017 lebten in Deutschland 349.000 Menschen, über deren Antrag noch nicht rechtskräftig entschieden war. Die meisten stammten aus Afghanistan, dem Irak und Syrien. Den größten Zuwachs in dieser Gruppe gab es bei türkischen Staatsangehörigen.

Mehr als zwei Drittel der Flüchtlinge (1,2 Millionen) lebte Ende des Jahres 2017 mit einem anerkannten Schutzstatus in Deutschland. Die meisten von ihnen stammen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan. Der Anteil der Asylsuchenden im laufenden Verfahren ging von 36 auf 21 Prozent zurück. Der Anteil der Geduldeten lag Ende 2017 bei elf Prozent (178.000). Die meisten abgelehnten Schutzsuchenden kommen aus Afghanistan, Serbien und Albanien.

Schreibe einen Kommentar