Treffen der niedersächsischen Flüchtlingsinitiativen: Samstag, 12. November 2016, von 12.30 bis 17 Uhr in Osnabrück

EINLADUNG
zum Treffen der niedersächsischen Flüchtlingsinitiativen
Thema: Anforderungen an die Erstaufnahme in Niedersachsen
Liebe Freund_innen, liebe Gruppen, liebe Initiativen,

hiermit möchten wir Sie und Euch herzlich zum nächsten Treffen der niedersächsischen Flüchtlingsinitiativen in Osnabrück einladen.

Wann? Samstag, 12. November 2016, von 12.30 bis 17 Uhr
Wo?

Universität Osnabrück
Seminarstraße 20 (Gebäude 15), Raum 128
49074 Osnabrück

Veranstalter: IMIS Osnabrück, Flüchtlingsrat Niedersachsen, VNB, Caritas in Niedersachsen
Eine Veranstaltung im Rahmen des Netzwerkprojekts AMBA: http://www.nds-fluerat.org/projekte/netzwerkprojekt-amba/

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Keine Abschiebungen nach Afghanistan! Bleiberecht für alle afghanischen Flüchtlinge!

Demonstration am Sa., 19.11., 13.00 Uhr
in Hannover, Bahnhofstraße/Ernst-August-Platz (vor dem Hauptbahnhof)

Am 02. Oktober haben die EU und Afghanistan ein Abkommen geschlossen, das den Titel „Joint Way Forward On migration issues between Afghanistan and the EU“ trägt. Der Name des Abkommens weist bereits auf dessen wesentlichen Zweck hin: Die Zusammenarbeit zwischen der EU und der afghanischen Regierung soll vertieft werden, um irreguläre Migration zu unterbinden und die Rückkehr von abgelehnten Asylbewerber_innen zu forcieren.

Mit diesem Abkommen drohen massenhafte Abschiebungen von Afghan_innen aus Deutschland und anderen Ländern der EU.
Vor diesem Hintergrund fordern

Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Jugendkultur-Organisation Hannover
Krisenberatung für Afghanische Flüchtlinge und Migranten in Hannover
Sympathisanten der Solidaritätspartei Afghanistan in Europa e.V.
Afghaninnen und Afghanen in Niedersachsen

die niedersächsische Landesregierung auf, den in Niedersachsen lebenden afghanischen Flüchtlingen Sicherheit zu geben, indem die Landesregierung

  • einen generellen Abschiebestopp nach Afghanistan verhängt,
  • sich für einen bundesweiten Abschiebestopp einsetzt und
  • auch abgelehnten Asylbewerber_innen aus Afghanistan ein Bleiberecht gewährt!

Der komplette Aufruf ist hier zu lesen.

Zur Situation in Afghanistan und speziell der Lage von (rückkehrende) Flüchtlingen ein aktueller Bericht von NDR Info hier.

Podiumsdiskussion: Kein Ort für Roma? – Ein europäisches Volk auf der Flucht, Mittwoch, den 12. Oktober 2016, um 19.30 Uhr, Göttingen

GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER

EINLADUNG ZUR PODIUMSDISKUSSION

Göttingen, den 7. Oktober 2016

Kein Ort für Roma? – Ein europäisches Volk auf der Flucht

Podiumsdiskussion mit Experten und Fürsprechern von Sinti und Roma

am Mittwoch, den 12. Oktober 2016, um 19.30 Uhr

im Victor-Gollancz-Haus der Gesellschaft für bedrohte Völker,

Geiststraße 7 in Göttingen

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Best Practice-Austausch: Flucht und Asyl als Themen politischer Bildung und Geflüchtete als Zielgruppe: Ansätze, Formate, Methoden, Int. Haus Sonnenberg, St. Andreasberg, 04.-06.10.16

Die gestiegenen Zahlen an Schutzsuchenden in Deutschland und Europa in den letzten Jahren stellen unsere Gesellschaften aktuell und langfristig vor Herausforderungen. Um erfolgreich Integration und ein Zusammenleben nach demokratischen Werten zu fördern, ist neben anderem ein konstruktiver Dialog in der Gesellschaft essentiell. Dabei ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Diskursen zu Flucht, Asyl und Migration sowie die Reflektion der eigenen Verortung eine wesentliche Grundlage. » Den ganzen Beitrag lesen…

Infoveranstaltung und Diskussionsrunde mit den sudanesischen Refugees Protestcamp Hannover

unten eine Einladung von sudanesischen Aktivist_innen des Refugee Protestcamp Hannover:

Sa., 03.09.2016, 14.00 Uhr

Ort: Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, Hannover

Wir vom sudanesischen Refugees Protestcamp Hannover laden zu einer Infoveranstaltung und Diskussionsrunde am Samstag, 03.09.16, um 14:00 Uhr im Kulturzentrum Pavillon ein. Dabei soll es um die Situation von Geflüchteten in Deutschland und die Gründe von Vertreibung im Sudan gehen: – Wie ist die Situation von sudanesischen Geflüchteten in Deutschland? – Wie und warum gibt es massenhafte Vertreibung im Sudan? – Gibt es Massaker an der Zivilbevölkerung im Sudan? Setzt die Regierung Vergewaltigungen als Waffe ein? – Und warum unterstützt die deutsche Regierung die Diktatur im Sudan? Student*innen im Sudan haben kein Recht, sich zu organisieren. Aktivist*innen werden eingesperrt oder sogar ermordet. Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit existiert nicht für alle. Ethnische Gruppen werden gegeneinander ausgespielt. Der Rassenhass, den die Diktatur von Al-Bashir schürt, um seine Macht zu erhalten, führte zu einem Bürger-Krieg: Seit 2003 hört das tägliche Morden im Sudan nicht auf. Abdulwhed Nur, Gründer der Sudan Liberation Movement/Army, wird zusammen mit Aktivist*innen aus Frankreich, den Niederlanden, Italien und in Deutschland lebenden Sudanes*innen einen Einblick in die Situation im Sudan geben. Anschließend wollen wir mit euch diskutieren, wie Frieden im Sudan erreicht werden könnte.

Fortbildung zum Integrationsgesetz

Bitte nicht mehr anmelden! Veranstaltung ist ausgebucht!

Fortbildungsveranstaltung des Flüchtlingsrats Niedersachsen und des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen VNB im Rahmen des Netzwerks AMBA, gefördert durch die EU, das Land Niedersachsen und die UNO-Flüchtlingshilfe

Samstag den 22. Oktober 2016, 13.00 – 17.00 Uhr
in der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats, Röpkestr. 12, 30173 Hannover

Referent_in: Claire Deery und Dündar Kelloglu, Rechtsanwält*innen

Einladung als pdf: AMBA Fortbildung Integrationsgesetz

Inhalte:

Am 31. Juli 2016 ist das neue Integrationsgesetz in Kraft getreten. Es enthält u.a. Veränderungen bei der Wohnsitzauflage, den Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge und Kürzungen beim Existenzminimum.

Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen zu den Themen:

  • Berufsausbildung und berufliche Förderung
  • Weitgehende Abschaffung der Vorrangprüfung (in Niedersachsen)
  • So genannte „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM)“
  • Neue Gründe für die Kürzung des Existenzminimums
  • Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge
  • Ausweitung der Frist für die Erteilung der Niederlassungserlaubnis
  • Befristung von Verpflichtungserklärungen
  • Verschiedenes

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Bitter Oranges _ Der Preis der Orangen – Die Arbeit afrikanischer Flüchtlinge in Kalabrien

Fotoausstellung vom 12.9.2016 bis 7.10.2016 im Haus kirchlicher Dienste in Hannover (werktags von 9-18h)

Eröffnung am 12.September um 17 Uhr

Die Ausstellung befasst sich mit dem Thema der menschenunwürdigen Unterbringung in Zelten oder Slumsiedlungen und der Arbeitsausbeutung afrikanischer Flüchtlinge in Süditalien. Sie ist das Ergebnis eines dreijährigen photographischen und ethnographischen Forschungsprojekts, das die Arbeits- und Lebensbedingungen der afrikanischen Arbeiter_innen auf italienischen Zitrusplantagen analytisch darstellt.

Ziel der Ausstellung ist es, moderne Arbeitssklaverei in Europa, Migrationspolitik und Preisdruck in der Lebensmittelproduktion zu thematisieren. Zugleich sensibilisiert sie für faire Handelsbedingungen und einen bewussten Konsum von Nahrungsmitteln.

Weitere Infos finden Sie im Flyer Flyer_Bitter_Oranges und unter diesem Link zu Ausstellung Bitter Oranges.

Kurzfilm im Museum Friedland, alter Bahnhof, 13.08.2016, 19 Uhr

13.08.16, 19.00 h – Museum Friedland im alten Bahnhof in Friedland – Abschlussveranstaltung des internationalen SCI-Study-Camps zu Flucht und Migration
Eine internationale Gruppe junger Freiwilliger präsentiert einen Kurzfilm über das Leben eines Bewohners des Grenzdurchgangslagers. Zwei Wochen haben die jungen Leute aus ganz Europa zu den Themen Flucht und Migration gearbeitet und gemeinsam mit Geflüchteten einen Gemeinschaftsgarten in Friedland angelegt.

Tagung in Hannover: Ankunftsorte. Integration von Flüchtlingen in das Gemeinwesen, 16.08.2016

Am Di., 16.08.16 organisiert die LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. eine Tagung in Hannover:

Ankunftsorte

Integration von Flüchtlingen in das Gemeinwesen

16. August 2016, 10.00 – 16.00 Uhr

Kulturtreff Hainholz
Voltmerstr. 36

30165 Hannover

Die Tagung ist bereits ausgebucht. Die Veranstalter bemühen sich um eine umfassende Dokumentation.

Tagungsprogramm

Conference on Deportation, IMIS Osnabrück, 21/22 Sep 2016

Conference - Deportations as a Conflicting IssueEinladung zur Konferenz „Konflikte um Abschiebungen“ am Mi 21./Do 22. September 2016, organisiert vom Fachgebiet Migration und
Gesellschaft am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück.

Neben einer Keynote von Antje Ellermann (University of British Columbia) mit dem Titel „Deportation Resistance in the Brave New World of
Neoliberal Citizenship“ gibt es diverse wissenschaftliche Vorträge und eine Podiumsdiskussion zu veränderten Abschiebepolitiken und -praxen mit
zivilgesellschaftlichen Akteuren. Zudem findet eine Abendveranstaltung mit Miltiadis Oulios (Autor von „Blackbox Abschiebung“) statt.  Die
Haupttagungssprache ist Englisch.

Ein ausführliches Programm ist über die Konferenzseite abrufbar.  Die Registrierung ist bis zum 12. September 2016 unter diesem Link möglich.

Dear all, we would like to invite you to our conference “Deportations as a Conflicting Issue” (Wed 21/Thur 22 September, 2016) , organized by the Research Section Migration & Society, Institute for Migration Research and Intercultural Studies (IMIS) at the University of Osnabrück. Besides a keynote by Antje Ellermann (University of British Columbia) with the title „Deportation Resistance in the Brave New World of Neoliberal Citizenship“ and a range of academic presentations, the program includes a panel discussion with civil society stakeholders on the changes in policies and practices of deportation. Furthermore, there will be an evening event with Miltiadis Oulios (Author of „Blackbox Abschiebung“). The main language of the conference is English. You can find the full program attached as well as on the conference website. If you would like to take part in the conference, please register until 12 September, 2016.