Protestcamp Weißekreuzplatz: Demo und Veranstaltung

Demonstration „talk is cheap“

Die sudanesischen Flüchtlinge vom Protestcamp auf dem Weißekreuzplatz in Hannover rufen für Sa., 06.12.2014, 13.00 Uhr zu einer Demonstration unter dem Motto „talk is cheap“ auf. Seit gut sechs Monaten gibt es dann Camp bereits und noch immer ist keine Lösung in Hinblick auf ihre Forderungen, zu denen allen voran ein Bleiberecht zählt, in Sicht (Forderungen siehe hier).

Hinzu kommt, dass es den Leuten auf dem Camp von den Behörden untersagt wird, das Camp winterfester zu machen.

Datum: Sa., 06.12.2014, 13.00 Uhr

Ort: Weißekreuzplatz, Hannover (hinter dem Hauptbahnhof beim Kulturzentrum Pavillon)

Aufruf: » Den ganzen Beitrag lesen…

Offenes Meer – Flüchtlinge und die Europäische Union

Lampedusa-Lesung und Podiumsdiskussion

Freitag, 05. Dezember 2014, 18.00 Uhr
Haus der Region
Hildesheimer Straße 18
30169 Hannover

Flyer siehe hier: Einladung Lampedusa

Europas gemeinsame Verantwortung

Die Geschehnisse vor einem Jahr gaben den Anstoß für die szenische Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“. Sie steht im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltung mit der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, MdL, der Region Hannover und dem Italienischen Generalkonsulat. Antonio Umberto Riccò hat aus Zeugenaussagen und dokumentarischem Material einen Text entwickelt, der unterschiedliche Perspektiven auf die Katastrophe eröffnet und insbesondere die Einwohner von Lampedusa zu Wort kommen lässt. Der italienische Musiker Francesco Impastato komponierte eigens für dieses Projekt die Musik. » Den ganzen Beitrag lesen…

Veranstaltungsreihe: Anerkannt und dann? Die Rechte anerkannter Flüchtlinge und Möglichkeiten der Familien- und Verwandtenzusammenführung

Wie können Familienangehörige aus dem Krieg im Nahen Osten nach Deutschland kommen?

Termin: Dienstag, 02. Dezember, 19h
Ort: Marktkirche Hannover, Hanns-Lilje-Platz
Veranstalter: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. in Kooperation mit der Marktkirche Hannover
Zielgruppe: Anerkannte Flüchtlinge, Ehrenamtliche und Interessierte
 

Rechte haben und Recht bekommen – Perspektiven 2015

Termin: Mittwoch, 10. Dezember, 18.30h
Ort: Kargah e.V., Bettfedernfabrik 1, Hannover
Veranstalter: Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. in Kooperation mit der Marktkirche Hannover
Zielgruppe: Anerkannte Flüchtlinge, Ehrenamtliche und Interessierte
 

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Redner_innen und zum Programm.

arabisch_ Veranstaltungsreihe

Derzeit sind immer mehr Menschen auf der Flucht vor den schwersten Menschenrechtskrisen seit Jahrzehnten. Die bereinigte Schutzquote stieg seit 2011 von 29% auf nunmehr 44,1% und unter­streicht das Ausmaß der Menschenrechtskrisen.

Anerkannte Flüchtlinge sind rechtlich mit deutschen Staatsbürger_innen gleichgestellt. Die meisten Flüchtlinge kommen derzeit aus Syrien. Sie sind oft von Kriegserfahrungen und schrecklichen Umständen auch auf der Flucht geprägt und traumatisiert und benötigen besondere Unter­stützungsmaßnahmen und Hilfen. Dennoch herrscht oft Unwissenheit über die Partizipations­möglichkeiten und sozialen Rechte.

So hat jeder anerkannter Flüchtling das Recht auf Familiennachzug seiner engsten Verwandten, also der minderjährigen Kinder oder Ehe-Partner_innen, ohne bestimmte Voraussetzungen erfüllen zu müssen. Darüber hinaus gibt es Programme, die es Flüchtlingen ermöglichen, auch weitere Verwandte wie Geschwister, Eltern oder Cousinen nach Deutschland zu holen.

Diese Veranstaltungen sollen insbesondere ein Schlaglicht auf die Möglichkeiten zum Fami­liennachzug von Flüchtlingen werfen, die hier in Deutschland in Sicherheit angekommen sind und auch ihre Angehörigen aus dem Krieg retten wollen, aber in vielen Fällen nicht können. Es soll aufgezeigt werden, welche Maßnahmen die Bundesregierung und auch die einzelnen Bundes­länder ergriffen haben, um Menschen zu retten.

Rund acht Millionen Menschen sind in und um Syrien und Irak auf der Flucht. In Deutschland angekommen und aufgenommen wurden ca.10 000. Niedersachsen wird ab 2015 wieder die Aufnahme von Familienangehörigen ermöglichen. Auch wenn die Kranken- und Pflegekosten zukünftig vom Land übernommen werden, stellt die Abgabe einer Verpflichtungserklärung, die Voraussetzung ist, für viele Betroffene eine große Hürde dar. Besonders schwierig bleibt ein Familiennachzug für vulnerable Gruppen, da diese zumeist allein nicht in der Lage sind, Verpflichtungserklärungen zu übernehmen. Daher braucht es ein zivilgesellschaftliches Engagement, welches die Menschen unterstützt. Dabei wollen wir aus Erfahrungen lernen und konkrete Problematiken angehen.

Diese Veranstaltungen werden gefördert duch die Europäische Union, den Europäischen Flüchtlingsfond und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Ausgebucht!“Grundlagenschulung zur Arbeit mit UMF“ am 22.10 2014 in Hannovere

Die durch das Projekt Weitblick im Flüchtlingsrat Niedersachsen ausgerichtete  “ Grundlagenschulung zur Arbeit mit UMF“  am Mittwoch, den 22.Oktober 2014, 10.00 bis 15.00 Uhr, im Pavillon, Hannover ist ausgebucht. Weitere Teilnahmewünsche können leider nicht mehr angenommen werden. Wir bitten um Verständnis!

Hannover, 22.10.2014. Grundlagenschulung zur Arbeit mit Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen (UMF)

Das Projekt Weitblick lädt ein zur  “ Grundlagenschulung zur Arbeit mit UMF“  am Mittwoch, den 22.Oktober 2014, 10.00 bis 15.00 Uhr, im Pavillon, Hannover.

Inhalte: Grundlagen des Asyl- und Aufenthaltsrecht sowie der Jugendhilfe, Aspekte des Bildungs-, Berufszugang und der sozialen Versorgung von UMF

ReferentInnen: Ulrike Schwarz (Bundesfachverband UMF) und Paul Pfeiffer (Jugendamt Braunschweig)

Einladung UMF 2014

Hitzacker lädt ab morgen zur interkulturellen Woche

Am morgigen Samstag (20. September) beginnt in Hitzacker die interkulturelle Woche. Bis zum 27. September laden die Veranstalter_innen alle Interessierten herzlich ein, „zusammen zu  kommen, sich einzubringen und mitzumischen, zu diskutieren und zu feiern“. Stattfinden werden die Veranstaltungen am Kulturbahnhof. Besucher_innen können sich auf ein vielfältiges Programm freuen, welches u.a. aus Lesungen, Musik, Filmen, Spielen, Tanz und Theater besteht. Los gehts am Samstag um 18 Uhr mit der feierlichen, vielsprachigen Eröffnung und einem anschließenden Ein-Personen-Theaterstück zum Thema Revolution und Bewegungsfreiheit, bei welchem u.a. die Probleme von Flüchtlingen mit der Grenzschutzagentur Frontex thematisiert werden. Weitere Programmpunkte behandeln im Verlauf der Woche bspw. Themen wie „Leben und Überleben in Syrien“ „Fluchterfahrungen“ oder „Handlungsmöglichkeiten praktischer Hilfe für Flüchtlinge“. Eine genaue Beschreibung der Veranstaltungen und des Ablaufs finden Sie im offiziellen Programm oder auf der Internetpräsenz der Interkulturellen Woche.

Jubiläums-Empfang des Flüchtlingsrats Niedersachsen am 27. September 2014 in Hannover

Logo_30 JahreDer Flüchtlingsrat Niedersachsen wird 30 Jahre alt.

Das wollen wir feiern und allen danken, die uns tragen und unterstützen und begleiten. Mit Sekt, Saft und Selters wollen wir mit Ihnen auf die gemeinsam erreichten Erfolge anstoßen und Bilanz ziehen über 30 Jahre niedersächsische Flüchtlingspolitik.

Sie dürfen dabei nicht fehlen. Wir laden Sie herzlich zu unserem Jubiläums-Empfang am 27.09.2014 ein.

Ort: Warenannahme auf dem FAUST-Gelände, Zur Bettfedernfabrik, 30451 Hannover

Programm:

  •  10.30 Uhr Sektempfang
  •  11.00 Uhr Begrüßung und kurzer Rückblick durch die
    Vorstandsvorsitzende Dr. Gisela Penteker
  •  11.30 Uhr Talkshow mit Gästen aus Politik und Gesellschaft zu den Erfahrungen und Veränderungen aus 30 Jahren Flüchtlingsarbeit in Niedersachsen. Gäste:
    Boris Pistorius, Doris Schröder-Köpf, Filiz Polat u.v.a.Moderation: Lars Wätzold (Comedy Company, Göttingen)
  • 13.30 Uhr Mittagspause mit kleinem Buffet, anschließend Zeit und Raum für Austausch und Gespräche

Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns auf Sie.

Ihre
Dr. Gisela Penteker
Vorsitzende Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 15.09.2014 unter Fax: 05121 – 31609 oder E-Mail hm@nds-fluerat.org.

100 Tage Refugee Protest Camp Hannover

Veranstaltungshinweis des Refugee Protest Camps Hannover vom 5. September 2014

Anlässlich jüngster kleiner Erfolge und dem Start einer weitreichenden neuen politischen Kampagne (siehe die gestrige Pressemitteilung dazu) lädt das Flüchtlingscamp am Weißekreuzplatz alle Freunde und Unterstützer zu einer Bestehensfeier und Demonstration ein:

Kundgebung auf dem Weißekreuzplatz
Samstag, 6.9.2014, 14.00 – 21.00 Uhr

Unser Recht, genau hier, genau jetzt!

Timetable

Beginn 12.00 Uhr
Demonstration 14.00-16.00 Uhr
Kundgebungen 16.30-21.00 Uhr: Rede – Pause, Musik – Rede – Dinner » Den ganzen Beitrag lesen…

30 Jahre Flüchtlingsrat Niedersachsen: Lampedusa-Lesung in Hannover und Hildesheim

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Logo_30 JahreDer 3. Oktober ist der Jahrestag eines Unglücks, das vor einem Jahr ganz Europa erschütterte. Aus diesem Anlass führt der Flüchtlingsrat gemeinsam mit befreundeten Organisationen in Hannover und Hildesheim jeweils eine Lesung mit dem Titel „Lampedusa 3.10.2013“ durch:

      Am 21. September findet in die Lesung um 16 Uhr in der Marktkirche Hannover statt. (Flyer hier)
      Am 04. Oktober findet die Veranstaltung um 19.30 Uhr in St. Jakobi am Markt statt (Flyer hier)

Veranstalter sind in Hannover: Marktkirche und Flüchtlingsrat    in Hildesheim: DICV Hildesheim, Literaturhaus St. Jakobi und Flüchtlingsrat

Das von Autor Antonio Ricco entwickelte Stück thematisiert das Schicksal der Bootsflüchtlinge, die an besagtem Tag vor der italienischen Küste ertrunken sind. Die wenigen Überlebenden lässt Ricco ebenso zu Wort kommen wie Inselbewohner_innen, örtliche Fischer_innen und Politiker_innen. Musikalisch untermalt werden die Ausführungen durch sizilianische Klänge des Komponisten Francesco Impastato.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, offene Fragen loszuwerden und sich bspw. über die generelle Situation für Asylsuchenden weltweit oder über Möglichkeiten der lokalen Flüchtlingshilfe zu informieren. Auch Vertreter_innen des Flüchtlingsrats Niedersachsen werden anwesend sein und nach der Lesung für Fragen und Diskussionen bereit stehen.

Initiiert wurde die Lesung, welche von Hildesheimer Studierenden umgesetzt wird, von der Projekt­gruppe „Unser Herz schlägt für Lampedusa“, die sich für Flüchtlingsrechte, gegen die Festung Europa und für einen politischen Wandel  einsetzt. Eine Liste der weiteren geplanten und terminierten Lesungen findet sich hier.

Interkulturelle Woche in Goslar

Vom 21. bis 27. September findet in Goslar die interkulturelle Woche statt. Unter dem Motto „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“ wird es zahlreiche kostenlose Versanstaltungsangebote zu Themen wie Migration, Vielfalt, Begegnung und Toleranz geben. „Innerhalb dieser Woche wird der Tag des Flüchtlings wieder seinen festen Platz einnehmen und Einzelschiksale in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken“, betont Oliver Jung, Oberbürgermeister der Stadt. Die Angebote sind vielfältig und reichen von multikuturellen Stadtführungen, über Lagerfeuertreffen und Fotoausstellungen bis  zu Theater- und Filmvorführungen.

Am Mittwoch (24. September) findet im Rahmen dieser Interkulturellen Woche eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Bleiberecht und den sich daraus ergebende Perspeltiven für Flüchtlinge statt. Über die vom Bundesinnenminsterium kommunizierte mögliche Einführung eines Bleiberechts für Geduldete und die Auswirkungen auf die Betroffenen berichtet Kai Weber, Geschäftsführer des Niedersächsischen Flüchtlingsrats.

Wann? Mittwoch, 24. September 2014, 19 Uhr

Wo? Gemeindesaal der St. Stephanigemeinde, Obere Kirchstraße 4, Goslar

Weitere Veranstaltungen sind hier zu finden.