Refugees Soli Conzert am 15.4. im Polyester, Oldenburg

Soli_KonzertFür die ca. 600 Geflüchteten, die im Moment in der Erstaufnahmestelle Blankenburg untergebracht sind, richten Unterstützer*innen ein Begegnungscafé ein. Die Ausstattung und Unterhaltung des Café wird über Spenden finanziert. Die gesamten Einnahmen gehen ans Begegnungscafé. Einlass ist ab 19.30h, das Konzert startet um 20:00h

Es rocken das Polyester:

  • Deaf Lizard [StonerRock]
  • :KERNDRIFT: [Powercross]
  • Ingo Diers [Garageindiestonerrocksingersongwritertechnotrash]

Im Anschluß an die Konzerte legt Mr Moog [Indie & HipHop] auf.

Weitere Infos unter:
https://www.facebook.com/events/550545031788204/

Sonntag, 03. April 2016, 13.30 Uhr, „Gesicht zeigen gegen Rechts“ in Buchholz

Liebe mit Flüchtenden Solidarischen, liebe Antifaschisten und Antifaschistinnen,

Alle in Buchholz relevanten Menschen, Organisationen, Gruppen und die Stadt an sich – zusammengefasst im Bündnis gegen Rechts – ruft gemeinsam auf am

Sonntag um 13.30 Uhr in der Innenstadt

auf dem Peets Hoff

auf einer Kundgebung

Gesicht zu zeigen für refugees/Flüchtlinge und gegen rechte Propaganda.

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Fluchtursachen – Was hat das mit uns zu tun?

Dienstag, 5.4.2016, 19 Uhr, Pavillon Hannover, Lister Meile 4

Einleitungsreferate: Marion Rolle vom VEN und Karim Al Wasiti vom Flüchtlingsrat Niedersachsen.

Veranstalter_innen: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN); Flüchtlingsrat Niedersachsen; Friedensbüro Hannover e. V.; Kulturzentrum Pavillon

  • Der Willkommenskultur im Sommer letzten Jahres gegenüber bei uns ankommenden geflüchteten Menschen folgte bald immer stärkere Abwehr. Inzwischen steht vielfach Angst, ja sogar Hass und Gewalt im Zentrum der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit – auch, wenn Hilfsbereitschaft und Empathie zum Glück nicht verschwunden sind. Für ihre diffusen Ängste in einer komplexer werdenden Welt, möglicherweise aus Furcht vor einem gesell-schaftlichen Abstieg, suchen viele Menschen in Deutschland, in Europa nach einfachen Erklärungen und konkret jemanden, den sie verantwortlich machen können. Auf einen tief sitzenden Rassismus zurückgreifend, finden sie die Schuldigen ihrer Ängste in den Flüchtlingen. Menschen in unsicheren Verhält-nissen fürchten, dass für sie nichts übrig bleibt und sehen die europäischen Gesellschaften am Limit.
  • Aber wir sind eine reiche Gesellschaft! Der potentielle Reichtum unserer Gesellschaft kann Allen Menschen eine gesicherte Lebensperspektive bieten. Dies gilt für schon hier lebende Menschen und für die neu zu uns hinzukommenden. Statt ständig Pegida und AfD in Talkshows etc. zu holen, sollten die Helfer_innen in den gesellschaftlichen Fokus gestellt werden: Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit können ansteckend wirken.

    Und es sollte betont werden, dass es Gründe für die Flucht der Menschen aus ihren Heimatländern gibt:

    Katastrophen – vor allem im globalen Süden – sind keine ‚Naturereignisse‘. Kriege, existentielle Not, Klimaveränderungen und Klimakatastrophen, geschlechtsspezifische Gewalt etc. sind menschen-gemacht und können somit von Menschen gestoppt werden. Multinationale Konzerne verdienen sich mit Ausbeutung, durch Landgrabbing, das Anlegen von Monokulturen, das Zerstören heimischer Märkte und Vieles mehr goldene Nasen. Deutschland ist an internationalen Kriegen beteiligt und dreht (z. B. in Syrien)mit an der Gewalt- und Kriegsspirale. Deutsche Waffen sind weltweit im Einsatz und wir geben z. B. unseren Elektroschrott nach Afrika zurück, z. T. dorthin, wo das darin enthaltene Coltan für uns gewonnen wurde.

    Andreas Zumach hat einmal gesagt: ‚Uns fliegen gegenwärtig 400 Jahre Kolonialgeschichte um die Ohren!‘ Es sollte hinzugefügt werden: Die post-kolonialen, neoliberalen Strukturen, das Macht- und Gewinnstreben globaler Konzerne – z. T. Hand in Hand mit korrupten, patriarchalen Machthabern im Süden – sind Ursache für das Leid von Flüchtenden und Geflüchteten.

    Hiermit wollen wir uns auseinandersetzen. Mit Einleitungsreferaten und mit anschließender Diskussion. Wir wollen die Fluchtursachen näher beleuchten – aber auch Handlungsperspektiven entwickeln! Wir wollen den bereits geflüchteten und den noch zu uns kommenden Menschen helfen. Das ist neben schlichter Menschlichkeit einfach auch ein kleiner Beitrag, die Folgen globaler Ungerechtigkeit zu lindern! Wir wollen, dass Menschen nicht weiter flüchten müssen, sondern in ihrer Heimat eine gute Lebensperspektive haben.

Fachtagung „Fluchtmigration und Soziale Arbeit“ Willkommen heißen – Teilhabe gestalten

HildesheimFachtagung „Fluchtmigration und Soziale Arbeit“
Willkommen heißen – Teilhabe gestalten

organisiert von der HAWK Hildesheim und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

25. Mai 2016,
09.30 – 17.00 Uhr
HAWK, Hohnsen 2 (Raum 210, Aula),
31134 Hildesheim

Immer mehr Sozialarbeitende arbeiten in unterschiedlichen Handlungsfeldern mit Menschen mit Fluchtgeschichte. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. und die HAWK Hildesheim fragen, welche Weichen heute für eine gerechte und inklusive Zukunft gestellt werden müssen.

Die partizipative Fachtagung „Fluchtmigration und Soziale Arbeit“ am 25. Mai 2016 beschäftigt sich mit Fragen aktueller und zukünftiger Anforderungen an die Soziale Arbeit. Gemeinsam mit Geflüchteten und Sozialarbeitenden wollen wir in Vorträgen, Diskussionsrunden und verschiedenen Workshops Themenfelder des Asylrechts, der Integration sowie konkrete Arbeitsfelder beleuchten.

Die Tagung richtet sich an Hauptamtliche in der Flüchtlingssozialarbeit und an Interessierte dieses Bereichs. Es soll um die Aufstellung und Sicherung von Qualitätsstandards und um Handlungsempfehlungen gehen, aber auch darum Menschen zu motivieren sich zu vernetzten und in die Flüchtlingssozialarbeit zu gehen.

HAWK Hildesheim
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Link zur Anmeldung (Plätze sind begrenzt): http://www.hawk-hhg.de/sozialearbeitundgesundheit/204347_211412.php
Link zum Internetauftritt der Tagung
Fachtag-Fluchtmigration-Flyer

Programmübersicht

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Demo am 13.3. 14 Uhr in Hildesheim: Unser Feminismus bleibt antirassistisch!

Als Reaktion auf eine zur gleichen Zeit geplanten Kundgebung „besorgter Bürger*innen“, die den Kampf für Frauenrechte für weitere rassistische Hetze instrumentalisiert, rufen wir auf zur Teilnahme an einer Demo unter der Überschrift: „Unser Feminismus bleibt antirassistisch!“.
Unter dem Titel  „mehr Sicherheit für Kinder und Frauen“ wollen Biedermänner und Brandstifterinnen gegen Gewalt und sexuelle Belästigung protestieren – bei ausdrücklicher Bezugnahme auf eine angeblich von Zuwanderern ausgehenden „Gefahr“. Diese Zuschreibung ist im hohen Maß rassistisch und führt zu einer weiteren Stigmatisierung zugewanderter Menschen.

Hier der Aufruf zur Demo vom Aktionsnetzwerk gegen Rassismus Hildesheim: » Den ganzen Beitrag lesen…

DRECK – Solostück von Mathias Kopetzki am 20.06.2016 in Lüneburg

Dreck

Foto: J. Lenz

DRECK
Solostück von Robert Schneider,
gespielt von Mathias Kopetzki zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2016, 19.00 Uhr,

Volkshochschule REGION Lüneburg Haagestr. 4, 21335 Lüneburg

Eintritt: EUR 9.00

Ein Mann betritt die Bühne mit einem Strauß Rosen in der Hand. Er fängt an zu reden. Dieser Mann heißt Sad. Er ist ein arabischer Flüchtling. Er ist illegal in Deutschland. An den Abenden verkauft er Rosen, um sich zu finanzieren. So sehr ist der Hass der Inländer in ihm Fleisch geworden, dass er ihn gegen sich selbst kehrt.
Es stimmt, sagt er, ich bin dreckig. Ich wasche meine Hände, aber ich bleibe dreckig. Das stimmt. Seine Idenfikation mit einem uns nur allzu bekannten Vorurteilsregister führt dieses ad absurdum und wirkt zunehmend verstörend. Seine Rede steigert sich, wird leidenschaftlich, wird verzweifelt. Er redet weiter. Er schreit. Schreit um sein Leben. Der Monolog von Robert Schneider („Schlafes Bruder”) ist ebensowenig sentimental wie seine Figur traurig ist. Den Zuschauer erwartet kein rührseliger Betroffenheitskitsch, das Stück lebt vielmehr von ironischen Zwischentönen, von Gefühl und – trotz oder gerade wegen des ernsten Themas – von Humor. In Zeiten von Flüchtlingsströmen, Pegida, islamistischem Terror und dem neuerlichen Klima der Angst, der Unsicherheit, in dem wir alle hierzulande zu leben scheinen, hat dieses Solo eine erschreckende, beklemmende Aktualität, die gezeigt, die offenbart, die diskutiert werden muss. Der Berliner TV- und Theaterschauspieler Mathias Kopetzki spielt dieses Stück aus der Überzeugung heraus, eine Menge dieser Ängste, dieser Stimmungen, aber auch der ambivalenten Gefühle mit Hilfe dieses Textes transportieren zu können, dabei ahnen zu  lassen, was es bedeutet, entfremdet zu sein von seiner Heimat, den Ressentiments, der Skepsis der Menschen im Gastgeberland konfrontiert zu sein – schließlich zu versuchen, damit umzugehen, ohne sich dabei vollkommen selbst zu verlieren. » Den ganzen Beitrag lesen…

„Manche Flüchtlinge sind gleicher“ – Proteste der Sudanes*innen auf dem Weißekreuzplatz

Die Journalistin Caitlin Chandler hat vier Aktivist_innen des Weißekreuzplatz-Camps interviewt und sie ihre Geschichte erzählen lassen. U.a. geht es um die von ihnen so wahrgenommene Diskriminierung von Geflüchteten aus dem Sudan, und den Protest dagegen.

Hier der ausführliche Artikelin englischer Sprache:  Some Refugees Are More Equal Than Others: Sudanese Find Little Solace in Germany
Und hier eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch

Für den 05.03.2016  rufen die Flüchtlinge und ihre Unterstützer_innen auf zur Demo des Refugee Protest Camps:

Lüneburg: Io Sto Con La Sposa- An der Seite der Braut am 05.03.16 im Kino

Filmveranstaltung
Samstag, 5. März 2016 | 17:00 Uhr
Scala Programmkino
Apothekenstraße 17, 21335 Lüneburg

In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

und Solidarität mit Migrant*Innen Lüneburg

Io Sto Con La Sposa- An der Seite der Braut
Zu Gast: Protagonisten aus dem Film Tasneem Fared und MC Manar
Moderation: Sebastian Rose, Flüchtlingsrat Niedersachsen

Ein Film von Antonio Augugliaro, Gabriele Del Grande und Khaled Soliman Al Nassiry
Italien 2014, 98′ dt.U. (arabisch/italienisch) » Den ganzen Beitrag lesen…

Der Reichtum der Fremden. Lesung mit Hanna und Rosa Legatis am 21.03.2016 in Hannover

„Der Reichtum der Fremden“
Lesung mit Hanna und Rosa Legatis
am Montag, den 21.3.2016 im Raschplatzpavillon in Hannover

Präsentiert werden Gedichte und Prosa von Dichterinnen und Schriftstellern, die aus ihrer Heimat flohen und auf der Suche sind nach einem neuen Leben. Der 21. März, das ist das persische Neujahrsfest Norouz. Daher stehen natürlich auch Werke von iranischen Dichterinnen auf dem Programm. Im Fokus der Lesung gegen Fremdenfeindlichkeit stehen dieses Mal – im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag – Frauen auf der Flucht. Hanna Legatis schreibt dazu:

„Die Gewalt gegen Frauen auf den langen Fluchtwegen ist erschreckend. Das verdeutlichen die aktuellen Recherchen verschiedener Menschenrechts-Organisationen. Vergewaltigungen, Misshandlungen, psychische Gewalt – allen drei Phänomenen sind gerade Frauen, Kinder und Jugendliche ausgesetzt. Die Täter sind Schlepper, Fluchthelfer, Grenzer, Securities in den Unterkünften und andere Flüchtlinge. Frauen überlegen es sich ohnehin hundertmal öfter als Männer, ihre Heimat zu verlassen. Aus Angst um ihre Kinder, weil sie Sorge vor schlechteren Chancen im neuen Land haben und weil sie besonders verletzlich sind. Wenn sie dennoch fliehen, muss der Druck unerträglich sein. Den Reichtum, den diese Frauen dadurch erschufen, indem sie ihre Geschichten und ihre Gefühle aufgeschrieben haben, präsentieren wir Ihnen in unserer Lesung.“

Fortbildung für Einsteiger innen im Flüchtlingsrecht am 19.03.2016 in Oldenburg

Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen VNB e.V., IBIS e.V. Oldenburg und Flüchtlingsrat Niedersachsen laden ein zum Seminar

„Fortbildung für Einsteiger innen im Flüchtlingsrecht“

Samstag den 19. März 2015 von 10.00 Uhr – 16.00 Uhr  bei IBIS e.V. in Oldenburg

Nähere Informationen und Anmeldung:  siehe

Einstieg Flüchtlingsrecht 190316

Mit freundlichen Grüßen
Anke Egblomassé