“Projekt:Illegal!” Flüchtlingsstück am Staatstheater Braunschweig

Vom 07. – 10. März findet am Staatstheater Braunschweig das “Themenwochenende Interkultur” statt. Das Theaterprojekt möchte schwerpunktmäßig die Vielfalt unserer Gesellschaft thematisieren und versucht mit verschiedenen  Stücken, mehrsprachigen Führungen, sowie Gesprächs- und Diskussionsrunden zu den Inhalten der Aufführungen, interkulturelle Themen in den Vordergrund zu rücken. Das Theater wird zum Spiegelbild der sozialen Realität und versucht Deutschlands Rolle als Einwanderungsland zu betonen.

Wir möchten Ihnen im Rahmen des Themenwochenendes ganz besonders das Stück “Projekt: Illegal!” ans Herz legen. In der Inszenierung geht es um das Leben und die Erfahrungen von Flüchtlingen, ihre Probleme und ihren Alltag in Deutschland. “Warum müssen Menschen aus ihren Heimatländern flüchten? Warum kommen sie nach Deutschland? Was passiert mit diesen Flüchtlingen in Deutschland? Warum sehen wir sie nicht in unserem Alltag? Warum hören so wenige ihnen und ihren Geschichten zu? Warum schicken wir sie wieder zurück?” All diese Fragen versucht “Projekt: Illegal!” in den Fokus zu rücken und auf der Bühne zu beantworten.

Eine “Besonderheit” des Stücks liegt in der Besetzung. Einige der Schauspieler_innen sind Flüchtlinge und Leben als “Geduldete” in niedersächsischen Lagern. Sie bringen die eigenen Erfahrungen auf die Bühne und schaffen somit eine authentische Dastellung des Themas, welches das Stück aufgreift. Im Anschluss an die Aufführung wird es ein Nachgespräch geben.

Hier der Spielplan

Radiobeitrag: Flüchtlingspolitik: Hoffnung auf ein neues Leben?

Nordwestradio, Mittwoch, 13. Februar, 15.05 bis 16.00 Uhr in Stade

Livestream und Webchannel hier.

Nordwestradio unterwegs
Flüchtlingspolitik: Hoffnung auf ein neues Leben?
Welche Akzente setzt die Niedersächsische Landesregierung?

“Das Land Niedersachsen verfolgt eine brachiale Abschiebungspolitik”, sagt der Geschäftsführer des Flüchtlingsrates Niedersachsen, Kai Weber, und verweist auf zahlreiche Beispiele. Durch Abschiebung werden Familien getrennt, wie im Fall von Gazale Salame in Hildesheim. Nordwestradio unterwegs disktutiert live mit Politikern und Zuwanderer-Vertretern. » Den ganzen Beitrag lesen…

Fortbildungsveranstaltung zum Ausländerstrafrecht

Thema: Ausländerstrafrecht

Referent: Rechtsanwalt Peter Fahlbusch, Hannover

Donnerstag den 14. Februar 2013, 10.30 – 15.30 Uhr
im Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden

Fast sieben Millionen Menschen sind im deutschen „Ausländerzentralregister“ registriert, unter ihnen auch viele Asylsuchende, Geduldete oder Personen mit einem befristeten Aufenthaltsrecht sowie etliche Menschen, deren Aufenthaltsort den Behörden unbekannt ist. Für alle diese Gruppen gilt, dass schon die Einleitung von Strafverfahren und auch vergleichsweise geringfügige strafrechtliche Verurteilungen ausländerrechtliche Konsequenzen bis hin zur Aufenthaltsbeendigung haben können.

Das Ausländerstrafrecht ist schnelllebig und anspruchsvoll. Daher ist es besonders wichtig, dass die Betroffenen ihre Rechte kennen und kompetent handeln. Rechtsanwalt Peter Fahlbusch ist ein ausgewiesener Kenner des deutschen Ausländerstrafrechts. Er wird in dieser ganztägigen Fortbildungsveranstaltung das materielle Ausländerstrafrecht in Deutschland darstellen. Fragen/Themenwünsche können bei der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats angemeldet werden, sie werden dann an den Referenten weiter geleitet.

Um Anmeldung wird gebeten.

Der Bundesfachverband UMF lädt ein zur Frühjahrstagung 8.-10.04.2013

Die 17. Frühjahrstagung des Bundesfachverbands UMF zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland findet vom 8. bis 10. April 2013 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar statt. Thematisiert werden unter anderem Änderungen in der Dublin-Verordnung und die Frage der Anwendung des Best Interests of the child/Kindeswohl. Zudem widmen wir uns aktuellen Entwicklungen im Bereich der Altersfestsetzung und den möglichen Änderungen bei der asyl- und aufenthaltsrechtliche Handlungsfähigkeit. Ergänzt wird das Tagungsprogramm durch vielfältige Workshops die für politische und pädagogische Praxis von Bedeutung sind. Wir laden alle ehren- oder hauptamtlich engagierten Personen ein, die an einem Austausch und einer Weiterentwicklung der Diskussion im Themenbereich unbegleitete minderjährige Flüchtlinge interessiert sind. Das Programm findet sich hier.

AK Asyl Oldenburg gegen Abschiebungsminister Schünemann

Euch zur Kenntnis hier zwei Bilder zur spontanen Veranstaltung des AK Asyl Oldenburg beim Merkel-Besuch:
“Wenn schon CDU-Landesregierung, dann ohne Abschiebungsminister Schünemann”

 

 

 

 

 

 

Schulung des B-UMF zur Vertretung von UMF am 11.-12.Februar in Hofgeismar

Der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge  lädt ein zur Schulung für Vormünder, Mitarbeitende von Jugendhilfeeinrichtungen und öffentlicher Verwaltung

Die Vertretung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge – Zuständigkeiten, Erwartungen und Probleme

am 11.-12. Februar 2013 in Hofgeismar

Die neueste Schulung des B-UMF behandelt verschiedene Themengebiete, die bei der Vertretung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen von besonderer Bedeutung sind. Dies sind insbesondere die Vertretung im Aufenthalts- und Asylrecht und die Rollen der unterschiedlichen Akteure (Vormundschaft, Jugendhilfeeinrichtungen, Allgemeiner Sozialdienst, Ausländerbehörde, BAMF etc.). Zudem werden die Neuerungen der überarbeiteten Dublin-Verordnung und EU-Richtlinien vorgestellt. Anmeldung (per Brief oder Mail) sind ab sofort möglich.

Benefizveranstaltung zugunsten des Flüchtlingsrates in Göttingen

Aus gegebenem Anlass möchten wir euch noch auf eine besondere Veranstaltung in Göttingen aufmerksam machen:

Samstag, 05.01.2013, 22:30
JUNGES THEATER GÖTTINGEN
Lars Wätzold und die Band der Vertriebenen
Göttinger Late Show

Eine Show zur Landtagswahl 2013

Am 5.1. lassen Lars Wätzold und die Band der Vertriebenen im Jungen Theater die legendäre Göttinger Late-Show wieder auferstehen. Anlass dafür ist die Landtagswahl am 20.1.2013. Die Landtagskandidaten Gabi Andretta, Holger Welskop und Stefan Wenzel werden sich den Fragen Wätzolds und denen des Publikums stellen. Als Sachverständiger ist Kai Weber vom Flüchtlingrat Niedersachsen anwesend.

Außerdem gibt es Live-Musik mit der Band der Vertriebenen und ein Publikumsquiz, bei dem es wertvolle Sachpreise zu gewinnen gibt, gestiftet von Groovy, dem Sponsor des Abends (keine Haschpfeifen).

Eintritt 15,- / 10,-, Benefizveranstaltung zugunsten des niedersächsischen Flüchtlingsrates

Reservierungen unter 0551-7703411 und online unter waetzold@improshow.de
Weitere Details zu Shows und Veranstaltungsorten findet ihr hier

Theateraufführung “Was lebst Du?” im Flüchtlingswohnheim Sekingstr. 10A Hildesheim, 14.12.

Das Kinder- und Jugendprojekt des Flüchtlingsrat Nds. Weitblick und das Jugendtheater Kalleratschmatsch laden  ein

zum Jugendtheaterstück “Was Lebst Du?”   zum Thema Integration, Ausländerfeindlichkeit und Gewalt mit anschließender Diskussion

wann: am Freitag, den 14.12.2012 um 18.30 Uhr

wo: im Flüchtlingswohnheim Senkingstraße 10 A, Hildesheimer Nordstadt

veranstaltet vom Kinder- und Jugendprojekt “Weitblick” des Flüchtlingsrats Niedersachsen; gesponsert vom Förderverein Präventionsrat der Stadt Hildesheim

Das Theaterstück “Was Lebst Du?” orientiert sich an den Alltagsproblemen und der spezifischen Lebenswelt der 13 – 17 Jährigen.In exemplarischen und humorvollen Szenen will das Jugendstück sensibilisieren und die Schwierigkeiten der Identitätsfindung junger Menschen, insbesondere mit migrantischem Hintergrund, thematisieren. Es geht um mehr Toleranz,Verständnis und die Öffnung für ein gesellschaftliches Miteinander. Nach dem Theaterstück ist die Möglichkeit zu einer angeregten Diskussion mit FlüchtlingsratsvertreterInnen und SchauspielerInnen gegeben.

Informationen zum Theaterstück lebst_info (pdf)

Informationsabend Naher Osten

Traumatisierte Flüchtlinge: Wo und wie finden Sie Hilfe? Auch als PDF verfügbar.

“Unterbringung von Unbegleiteten Minderjährigen” am 04.12. im Kargah (Hannover)

Veranstaltung des Kinder- und Jugendprojekt Weitblick im Flüchtlingsrat Niedersachsen

Unterbringung von Unbegleiteten Minderjährigen –Modelle und Praxis
Dienstag, den 04. Dezember 2012 in Hannover, 10.00 bis 15.00 Uhr

Veranstaltungsort: Kargah, Zur Bettfederfabrik, Hannover – Linden
Referenten: Can Kurku (Clearingstelle Nazareth, Norden-Norddeich); Marcus Beyer (St.Joseph – Kinder-und Jugendhilfe, Hannover)

Die Inobhutnahme eines unbegleiteten minderjährigen Flüchtling (UMF) durch das Jugendamt umfasst dessen jugendgerechte Unterbringung. Dies kann eine „geeignete Person, eine geeignete Einrichtung oder eine sonstige angemessene Wohnform“ sein.

In Niedersachsen werden UMF bevorzugt bei Verwandten, in der Clearingstelle Nazareth bzw. anderen Jugendhilfeeinrichtungen, seit neustem auch – wegen der besonderen Situation in Friedland bzw. Göttingen vorübergehend – in Pflegefamilien untergebracht.
In dieser Veranstaltung wollen wir die Unterbringungssituation von UMF in Niedersachsen sowohl im Rahmen als auch im Anschluß an die Inobhutnahme beleuchten und diskutieren.

Einladung als PDF