Heft 150: Tag des Flüchtlings 2016

16_04_27_B_TDFL_cover_Layout 1 Wir haben im Jahr 2015 bewiesen, wie stark eine Bewegung werden kann, die auf Solidarität statt auf Abschreckung setzt. Es ist uns gelungen, ein breites Netz zu knüpfen und  Hunderttausende Geflüchtete mit Rat und Tat zu unterstützen. Darauf können wir stolz sein – und weiterhin setzen. Doch die Gefahr ist gegeben, dass die breite Solidarität mit Flüchtlingen schwindet und zerbröselt, nicht nur durch feige Anschläge und Kampagnen von Rassist_innen, sondern auch unter dem Eindruck einer Politik, die sich immer mehr vom internationalen Flüchtlingsrecht wegbewegt. Welcher Politiker, welche Politikerin redet heute noch von »Willkommenskultur«?

Solidarität ist eine Haltung, die wir uns leisten können. Bislang hat die Aufnahme von Flüchtlingen auf die Lebenssituation der meisten Deutschen so gut wie keinen Einfluss. Aber selbst wenn es anders wäre: Wir haben die moralische Pflicht, den Opfern von Krieg und Verfolgung beizustehen. Der fortschreitenden Aushebelung des Asylrechts und einer Entrechtung von Flüchtlingen werden wir auch zukünftig mit Mut und Überzeugung entgegentreten. Informationen und Argumente hierfür finden sich auch in diesem PRO ASYL – Heft zum »Tag des Flüchtlings 2016«.

Heft zum „Tag des Flüchtlings 2016“ als pdf


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