Hitzacker lädt ab morgen zur interkulturellen Woche

Am morgigen Samstag (20. September) beginnt in Hitzacker die interkulturelle Woche. Bis zum 27. September laden die Veranstalter_innen alle Interessierten herzlich ein, „zusammen zu  kommen, sich einzubringen und mitzumischen, zu diskutieren und zu feiern“. Stattfinden werden die Veranstaltungen am Kulturbahnhof. Besucher_innen können sich auf ein vielfältiges Programm freuen, welches u.a. aus Lesungen, Musik, Filmen, Spielen, Tanz und Theater besteht. Los gehts am Samstag um 18 Uhr mit der feierlichen, vielsprachigen Eröffnung und einem anschließenden Ein-Personen-Theaterstück zum Thema Revolution und Bewegungsfreiheit, bei welchem u.a. die Probleme von Flüchtlingen mit der Grenzschutzagentur Frontex thematisiert werden. Weitere Programmpunkte behandeln im Verlauf der Woche bspw. Themen wie „Leben und Überleben in Syrien“ „Fluchterfahrungen“ oder „Handlungsmöglichkeiten praktischer Hilfe für Flüchtlinge“. Eine genaue Beschreibung der Veranstaltungen und des Ablaufs finden Sie im offiziellen Programm oder auf der Internetpräsenz der Interkulturellen Woche.

Jubiläums-Empfang des Flüchtlingsrats Niedersachsen am 27. September 2014 in Hannover

Logo_30 JahreDer Flüchtlingsrat Niedersachsen wird 30 Jahre alt.

Das wollen wir feiern und allen danken, die uns tragen und unterstützen und begleiten. Mit Sekt, Saft und Selters wollen wir mit Ihnen auf die gemeinsam erreichten Erfolge anstoßen und Bilanz ziehen über 30 Jahre niedersächsische Flüchtlingspolitik.

Sie dürfen dabei nicht fehlen. Wir laden Sie herzlich zu unserem Jubiläums-Empfang am 27.09.2014 ein.

Ort: Warenannahme auf dem FAUST-Gelände, Zur Bettfedernfabrik, 30451 Hannover

Programm:

  •  10.30 Uhr Sektempfang
  •  11.00 Uhr Begrüßung und kurzer Rückblick durch die
    Vorstandsvorsitzende Dr. Gisela Penteker
  •  11.30 Uhr Talkshow mit Gästen aus Politik und Gesellschaft zu den Erfahrungen und Veränderungen aus 30 Jahren Flüchtlingsarbeit in Niedersachsen. Gäste:
    Boris Pistorius, Doris Schröder-Köpf, Filiz Polat u.v.a.Moderation: Lars Wätzold (Comedy Company, Göttingen)
  • 13.30 Uhr Mittagspause mit kleinem Buffet, anschließend Zeit und Raum für Austausch und Gespräche

Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns auf Sie.

Ihre
Dr. Gisela Penteker
Vorsitzende Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 15.09.2014 unter Fax: 05121 – 31609 oder E-Mail hm@nds-fluerat.org.

100 Tage Refugee Protest Camp Hannover

Veranstaltungshinweis des Refugee Protest Camps Hannover vom 5. September 2014

Anlässlich jüngster kleiner Erfolge und dem Start einer weitreichenden neuen politischen Kampagne (siehe die gestrige Pressemitteilung dazu) lädt das Flüchtlingscamp am Weißekreuzplatz alle Freunde und Unterstützer zu einer Bestehensfeier und Demonstration ein:

Kundgebung auf dem Weißekreuzplatz
Samstag, 6.9.2014, 14.00 – 21.00 Uhr

Unser Recht, genau hier, genau jetzt!

Timetable

Beginn 12.00 Uhr
Demonstration 14.00-16.00 Uhr
Kundgebungen 16.30-21.00 Uhr: Rede – Pause, Musik – Rede – Dinner » Den ganzen Beitrag lesen…

30 Jahre Flüchtlingsrat Niedersachsen: Lampedusa-Lesung in Hannover und Hildesheim

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Logo_30 JahreDer 3. Oktober ist der Jahrestag eines Unglücks, das vor einem Jahr ganz Europa erschütterte. Aus diesem Anlass führt der Flüchtlingsrat gemeinsam mit befreundeten Organisationen in Hannover und Hildesheim jeweils eine Lesung mit dem Titel „Lampedusa 3.10.2013″ durch:

      Am 21. September findet in die Lesung um 16 Uhr in der Marktkirche Hannover statt. (Flyer hier)
      Am 04. Oktober findet die Veranstaltung um 19.30 Uhr in St. Jakobi am Markt statt (Flyer hier)

Veranstalter sind in Hannover: Marktkirche und Flüchtlingsrat    in Hildesheim: DICV Hildesheim, Literaturhaus St. Jakobi und Flüchtlingsrat

Das von Autor Antonio Ricco entwickelte Stück thematisiert das Schicksal der Bootsflüchtlinge, die an besagtem Tag vor der italienischen Küste ertrunken sind. Die wenigen Überlebenden lässt Ricco ebenso zu Wort kommen wie Inselbewohner_innen, örtliche Fischer_innen und Politiker_innen. Musikalisch untermalt werden die Ausführungen durch sizilianische Klänge des Komponisten Francesco Impastato.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, offene Fragen loszuwerden und sich bspw. über die generelle Situation für Asylsuchenden weltweit oder über Möglichkeiten der lokalen Flüchtlingshilfe zu informieren. Auch Vertreter_innen des Flüchtlingsrats Niedersachsen werden anwesend sein und nach der Lesung für Fragen und Diskussionen bereit stehen.

Initiiert wurde die Lesung, welche von Hildesheimer Studierenden umgesetzt wird, von der Projekt­gruppe „Unser Herz schlägt für Lampedusa“, die sich für Flüchtlingsrechte, gegen die Festung Europa und für einen politischen Wandel  einsetzt. Eine Liste der weiteren geplanten und terminierten Lesungen findet sich hier.

Interkulturelle Woche in Goslar

Vom 21. bis 27. September findet in Goslar die interkulturelle Woche statt. Unter dem Motto „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“ wird es zahlreiche kostenlose Versanstaltungsangebote zu Themen wie Migration, Vielfalt, Begegnung und Toleranz geben. „Innerhalb dieser Woche wird der Tag des Flüchtlings wieder seinen festen Platz einnehmen und Einzelschiksale in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken“, betont Oliver Jung, Oberbürgermeister der Stadt. Die Angebote sind vielfältig und reichen von multikuturellen Stadtführungen, über Lagerfeuertreffen und Fotoausstellungen bis  zu Theater- und Filmvorführungen.

Am Mittwoch (24. September) findet im Rahmen dieser Interkulturellen Woche eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Bleiberecht und den sich daraus ergebende Perspeltiven für Flüchtlinge statt. Über die vom Bundesinnenminsterium kommunizierte mögliche Einführung eines Bleiberechts für Geduldete und die Auswirkungen auf die Betroffenen berichtet Kai Weber, Geschäftsführer des Niedersächsischen Flüchtlingsrats.

Wann? Mittwoch, 24. September 2014, 19 Uhr

Wo? Gemeindesaal der St. Stephanigemeinde, Obere Kirchstraße 4, Goslar

Weitere Veranstaltungen sind hier zu finden.

8.11.2014: Drittes nds. Initiativentreffen in Ronnenberg / Bericht über Treffen am 12. Juli

Auf dem letzten Treffen der niedersächsischen Flüchtlingsinitiativen am 12. Juli 2014 haben wir beschlossen:

  1. Wir begrüßen die beispielhaften Demonstrationen gegen Dublin-Abschiebungen, mit denen v.a. in Osnabrück, aber auch in Buchholz, Göttingen und anderswo unter Einbeziehung eines breiten Spektrums von Basisinitiativen, Kirchenvertreter_innen und Verbänden eine Dublin-Überstellung in einer Vielzahl von Fällen verhindert werden konnte (siehe Berichte über Osnabrück, Göttingen, Heideruh).
  2. Wir unterstützen die Proteste der sudanesischen Flüchtlinge auf dem Weißekreuzplatz in Hannover, die seit mittlerweile mehr als zwei Monaten mit einem Protestcamp für ihre Rechte kämpfen (siehe Erklärung). Ein großer teil der sudanesischen Flüchtlinge ist von einer Abschiebung in andere europäische Länder bedroht.
  3. Wir danken Jasna Causevic/ GfbV für die Erstellung von Diskussionspapieren zur Unterstützung der Proteste gegen Dublin-Abschiebungen auf der Grundlage der Arbeitsergebnisse einer von uns eingesetzten Arbeitsgruppe. Wir werden diese für unsere weitere Öffentlichkeitsarbeit nutzen, bis die von PRO ASYL angekündigte breite Dublin-Kampagne auf Bundesebene unter Einschluss aller im Flüchtlingsbereich tätigen NGOs eine neue gemeinsame Plattform hervorbringt. Die GfbV ist bereit, ihre Materialien interessierten Gruppen kostenlos zur Verfügung zu stellen.
  4. Wir freuen uns, dass immer mehr Kirchengemeinden für von Dublin-Abschiebungen betroffene Flüchtlinge Verantwortung übernehmen, und rufen alle Kirchengemeinden dazu auf, sich mit der Frage einer temporären Schutzgewährung intensiv auseinander zu setzen und in Einzelfällen Kirchenasyl zu gewähren.
  5. Broschüren über die Dublin-Verordnung können in verschiedenen Sprachen, z.B. Somali und Arabisch, hier heruntergeladen werden: http://www.dublin-project.eu/dublin/Germany  Diese Informationsmaterialien beziehen sich allerdings noch auf die Dublin II – Verordnung, sind also nicht mehr ganz aktuell: Falsch sind z.B. Infos zu Minderjährigen, es ist keine Frist genannt für take back-Anträge etc. Als Erstinformation für Betroffene dennoch brauchbar, solange eine Aktualisierung noch nicht erfolgt ist.

Das dritte Treffen der niedersächsischen Flüchtlingsinitiativen findet am 8.11.2014 auf Einladung des „Arbeitskreis Willkommen“ in Ronnenberg statt. Hier die Adresse:

Versöhnungskirche Weetzen
Dietrich-Bonhoeffer-Str.7
30952 Ronnenberg

Folgende Themen stehen u.a. auf der Tagesordnung:

  • Dublin-Abschiebungen: Berichte der Initiativen, Stand der Kampagnenvorbereitung.
  • “Willkommenskultur” auch für Flüchtlinge in Niedersachsen — was tut sich wo?
  • Geplante Änderungen des Aufenthaltsgesetzes
  • Vernetzung, Verschiedenes

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: » Den ganzen Beitrag lesen…

Menschenrechte vor unserer Haustür: Warum sind sudanesische Flüchtlinge auf dem Weißekreuzplatz?

Ein politischer Abend zum Informieren, Diskutieren und Kennenlernen

Donnerstag, 31.07., ab 18.00 Uhr

Ort: Pavillon (Lister Meile 4), Hannover

Seit dem 24.05.2014 befindet sich auf dem Weißekreuzplatz Hannover ein Protest-Camp von sudanesischen Flüchtlingen. Sie sind aus ihrer Anonymität herausgetreten, um auf die Situation im Sudan und auf ihren Alltag als sudanesische Flüchtlinge in Niedersachsen und Deutschland aufmerksam zu machen. Um miteinander ins Gespräch zu kommen, laden die Flüchtlinge vom Weißekreuzplatz zusammen mit dem Pavillon Hannover, der amnesty international Hochschulgruppe Hannover und Michael Sandow, Bezirksbürgermeister Hannover-Mitte, zu einem politischen Informations- und Diskussionsabend ein.

• Persönliche Fluchterfahrungen aus dem Camp

• Menschenrechtslage im Sudan (amnesty international)

• Asylpolitik in Niedersachsen und Deutschland (Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.)

• Gespräche mit Vertreter_innen der Politik (u.a. Michael Sandow, Bezirksbürgermeister Hannover-Mitte & Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe)

• Gemeinsames Abendessen im Camp

Flyer Vorderseite: hier
Flyer Rückseite: hier

Einladung zum 2. Treffen der Flüchtlingsinitiativen in Niedersachsen

Samstag, den 12. Juli 2014, 12.00 — 16.00 Uhr
im kargah, Zur Bettfedernfabrik 1 in Hannover-Linden, Raum 5 und 6

Einladung als pdf

Liebe Freundinnen und Freunde,

auf unserem letzten Treffen vom 22. März haben wir vereinbart, noch vor der Sommerpause ein zweites Treffen der Flüchtlingsinitiativen in Niedersachsen durchzuführen. Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

  • RAin Claire Deery, Flüchtlingsrat: Handlungsmöglichkeiten und Rechtsrahmen Dublin III
  • Dublin-Kampagne: Berichte aus Osnabrück, Buchholz, Göttingen und anderswo
  • Jasna Causevic: Vorstellung des GfbV-Aufrufs gegen Dublin-Überstellungen
  • Kirchenasyl als Perspektive? Erfahrungen in Niedersachsen
  • „Willkommenskultur“ auch für Flüchtlinge in Niedersachsen — was tut sich wo?
  • Geplante Änderungen des Aufenthaltsgesetzes
  • Vernetzung, Verschiedenes

Wir hoffen auf rege Beteiligung und bitten um Anmeldung!
Für Getränke ist gesorgt.

Mit freundlichen Grüßen

Kai Weber, Flüchtlingsrat Niedersachsen
Anke Egblomassé, VNB

Veranstalter_innen: VNB, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Netzwerk Flüchtlingshilfe in Niedersachsen*

gefördert durch: Europäischer Flüchtlingsfonds, UNO-Flüchtlingshilfe

*dem Netzwerk gehören folgende Organisationen an: kargah Hannover, IBIS e.V. Oldenburg, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen, Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen, Refugium Braunschweig, Diözesan-Caritasverbände Hildesheim und Osnabrück, Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.

Flüchtlingsfloß-Tour 2014 – ab Mitte August auch in Niedersachsen

Floßtour_A2_03_neuNachdem  Heinz  Ratz  und  seine  Band  „Strom  &  Wasser“  schon  in  den  letzten  beiden  Jahren  spektakuläre  Erfolge  durch  ihre  vielen  Konzerte  mit Musikern  aus  Flüchtlingslagern  feiern  konnten, widmet  sich  Ratz  noch  einmal  dem  Flüchtlingsthema:
Am  14.07.  wird  er  mit  zwei  bis  drei  großen  Flößen  aufbrechen,  umgestaltet  zu  Flüchtlingsbooten, die ihn und eine Begleitcrew aus Flüchtlingen  und deutschen UnterstützerInnen main-, neckar- und rheinabwärts und dann entlang des Mittellandkanals bis nach Berlin führen. Die Verletzlichkeit dieser Transportmittel in direktem Kontrast zu den Luxusjachten und Ausflugsdampfern der touristisch genutzten Binnengewässer wird  auf die dramatische Situation von Flüchtlingen allgemein, die abendlich stattfindenden Konzerte auf die besonders tragische und bedrohliche Situation von fliehenden Frauen und Kindern im Besonderen aufmerksam machen.

In  enger  Zusammenarbeit  mit  Flüchtlingsorganisationen,  allen  voran  PRO  ASYL,  soll  auch  ein Rahmenprogramm  in  den  Flüchtlingsunterkünften  stattfinden:  PuppenspielerInnen  und  Clowns, die  tagsüber  mit  einem  Kinderprogramm  auftreten.  Neben  der  Floßfahrt  liegt  der  Schwerpunkt der Tour abends auf den Konzerten; zum einen auf der Begegnung zwischen deutschem  Publikum und Flüchtlingsfrauen, zum anderen auf  der informativ-aufklärenden Zusammenarbeit mit politischen  Flüchtlingshilfegruppen.  Auch  die  Solidarität  von  GastmusikerInnen  und  KünstlerInnen  aus  ganz  Europa  mit  Musikerinnen  und  Künstlerinnen  aus  deutschen  Flüchtlingslagern  ist ein wichtiger Aspekt dieser Tour.
Infostände der aktiven regionalen und überregionalen Flüchtlingshilfegruppen und ein schönes allabendliches  Miteinander  von  Flüchtlingen  und KonzertbesucherInnen  erwarten  den  interessierten  Gast,  ebenso eine  bunte  Reihe  von  solidarischen KünstlerInnen.  Immerhin  konnte  Ratz bei  ähnlichen  Aktionen  in  den  vergangenen  Jahren  die  Unterstützung  von  Konstantin  Wecker, Hannes  Wader,  Gerburg  Jahnke,  Dota  Kehr,  Stoppok,  Pohlmann,  Selig,  Götz  Widmann,  Bodo Wartke und vielen anderen gewinnen.
Des  Weiteren  wird  der  Regisseur  und  Produzent  Hank  Levine  (u.a.  produzierte  er  die oscarnominierten Dokumentationen City of God und Wasteland) einen Dokumentarfilm über das Projekt produzieren.

Tour-Termine (vorläufig)20130517_21.14.30_1580
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12. JoG Konferenz in Bonn vom 11. bis 14. Juni 2014

Wenn ab Mittwoch in Bonn die Bundesinnenministerkonferenz stattfindet, tagen die Minister_innen nicht alleine. Parallel gibt es eine Protestkonferenz unter dem Motto: „Willkommenskultur! Bleiberecht für ALLE, jetzt sofort!“

Organisiert wird die Gegenkonferenz von der Organisation „Jugendliche ohne Grenzen“, denn die jugendlichen Flüchtlinge wollen nicht mehr Opfer staatlicher Ausgrenzung sein, sondern ihre Sache selbst in die Hand nehmen.

In Bonn vergeben sie daher nicht nur einen Preis an Initiativen, die sich für die Belange von Flüchtlingen einsetzen, sondern rufen auch zu einer Demo auf – am Donnerstag, den 12. Juni.

Im Rahmen dieser Demo wird auch der Abschiebeminister gewählt. Wer wohl dieses Jahr den Preis davonträgt?

Auf ihrer Homepage zitieren die „Jugendlichen ohne Grenzen“ Goethe mit den Worten: „Toleranz sollte nur ein vorübergehender Zustand sein, er muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen“

Nähere Infos gibt es hier: 12. JoG Konferenz in Bonn vom 11. bis 14. Juni 2014

Nelli Foumba Soumaoro kennt das Leben im Duldungsstatus aus eigener Anschauung. In einem Interview mit radio dreyeckland spricht er über die besonderen Schwierigkeiten junger Flüchtlinge, über „Jugendliche ohne Grenzen“ und über das geplante „Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“:

Radiointerview mit radio dreyeckland