Bundestagswahl: Podiumsdiskussion zur Flüchtlingspolitik am 06.09.2013 im kargah

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundestagswahl 2013 steht vor der Tür. Vor dem Hintergrund anstehender Entscheidungen über die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien, ein Bleiberecht für Geduldete und die Fortsetzung von Programmen zur Arbeitsmarktintegration stellen sich viele Fragen zur zukünftigen Flüchtlingspolitik in Deutschland.  Sie herzlich ein zur

Podiumsdiskussion
„Bleiberecht – Zwischen volkswirtschaftlichen Abwägungen und Menschenrechten“

am Freitag, 06.09.2013 um 18.00 Uhr
im kargah e.V. Hannover
Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover

Die Podiumsgäste:

  • Rainer Fredermann  (CDU Landtagsfraktion)
  • Florian Bernschneider (FDP Bundestagsfraktion)
  • Edelgard Bulmahn (SPD Bundestagsfraktion)
  • Viola von Cramon (Bundestagsfraktion Bündnis ’90 Die Grünen)
  • Pia Zimmermann (Bundestagskandidatin für DIE LINKE)
  • Marei Pelzer (Pro Asyl)
  • Dündar Kelloglu (Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.)

Moderation: Dr. Hans-Jürgen Marcus, Diözesan-Caritasdirektor Hildesheim

Vor dem Hintergrund angekündigter “Besuche” durch die NPD notwendiger Nachtrag:

“Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.”

 

Hier geht’s zumFlyer:  Einladung Podiumsdiskussion

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Willkommensfeier für Gazale, Schams, Gazi sowie für Anuar und Bedir Naso

Wir freuen uns über die Rückkehr von Gazale Önder (Salame), Schams und Gazi
sowie von Anuar und Bedir Naso

Einladung

zur Willkommensfeier am 20. September 2013
im Familienzentrum MALUKI, Martin-Luther-Str. 26, Hildesheim
von 17 bis 22 Uhr » Den ganzen Beitrag lesen…

Rassismus in Hagen: Ein Bordell ist akzeptabel, ein Flüchtlingswohnheim nicht?

Live-Sendung des Nordwest-Radios am Donnerstag , 15. August, von 15 bis 16 Uhr
aus dem Rathaus der Samtgemeinde Hagen, Amtsplatz 3, 27628 Hagen

In der Gemeinde Hagen im Landkreis Cuxhaven finden derzeit gespenstische Auseinandersetzungen um die Unterbringung von 20 Flüchtlingen statt: Örtliche Gewerbetreibende wollen sich nicht mit der Umwidmung eines ehemaligen Bordells in eine Flüchtlingsunterkunft abfinden und drohen mit der Umsiedlung ihrer Betriebe nach Bremerhaven, sollte die Gemeinde an ihren Plänen festhalten. Wortführer der rassistischen Krawallbrüder ist Messebauer Michael Krams, der im Namen mehrerer Gewerbetreibenden ankündigt, zu klagen, “bis der Arzt kommt”. Das Bordell habe man damals schlucken müssen, ein Flüchtlingswohnheim aber würde den Wert ihrer Immobilien sinken lassen, und das sei indiskutabel. „Wenn das nicht mit Rassismus zu tun hat, womit denn dann?“, kommentiert auch die Bürgermeisterin Puvogel. » Den ganzen Beitrag lesen…

ROSENWINKEL Theatertipp für Hannover

Das Freie Theater boat people projekt aus Göttingen gastiert im Gut Hannover mit dem Stück ROSENWINKEL

 Sonntag, 23. Juni, 20.30 Uhr,

Eintrittspreise: 13, – / erm. 10, – Euro

boat people projekt und Roma Center präsentieren das Theaterstück ROSENWINKEL

In ROSENWINKEL geht es um Roma, die in Deutschland in der Duldung leben und von der Abschiebung bedroht sind. Aktuell soll das jüngste Ensemble-Mitglied, die dreizehnjährige Anita Osmani, mit ihrer Familie nach Kosovo abgeschoben werden.
Im Stück geht es, wie in der Wirklichkeit, um ein Mädchen, das einen deutschen Pass haben will. Stattdessen soll sie das Wort „Duldung“ deklinieren. Sie versteht die Welt nicht mehr, setzt sich in einen Bus und steigt an einer Haltestelle aus, die es gar nicht gibt…
Ein surrealistisches und dabei sehr heutiges Theaterstück von den boat people projekt-Macherinnen Nina de la Chevallerie und Luise Rist. Mit Life-Musik von Hans Kaul und Izedin Alishani. Es spielen Anita Osmani, Martina Hesse, Esat Behrami und Izedin Alishani.

boat people projekt entwickelt, schreibt und inszeniert seit 2009 Theaterstücke zum Thema Flucht. Menschen aus verschiedenen Ländern, die ihre Heimat hinter sich gelassen haben, stehen gemeinsam mit Schauspielern und Musikern auf der Bühne.
Das Projekt ist initiiert von musa e.V. und steht unter der Trägerschaft der Weststadtkonferenz c/o musa e. V.
Das Gastspiel wird ermöglicht von den Veranstaltern der Stiftung Leben und Umwelt und dem VNB (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen).

online Reservierung unter: info@boat-people-projekt.de
Veranstaltungsort: GUT e.V., Königsworther Str. 12, 30167 Hannover
www.boat-people-projekt.de

„Der Iran hat gewählt – was nun?“

Unter dem Motto „Der Iran hat gewählt – was nun?“ findet am

Freitag, 21. Juni 2013, 19:30// Schwanenburg Hannover

eine Konferenz zu Perspektiven für die Zivilgesellschaft nach den Präsidentschaftswahlen im Iran statt.

Was bedeuten die Ergebnisse? Welche Perspektiven eröffnen sich für die Zivilgesellschaft im Iran? Wie wird es mit der Menschenrechtssituation weiter gehen? Welche Konsequenzen sind für Europa zu erwarten?

Kultur – Information – Diskussion – Menschenrechte

Tessa Spethmann, Amnesty Hochschulgruppe Hannover
Lydia Boons, Intern. Org. zum Schutz der Menschenrechte im Iran
Dr. Kamal Sido, Nahostreferat der Gesellschaft für bedrohte Völker

Moderation: Helmut N. Gabel, mehriran.de, Hannover
Musik und Texte Gewissensgefangener aus dem Iran: Ensemble Ormavi

Hintergrund:

Am 14. Juni  2013 wird im Iran Präsidentschaftswahl stattfinden. Vor diesem Termin möchte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Sie über die aktuelle Lage der Minderheiten im Iran informieren. Die Minderheiten leiden besonders unter der diskriminierenden Politik des iranischen Regimes. Hasspropaganda in den Medien, das Verbot, Sprache und Kultur zu pflegen, Diskriminierung auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie fehlende Religionsfreiheit sind nur einige der schwerwiegenden Probleme, mit denen die Minderheitenangehörigen im Iran zu kämpfen haben.

 

Wettbewerb “Die Gelbe Hand” startet

Der Verein “Mach meinen Kumpel nicht an” startet erneut einen Wettbewerb gegen Rassismus. Hier findet ihr den Aufruf:

Zeichen setzten gegen Rassismus und Rechtsextremismus!

Der Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ 2013/2014 startet.

„Ihr alle seid aufgerufen, Euch zu beteiligen und mit einem Wettbewerbsbeitrag ein kreatives Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und für ein solidarisches Miteinander zu setzen.“ Mit diesen Worten lädt der gewerkschaftliche Verein „Mach meinen Kumpel nicht an!“ bereits zum achten Mal zur Teilnahme am Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ ein.

Aufgerufen sind Mitglieder der Gewerkschaftsjugend, Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen/-kollegs und alle Jugendlichen, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden sowie Auszubildende und Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen. Wie der Beitrag gestaltet ist, bleibt der Phantasie der Teilnehmerinnen und Teilnehmer überlassen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten: Reportagen, Kurzfilme, Fotostories oder Ausstellungen.

Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb haben die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Vorsitzende der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Klaus Wiesehügel übernommen.

Sie habe das sehr gerne getan, erklärt Christine Lieberknecht, weil der Kumpelverein „mit diesem bundesweiten Wettbewerb engagiert und erfolgreich für gleiche Rechte aller Menschen“ eintrete. Die Ministerpräsidentin aus Thüringen betont, dass das Projekt an einem entscheidenden Hebel ansetze – in der Arbeitswelt: „ Dort lässt sich Integration in der Gesellschaft am besten verwirklichen, dort können ideale Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe geschaffen werden.“

Klaus Wiesehügel erinnert an die Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten 1933: „Das Bewusstsein darüber ist für uns, die IG Bauen-Agrar-Umwelt, eine ständige Mahnung, uns aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremes Gedankengut einzusetzen.“ In der Gebäudereinigung und im Baugewerbe würden Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen meistens problemlos zusammenarbeiten, so Wiesehügel. Der Vorsitzende macht jedoch klar: „Dort wo sich Fremdenfeindlichkeit zeigt, sagen wir lautstark: ‚Mach meinen Kumpel nicht an!‘“

Zu gewinnen gibt es 1000 Euro für den ersten Preis, 500 Euro für den zweiten Preis und 300 Euro für den dritten Preis. Dazu kommen drei Sonderpreise vom Land Thüringen, der DGB-Jugend Thüringen und der DGB-Jugend Nordrhein-Westfalen, die jeweils mit 500 Euro dotiert sind.

Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 17. Januar 2014.

Die Preisverleihung findet am 12. März 2014 in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt statt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter: www.gelbehand.de/wettbewerb

Kontakt
Mach meinen Kumpel nicht an! -
- für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.
Hans-Böckler-Straße 39
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 43 01-193 u. 290
Fax: 0211 / 43 01-134
E-Mail: info@gelbehand.de

 

Demo gegen Abschiebung von Roma am 18. Juni

Abschiebungen nach Serbien und Mazedonien gehen weiter –
Recherchereise bestätigt die extrem schwierige Situation vieler Abgeschobener

vom Roma Center Göttingen

Am Dienstag, den 18. Juni wird es erneut eine Sammelabschiebung vom Düsseldorfer Flughafen aus geben – bereits die dritte in diesem Jahr. Bei einem Großteil der Betroffenen handelt es sich um Roma, die vor systematischer Diskriminierung und Ausgrezung aus dem ehemaligen Jugoslawien geflohen sind.

Wir werden das nicht hinnehmen, auch dieses Mal wird es wieder lautstarke Proteste gegen die unmenschliche Abschiebepraxis der Bundesrepublik Deutschland geben!

Wann? und Wo?
Dienstag, den 18.6.1013!
8:00 Uhr am “Gate F”, Düsseldorfer Flughafen. Hier zeigen wir direkt Solidarität mit den Betroffenen!
10:00 Uhr in der Halle, Terminal B, Düsseldorfer Flughafen

Kommt zahlreich und bringt eure FreundInnen mit! » Den ganzen Beitrag lesen…

Konzert Strom & Wasser und die Refugees am 12. Juni in Oldenburg

 

strom_WasserHerzliche Einladung für diesen Mitwoch, den 12.6.

Es spielen Strom und Wasser und die Refugees im Alhambra (Oldenburg) um 20 Uhr! Mehr Infos gibt es hier, ein kleiner Film zum Appetitholen bei YouTube

Der Eintritt ist für Flüchtlinge kostenlos. Also…solidarisch sein und kommen ;)

Gruß, das AntiRa-Plenum

Bonjour!

Ici un invitation pour cet mercredi, le 12. juin. Il y a les musiciens de Strom und Wasser et les Refugees dans l’Alhambra (Oldenburg) à 20 heures. Plus d’informations ici, et un petit film pour l’appetit: YouTube

L’entrée pour des refugées est gratis.

Salut, le AntiRa-Plenum

Hearing “Altersfestsetzung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen”

am 20.06.2013 um 10 –13 Uhr im Kargah, Zur Bettfedernfabrik 1, Hannover

Podium: Prof. Dr. Klaus Mohnike (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Uniklinik Magdeburg), Dr. Winfried Eisenberg (ehem. Chefarzt Kinderklinik Herford), Juana Remus (Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge),  Bernd Waldmann-Stocker (Rechtsanwalt Göttingen)

Moderation und Input: Projekt Weitblick

In Niedersachsen ist die medizinische Altersfestsetzung übliche Praxis beim Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF). Ein Großteil der UMF, die angeben sechzehn oder siebzehn Jahre alt zu sein, werden diesem Verfahren unterworfen. In der Regel wird in unserem Bundesland das Röntgen der Handwurzelkochen als Methode der Feststellung angewandt, der Landkreis Göttingen nutzt darüberhinaus mehrere medizinische Methoden.
Die wissenschaftliche Genauig- und Verifizierbarkeit der angewandten Methoden ist seit langer Zeit äußerst umstritten wie auch die Nutzung von Röntgenstrahlen und anderen medizinischen Untersuchungen zu nichtmedizinischen Zwecken
Da es in Niedersachsen häufig zu rechtlichen Auseinandersetzungen, Ausgrenzungen aus Jugendhilfesystemen, Unsicherheiten und Ungerechtigkeiten im Umgang mit den betroffenen jungen Menschen kommt, hat das Kinder- und Jugendhilfeprojekt „Weitblick“ das Hearing „Altersfestsetzung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“organisiert. Dabei wird die Praxis der Altersfestsetzung in Niedersachsen aus rechtlicher, medizinischer und jugendhilfespezifischer Perspektive kritisch beleuchtet.

Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen. Über eine Zusage Ihrerseits würden wir uns sehr freuen!

das Einladungsformular als pdf  Hearing

4-Länderkonferenz “Was bringt das neue europäische Asylsystem?” in Weimar

Die grüne Europaabgeordnete Ska Keller lädt am Samstag, den 01. Juni 2013 von 11 bis 18 Uhr ins Dorint-Hotel in Weimar zur einer Konferenz zum neuen europäischen Asylsystem ein. Das neue europäische Asylsystem wird noch in diesem Halbjahr auf EU-Ebene verabschiedet. Die Konferenz geht den Fragen nach:

  • Was kommt mit dem Asylpaket genau auf uns zu?
  • Mit welchen Auswirkungen auf die deutsche Asylpraxis ist zu rechnen?
  • Und wie ist das neue europäische Asylsystem politisch zu bewerten?

Beginn:  1. Juni 2013 11:00

Ende:     1. Juni 2013 18:30
Kosten:  Eintritt frei
Kategorie:
Veranstalterin: Ska Keller, MdEP
Ort:  Dorint-Hotel Weimar
Anschrift: Beethovenplatz 1/2, Weimar, 99423, Deutschland

In Workshops werden die folgenden Themen vertieft diskutiert: Unterbringung und Lebensbedingungen von Asylsuchenden, Inhaftierung, das Dublinsystem und Asylverfahren. » Den ganzen Beitrag lesen…