Tag des Flüchtlings

Zum Tag des Flüchtlings am 30.09.2011 findet in Hannover eine Veranstaltung statt zu der wir ganz herzlich einladen. Es werden auf dieser Veranstaltung Flüchtlinge über ihre Situation hier in Deutschland sprechen, sie werden berichten, warum sie geflohen sind, welche Hoffnungen sie hatten, als sie in Deutschland ankamen, was sich davon erfüllt hat, welche Hoffnungen zerschlagen wurden und was ihnen wichtig ist, einer Öffentlichkeit bekannt zu machen. Kommen Sie von 15.00 bis 18.00 Uhr zum Schillerdenkmal, Ecke Schillerstraße/Georgstraße in Hannover.

Nähere Informationen:   flyer 30.9.

24 Stunden Lesemarathon vor dem Braunschweiger Dom

Aktion zum „Tag des Flüchtlings 2011“ von Caritas und Diakonie in Niedersachsen

Aktionen müssen nicht immer laut sein. Manches Schweigen erzeugt einen gewaltigen Lärm. Und auch kleine Aktionen können eine große Wirkung entfalten.
Die Stimme der langjährig Geduldeten ist leise. Wann, wenn nicht am Tag des Flüchtlings am 30. September 2011, soll das Anliegen jener Menschen, die auf eine Bleiberechtsregelung hoffen, vernommen werden?
Deutschland ist ihnen eine Heimat geworden, sie leben langjährig hier ohne Sicherheit und Perspektive und müssen ihre Abschiebung fürchten. Von politischer Seite wurde zwar jetzt eine gesetzliche Regelung in das Aufenthaltsgesetz aufgenommen, welches gut integrierten langjährig geduldeten jungen Flüchtlingen eine Perspektive eröffnet, doch betrifft dieses nur einen Teil der Flüchtlinge.
Bischof Norbert Trelle sowie Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber haben die Schirmherrschaft für diese Aktion, und zwar einem Lesemarathon, übernommen, die am 29. September ab 17.00 Uhr nach der 5 Minutenandacht im Braunschweiger Dom auf dem Domplatz beginnt und am darauf folgenden Tag, dem Tag des Flüchtlings 2011, um 17.00 Uhr enden wird. Caritas und Diakonie in Niedersachsen appellieren mit dieser Aktion gemeinsam mit zahlreichenden Mitwirkenden an die politisch Verantwortlichen, eine bundesgesetzliche Bleiberechtsregelung zu schaffen, die sich an den Realitäten der in Deutschland lebenden Menschen orientiert und in Zukunft den langjährig hier Lebenden eine wirkliche Perspektive eröffnet.

Hedwig Mehring

Pressemitteilung

Lesemarathon Einteilung 280911

AWO lädt zum 4.Fachgespräch in Hannover

“Gleichbehandlung als Voraussetzung für berufliche Integration”

Mit diesem Thema lädt die AWO, im Rahmen der Interkulturellen Woche, nach Hannover ein.  Am 27.September 2011 von 13.00 bis 17.00 Uhr referieren unter anderem der Leiter der Antidiskriminierungsstelle Hannover, Herr Dr. Behrendt, sowie Rechtsanwalt Dr. Nickel, über Diskriminierung und Gleichstellung am Arbeitsplatz. Des Weiteren soll diskutiert werden, wo es speziell in Hannover Handlungsbedarf gibt.

Die Veranstaltung wird im Tagungszentrum ( Martha-Wissmann- Platz 3; 30449 Hannover) stattfinden.

Nähere Informationen hier: 4.Fachgespräch

Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Das Forum “Gegen Rechts” des SPD-Landesverbandes lädt am 28.09.2011 von 17.30 bis 21.30 Uhr in den Niedersächsischen Landtag in Hannover ein.

In der Veranstaltung werden Sie gemeinsam mit Experten und Expertinnen die psychischen und physischen Auswirkungen von Gewalt aus der Sicht der Opfergruppen erläutern. Außerdem soll es Ziel sein, darüber zu diskutieren, wie die Öffentlichkeit sensibilisiert und das Opferschutzgesetz verbessert werden kann. Hierzu werden verschiedene Maßnahmen gegen rechtsextreme Gewalt vorgestellt.

 

Programm und Anmeldung

 

Flüchtlinge in der psyhiatrisch- psychotherapeutisch- psychosozialen Versorgung in Niedersachsen

Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. lädt herzlich zu einer Tagung am 5.Oktober 2011 ein. Die Tagung wird sich mit dem Thema “Flüchtlinge in der psychiatrisch- psychotherapeutisch- psychosozialen Versorgung in Niedersachsen” beschäftigen.

Von 10.00 bis circa 17.00 Uhr werden Referenten verschiedene Problemlagen beleuchten und versuchen Lösungsansätze zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Sie.

Tagesordnung und Einladung

 

 

Gedenkdemonstration an Milos R.

Wir erinnern an Milos Redzepovic, der sich am 15. November 2002 vor dem Syker Rathaus mit Benzin übergoss und ansteckte. Er starb am folgenden Tag an seinen Verletzungen.

Zu diesem Anlass veranstalten wir am 19.11.2011 eine Gedenkdemonstration gegen die unmenschliche Abschiebepolitik. Im Vorfeld ist außerdem eine Mahnwache am 15. Oktober 2011 geplant, und wir werden mit wöchentlichen Infotischen vor Ort aufklären und auf die Situation der Asylsuchenden hinweisen. Auch planen wir, in der Region Patenschaften für Flüchtlinge zu organisieren und Unterschriften für bessere Lebensbedingungen zu sammeln. Letztendlich treten wir für einen sofortigen Abschiebestopp ein!

Es ist höchste Zeit diesen Wahnsinn zu stoppen!
Wir bedanken uns und hoffen auf eure Unterstützung.

ge­den­ken­an­mi­los[ät]riseup.​net
Informationen gibt’s hier

Fortbildung 2.11.2011: Die Umsetzung der Dublin II – Verordnung in Deutschland

Mittwoch den 02. November 2011, 10.30 – 15.30 Uhr
im Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden

Die Entscheidung des EGFM vom 21. Januar 2011, die die Haft- und Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Griechenland als unmenschliche und erniedrigende Behandlung klassifiziert, hat die Überstellung von Flüchtlingen aus Deutschland und anderen europäischen Staaten nach Griechenland weitgehend gestoppt und gleichzeitig klar gestellt, dass Flüchtlinge einen Anspruch auf einen Rechtsschutz gegen Dublin II – Überstellungen haben müssen. Bereits im Dezember 2010 hat das BMI angeordnet, Abschiebungen von Flüchtlingen im Rahmen des Dublin II – Verfahrens wegen der Mängel des griechischen Asylsystems für zunächst ein Jahr auszusetzen.

Damit steht indirekt auch ein europäisches Verteilungssystem zur Disposition, das Flüchtlinge innerhalb Europas an die (südöstliche) Peripherie abschiebt. Denn auch in anderen EU-Mitgliedsstaaten bestehen eklatante Mängel im Asylsystem. So fand das Netzwerk Welcome to Europe bei Recherchereisen nach Ungarn menschenrechtswidrige Bedingungen für Flüchtlinge vor. Gleiches gilt für Italien, wo sowohl Asylsuchende als auch anerkannte Flüchtlinge größtenteils in Armut und Elend leben und keine staatliche Unterstützung erhalten.

Wir freuen uns, dass der zuständige Leiter, Herr Axel Christof vom BAMF Dortmund, sich bereit erklärt hat, die Verwaltungspraxis des BAMF im Umgang mit Dublin II – Fällen zu erläutern und Konsequenzen aus der Entscheidung des EGFM mit uns zu diskutieren. Konkret geht es u.a. um folgende Fragen: » Den ganzen Beitrag lesen…

Veranstaltung “Rückenwind – Wege aus der Jugendkriminalität bei Flüchtlingen und Migranten”

Das Kinder- und Jugendprojekt im Flüchtlingsrat Niedersachsen “JumP -Jugendhilfe mit Perspektive” und das niedersachsenweite Netzwerk “Jugendhilfe für Flüchtlinge” laden ein zur Veranstaltung

“Rückenwind – Wege aus der Jugendkriminalität bei Flüchtlingen und Migranten”
Veranstaltungsort: Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover (Nähe Bahnhof)
Veranstaltungstermin: 13.09.2011, 10.00 – 15.15 Uhr

Jugendkriminalität und -gewalt bei Flüchtlingen und Migranten stellen ein sensibles und kontrovers diskutiertes Thema dar. In der öffentlichen Diskussion gehen die komplexen Erklärungsmuster des Phänomens häufig verloren. Auch beim gesellschaftlichen und pädagogischen Umgang mit Gewalt und Kriminalität junger Ausländer gibt es stark divergierende Ansätze. Sie reichen von kuschelpädagogischen Ansätzen bis hin zum Ruf nach der “starken Hand” und schneller Ausweisung.

In dieser Veranstaltung wollen wir Einblicke in das Thema und die Hintergründe geben und am Beispiel des Projektes “Rückenwind” (Bochum) Wege aus dem “Kreislauf von Jugenddelinquenz, Stigmatisierung und sozialer Deprivation” aufzeigen.

Wir freuen uns, den Initiator dieses Projektes, Ibrahim Ismail, als Referenten gewonnen zu haben

Tagesordnung und Einladung13.09

 

Tagung: Migrantinnen und Migranten im deutschen Gesundheitswesen

Liebe Interessierte,
wir möchten hier auf eine Tagung der MHH aufmerksam machen, die sich mit dem Thema Migranten und Migrantinnen im deutschen Gesundheitswesen befasst, wobei auch über die Situation von Flüchtlingen refereriert wird. Die Tagung findet am 2. und 3. September 2011 in der Medizinischen Hochschule Hannover im Hörsaal P statt.

Alle ausführlichen Infos finden Sie hier: Tagungsflyer

Fahrraddemo: 32 Fahrräder für Flüchtlinge in Meinersen

Bei strahlendem Sonnenschein startete am Samstag (09.07.2011) die Fahrraddemo zur Unterstützung der Flüchtlinge in Meinersen mit einer Kundgebung am “huckup” in Hildesheim. Nach einleitenden Worten der Initiative “Räder für alle” stellten Nurjana  (ehemalige Bewohnerin des Lagers Meinersen), und Kai Weber (Flüchtlingsrat Niedersachsen) die Lebensbedingungen von Flüchtlingen im Allgemeinen und die Situation der Flüchtlinge in Meinersen im Besonderen dar. Anschließend sorgte Nuri mit einem Rap-Song für eine künstlerische Darstellung des Lebensgefühls eines Flüchtlings im Lager. Am Ende nahm die Initiative eine politische Einordnung vor. » Den ganzen Beitrag lesen…