Hannoveraner_innen und Hildesheimer_innen verhindern wiederholt Abschiebung

Heute morgen war eine Gruppe von ca. 65 Aktivist_innen zum zweiten Mal erfolgreich bei der Verhinderung einer Abschiebung im Rahmen des Dublinverfahrens. Der traumatisierte Herr H. hätte aus Burgdorf in der Region Hannover nach Italien in die Perspektivlosigkeit abgeschoben werden sollen. Dort würde ihm ein Leben auf der Straße ohne Sozialleistungen drohen.

Die Aktion verdeutlicht beispielhaft, dass Flüchtlinge in Niedersachsen auf die Solidarität ihrer Freund_innen und Nachbar_innen gegen die unmenschliche europäische Politik der Abschiebung von Verantwortung in die Randstaaten Europas rechnen können. In Osnabrück fanden schon 14. Verhinderungen solcher Abschiebungen statt und auch in anderen Städten und Landkreisen Niedersachsens wird immer öfter gegen Dublinabschiebungen protestiert. Einen Bericht der TAZ zu der verhinderten Abschiebung finden Sie hier

1 Gedanke zu “Hannoveraner_innen und Hildesheimer_innen verhindern wiederholt Abschiebung”

  1. Ich freue mich zu hören, dass immer mehr Menschen bereit sind aufzustehen und für die Rechte ihrer Mitmenschen zu kämpfen. Es mögen zwar viele Menschen das anders sehen, sie werden sich dabei auf das nationale und das Eu-Recht beziehen. Wenn aber ein Recht dazu führt, dass Menschen in der Perspektivlosigkeit landen und keinen Ausweg wissen, dann ist etwas faul in diesem Recht und in der Politik, die dahinter steht. Ein danke an alle Mitbürger, egal in welcher Stadt, macht weiter so und lasst euch nicht einschüchtern. Und an alle die Menschen, die in Deutschland Schutz suchen. Kämpft weiter für eure Rechte. Kein Mensch ist illegal.

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