Dokumentarfilm “Residenzpflicht”

Am 08.04.2013 um 19:00 zeigt das Universum Filmtheater in Braunschweig den Dokumentarfilm Residenzpflicht. » Den ganzen Beitrag lesen…

Freie Plätze im Kontaktstudium “Pädagogische Kompetenz in Bildung, Beratung und Sozialarbeit”

Es werden noch Teilnehmer/innen für eine Weiterbildungsmaßnahme für höher qualifizierte Migrantinnen und Migranten im Bereich sozialpädagogischer Arbeitsfelder gesucht. » Den ganzen Beitrag lesen…

Aktionen zur Break Isolation Kampagne

Die Break Isolation Kampagne soll eine politische Plattform sein, in der sich Aktivist_innen und Unterstützer_innen vernetzen, um gemeinsam gegen die rassistischen Zustände, wie Residenzpflicht, die Lager für Flüchtlinge und die Abschiebungen von Flüchtlingen vorzugehen. Es ist der Kampf um Würde und das Recht frei und selbstbestimmt zu leben. Ein Hauptziel der Kampagne ist das Empowerment von Geflüchteten. » Den ganzen Beitrag lesen…

 

Grenzüberschreitend lernen und leben – neues Kulturprojekt mit Flüchtlingen

In einer Pressemitteilung vom 22.03.2013 gibt die Initiative für Internationalen Kulturaustausch, IIK e.V. eine Eröffnung ihres neuen EU-Projekts „IntegrART“ bekannt.

» Den ganzen Beitrag lesen…

Refugees’ Revolution Bus Tour

Seit Ende Februar sind die streikenden Flüchtlinge vom Berliner Oranienplatz unterwegs durch die Republik. Mit ihrer “Bus Tour” fahren sie drei Wochen lang verschiedene Lager und Städte an, um auf ihren Kampf aufmerksam zu machen. Der Protest richtet sich vorallem an andere Flüchtlinge und Asyl-Suchende, sich der Tour anzuschließen und gemeinsam mit der Residenzpflicht zu brechen. Aber auch alle anderen Unterstützer_innen sollten sich angesprochen fühlen, den Kampf gegen die Isolation zu führen. Die Forderungen der Streikenden sind so simpel wie wichtig:

Abolish the inhuman deportation law!
Close the Refugee camps!
Abolish „Residenzpflicht“!

Am kommenden Dienstag wird die “Refugees’ Revolution Bus Tour” Niedersachsen erreichen. Zeigt euch solidarisch, unterstützt die streikenden Flüchtlinge!

Den kompletten Aufruf der Tour ist hier zu finden (Text ist auf Englisch). Alle Städte in denen die Tour halt macht:

bus tour

 

gez. Daniel Hildebrandt

Thousands of balloons will fly! Globaler Aktionstag für die Rechte von Roma

“Thousands of balloons will fly – 8. April 2013 for World Wide Roma Movement”
Gegen die Ausgrenzung und Isolation von Flüchtlingen in Lagern – Solidarität mit der “Break Isolation” Bewegung!
Am 8. April wird es weltweit eine Solidaritätsaktion mit der Roma-Bewegung geben. Die Veranstalter_innen freuen sich über aktive Teilnahme und wünschen sich, dass Ballons und gegebenfalls auch Helium-Flaschen mitgebracht werden.
Anlaufstellen für Menschen aus Niedersachsen sind Hannover, Bremen und Göttingen, aber auch in zahlreichen weiteren Städten in Deutschland und dem Rest der Welt, wird diese Aktion durchgeführt.
Meldet euch bei uns, wenn ihr euch mit den Aktivist_innen in eurer Stadt vernetzen wollt oder wenn es bei euch noch keine Aktion gibt und ihr selbst eine organisieren wollt! Setzt ein Zeichen für die Rechte von Roma!
Gegen Ausgrenzung, Abschiebungen, Diskriminierung und Zwangsräumungen!” , heißt es in einer Pressemitteilung.
Tipps zur Durchführung der Luftballonaktion gibt es hier.

Fahrradselbsthilfewerkstatt auch für Flüchtlinge

Zweimal die Woche ist die Hildesheimer Fazze in der Moltkestraße  für alle Interessierten geöffnet, die ihre Fahrräder selbstständig reparieren, oder sich sogar einen neuen Drahtesel zusammenbasteln wollen. Die Fazze ist eine Initiative der ASten der Universität und der HAWK Hildesheim und möchte nach dem DIY-Prinzip Leuten kostengünstig helfen, die Probleme mit ihren Fahrrädern haben.

Das Projekt wurde in den vergangenen Wochen von vielen Flüchtlingen in Hildesheim angenommen und die Initiator_innen der Fazze weisen nochmals darauf hin, dass sie sich selbstverständlich über Zulauf von eben diesen freuen!

Alle Informationen und Kontaktdaten zur Fazze findet ihr in diesem Programmflyer.

Viel Spaß beim Basteln!

Adresse & Kontakt

Moltkestraße 86
Hinterhof vom Fotogebäude, durch das große Tor
fazze@lists.systemausfall.org

Öffnungszeiten: Montags & Mittwochs, 17-19Uhr

Movements of Migration vom 03. bis 30. März in Göttingen

In Göttingen ist ein bemerkenswerter Ausstellungsparcour mit mehreren Stationen und „neuen Perspektiven auf Migration in der Stadt Göttingen“ entwickelt worden. Die Ausstellung wird begleitet von einer umfangreichen Veranstaltungsreihe. Das ausführliche Programm kann hier runtergeladen werden.

„Movements of Migration – neue Perspektiven auf Migration in Göttingen“ lautet der Titel des Forschungsprojektes und der Veranstaltungsreihe, die am Montag, 25. Februar, ihren Auftakt im Neuen Rathaus hat. Ab 20 Uhr geht es um Migration als Teil der Stadtgeschichte, Erfahrungen, Fallstricke und Forderungen.

Unter anderem wird in der Diksussionsrunde der Frage nachgegangen, wie die Situation in Göttingen ist. Mit dabei sind der Migrationshistoriker Jochen Oltmer aus Osnabrück, der Innsbrucker Historiker und Mitglied des Arbeitskreises „Archiv der Migration“ Dirk Rupnow sowie Ahmet Sezer, Vorstandsmitglied des Vereins Dokumentationszentrums und Museum über die Migration in Deutschland.

Die Veranstaltungsreihe sei Bestandteil des Ausstellungskonzeptes und soll eine Plattform schaffen, gemeinsam weiter am Wissensarchiv der Migration zu arbeiten, heißt es in der Ankündigung. » Den ganzen Beitrag lesen…

“Projekt:Illegal!” Flüchtlingsstück am Staatstheater Braunschweig

Vom 07. – 10. März findet am Staatstheater Braunschweig das “Themenwochenende Interkultur” statt. Das Theaterprojekt möchte schwerpunktmäßig die Vielfalt unserer Gesellschaft thematisieren und versucht mit verschiedenen  Stücken, mehrsprachigen Führungen, sowie Gesprächs- und Diskussionsrunden zu den Inhalten der Aufführungen, interkulturelle Themen in den Vordergrund zu rücken. Das Theater wird zum Spiegelbild der sozialen Realität und versucht Deutschlands Rolle als Einwanderungsland zu betonen.

Wir möchten Ihnen im Rahmen des Themenwochenendes ganz besonders das Stück “Projekt: Illegal!” ans Herz legen. In der Inszenierung geht es um das Leben und die Erfahrungen von Flüchtlingen, ihre Probleme und ihren Alltag in Deutschland. “Warum müssen Menschen aus ihren Heimatländern flüchten? Warum kommen sie nach Deutschland? Was passiert mit diesen Flüchtlingen in Deutschland? Warum sehen wir sie nicht in unserem Alltag? Warum hören so wenige ihnen und ihren Geschichten zu? Warum schicken wir sie wieder zurück?” All diese Fragen versucht “Projekt: Illegal!” in den Fokus zu rücken und auf der Bühne zu beantworten.

Eine “Besonderheit” des Stücks liegt in der Besetzung. Einige der Schauspieler_innen sind Flüchtlinge und Leben als “Geduldete” in niedersächsischen Lagern. Sie bringen die eigenen Erfahrungen auf die Bühne und schaffen somit eine authentische Dastellung des Themas, welches das Stück aufgreift. Im Anschluss an die Aufführung wird es ein Nachgespräch geben.

Hier der Spielplan

Radiobeitrag: Flüchtlingspolitik: Hoffnung auf ein neues Leben?

Nordwestradio, Mittwoch, 13. Februar, 15.05 bis 16.00 Uhr in Stade

Livestream und Webchannel hier.

Nordwestradio unterwegs
Flüchtlingspolitik: Hoffnung auf ein neues Leben?
Welche Akzente setzt die Niedersächsische Landesregierung?

“Das Land Niedersachsen verfolgt eine brachiale Abschiebungspolitik”, sagt der Geschäftsführer des Flüchtlingsrates Niedersachsen, Kai Weber, und verweist auf zahlreiche Beispiele. Durch Abschiebung werden Familien getrennt, wie im Fall von Gazale Salame in Hildesheim. Nordwestradio unterwegs disktutiert live mit Politikern und Zuwanderer-Vertretern. » Den ganzen Beitrag lesen…