Mahnwache “Für die Rückkehr von Gazale Salame”
Mahnwache “Für die Rückkehr von Gazale Salame”
am 10.02.2010, 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr in Hildesheim vor der Jakobikirche
Am 10. Februar 2005 wurde die Familie von Gazale Salame und Ahmet Siala durch eine Abschiebung auseinandergerissen. Seither lebt die Familie zwangsweise in verschiedenen Ländern: Gazale lebt mit ihren beiden Kindern Schams (5) und Gazi (4) mehr schlecht als recht in der Türkei. Ahmet lebt mit den Töchtern Amina (12) und Nura (10) im Landkreis Hildesheim.
Seit 5 Jahren fordert ein großer Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützern die Rückkehr Gazales und ihrer Kinder. Bisher blieben die Behörden stur – eine Rückkehr wurde Gazale bis heute nicht ermöglicht. Der UnterstützerInnenkreis lässt nicht nach in seiner Forderung – am 5. Jahrestag der Abschiebung wird die Forderung durch eine Mahnwache vor der Jakobikirche in Hildesheim (17.00 Uhr bis 18.00 Uhr) deutlich gemacht.
Im Anschluss an die Mahnwache wird um 18 Uhr in der Jakobikirche im Rahmen des Friedensgebets (jeden Mittwoch 18 Uhr – seit 1. Golfkrieg) das Schicksal der Familie Salame / Siala “ins Gebet genommen”. Es wird u.a. Lore Auerbach sprechen.
Weitere Informationen sind hier abrufbar.
Roma-Treffen und Veranstaltungen
Für 2010 sind bereits einige Roma-Treffen und Veranstaltungen zur Situation der Roma geplant.
Am 07.01.2010 um 18:00 Uhr wird in Göttingen die Fotoausstellung “Blick zurück nach vorn” eröffnet.
Die Fotoausstellung des Goethe-Institutes Belgrad von und mit 14 Jugendlichen aus Rückkehrfamilien in Südserbien und Kosovo dokumentiert die Situation von jugendlichen Rückkehrern aus deren eigener Perspektive.
Die Fotoausstellung wird bis zum 29.01.2010 im Foyer des Neuen Rathauses in Göttingen zu sehen sein.
Am 14.01.2010 um 19:00 Uhr findet im Ratsaal des Neuen Rathauses in Göttingen eine Veranstaltung zur Situation der Roma statt:
“Ein Leben in Würde – Roma zwischen Flucht und Abschiebung”
Vorträge und Diskussion mit Jasna Causevic (Gesellschaft für bedrohte Völker), Kai Weber (Flüchtlingsrat Niedersachsen), Christina Hammer (Projekt Fairbleib, Göttingen)
Das nächste Roma-Treffen soll am 31.01.2010 in Hannover stattfinden. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.
Eine Vorschau der weiteren geplanten Termine findet ihr hier.
“Residenzpflicht – invisible borders” Ausstellung und Veranstaltungen
Im Rahmen der Ausstellung finden 2 Veranstaltungen statt:
Demonstration gegen Abschiebungen nach Syrien
Der Aufruf zur Demonstration gegen das Rücknahmeabkommen Deutschlands mit Syrien am 5.12. um 13.00 Uhr in Hannover (Treffpunkt: Steintor) wird unterstützt von Jugend Ohne Grenzen JOG, Newroz e.V. ” kurdischer Kulturverein Hannover, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Gesellschaft für bedrohte Völker, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen.
In den Ländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben eine Reihe von Abschiebungen nach Syrien stattgefunden, und es sind mindestens drei Fälle von Inhaftierungen nach Ankunft in Syrien bekannt.
Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat im Oktober 2009 unter Berufung auf aktuelle Fälle in einem Fall die Abschiebung mit der Begründung gestoppt, dass für nach Syrien Abgeschobene eine konkrete Gefahr von mehrmonatigen Inhaftierungen, Misshandlungen unter menschenunwürdigen Haftbedingungen besteht.
Für weitere Information wenden Sie sich bitte auch an
Newroz e.V.
Kurdischer Kulturverein
Herrn Ali Ahmed
Tel. 01633112618
newroz.ev@googlemail.com
Bleiberecht: Bestandsaufnahme, Perspektiven, Strategien
Einladung zur Fortbildungsveranstaltung
am Samstag den 28. November 2009, 10.30 Uhr ” 15.30 Uhr
im Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden
Hiermit laden wir Euch/Sie herzlich zu einer Fortbildungsveranstaltung mit Erfahrungsaustausch des niedersächsischen Netzwerks Flüchtlingshilfe* ein. Die Einladung richtet sich an alle Aktiven in der Flüchtlingsarbeit.
Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
- 10.30 ” 12.00 Uhr Probleme bei der Umsetzung der Altfallregelung (§ 104a AufenthG)
Einstiegsreferat von Rechtsanwältin Silke Schäfer (siehe hierzu auch ihre Zwischenbilanz);
Austausch: Erfahrungen in den Kommunen (s. hierzu auch Auswertung der Grünen);
Kai Weber: Zum Stand der Diskussion um eine Neufassung der gesetzlichen Altfallregelung - 12.30 ” 14.00 Uhr Was tun, wenn”s brennt?
Referat Silke Schäfer: Rechtsmittel bei (drohender) Ablehnung der Aufenthaltserlaubnis nach dem 31.12.2009, Möglichkeiten einer anderweitigen Aufenthaltssicherung für Geduldete (s. hierzu auch: Beratungsflyer zum Bleiberecht) - 14.00 ” 15.30 Uhr Und die Geduldeten?
Aktionsmöglichkeiten vor Ort, IMK-Vorbereitung, Unterstützung insbesondere auch der besonders von Abschiebung gefährdeten Gruppen (Roma, Syrer/innen)
* Dem Netzwerk gehören folgende Organisationen an: kargah Hannover, IBIS e.V. Oldenburg, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen, Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen, Refugium Braunschweig, Diözesan-Caritasverbände Hildesheim und Osnabrück, Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen.
Flüchtlingsrat feiert 25-jähriges Bestehen mit Kabarett und Fete
In diesem Jahr feiert der Flüchtlingsrat Niedersachsen sein 25-jähriges Bestehen (Artikel in der KEHRWIEDER als pdf). Nach dem gelungenen Auftakt ” Empfang am 2. Oktober (Tag des Flüchtlings) im “Restaurant im Leineschloss” ” wollen wir unseren Geburtstag am 20. November mit politischem Kabarett und einer Fete feiern. Hierzu laden wir euch / Sie herzlich ein.
Am Freitag, den 20. November: 20.00 Uhr bis ultimo
EDUTAINMENT ATTACKE mit Noah Sow und Mutlu Ergün.
Anschließend: Fete mit dem Trillke-Orchester
Ort: Trillke-Gut, Steinbergstrasse 42, 31139 Hildesheim
Die Veranstaltung ist für Mitglieder des Flüchtlingsrats kostenlos. Nichtmitglieder bitten wir um einen Unkostenbeitrag in Höhe von 10 â?¬ (ermäßigt 5 â?¬). Wer in Hildesheim übernachten möchte, kann sich bei uns melden. Wir kümmern uns um die Vermittlung eines Schlafplatzes oder Hotels. Die ßbernachtungskosten können wir leider nicht übernehmen.
Wir freuen uns auf Ihr / euer Kommen!
Quo vadis Tschetschenien?
DAS SCHWEIGEN EINER WERTEGEMEINSCHAFT.
Geduldeter Völkermord unter den Augen Europas.
Informationsveranstaltung der GfbV-Regionalgruppe Osnabrück am Donnerstag, den 26.11.09, 20.15 Uhr
Ort: Hörsaalgebäude Universität Osnabrück,Raum 01/E01 in der Kolpingstraße 7
Es gibt Dinge im Leben, die sind so unfassbar grausam, dass man versucht ist, am menschlichen Verstand zu zweifeln. Es gibt Dinge im Leben, die sind so unbegreiflich, dass man sich schämt, der menschlichen Rasse angehören zu müssen, und da gibt es diese Dinge im Leben, bei denen man ganz genau weiß, dass sie nicht hätten sein müssen, so wie die grausamen Völkermorde an den Tschetschenen während der Tschetschenienkriege am Rande Europas. Zwischen geschätzten 300000 Kriegstoten, darunter 40000 tote Kinder(!), zwischen Filtrationslagern und “Säuberungsaktionen” und zwischen dem schonungslosen Einsatz verbotener Waffen wie Splitter-, Aerosol-, Vakuumbomben und Urangeschossen, fragt sich der gesunde Menschenverstand, wieweit wir als menschliche Individuen eigentlich bereit sind, völlig irrationalen und sinnlosen Zielen zu folgen, um somit unsere Menschlichkeit Stück für Stück preiszugeben. Wenn man an das grausame Schicksal der Tschetschenen denkt, kann man eigentlich nicht so recht glauben,was der Mensch dem Menschen antun kann. » Den ganzen Beitrag lesen…
Demo in Münster 21.11.09: Keine Abschiebung von Roma in den Kosovo!
Am 21.11.09 findet in Münster eine überregionale Demonstration gegen die Abschiebung von Roma in den Kosovo statt.
Den Flyer gibt es hier.
Von Hildesheim aus kann man mit dem Wochenendticket nach Münster fahren. Hier ist die schnellste Verbindung:
Demo gegen Abschiebung von Roma-Flüchtlingen in Hannover
Am Donnerstag den 12.11.09 findet in Hannover eine Demonstration unter dem Motto
“Keine Abschiebung von Roma-Flüchtlingen in den Kosovo!”
statt. Die Aktion beginnt um
13:00 Uhr am Hauptbahnhof (Ernst-August-Platz)
mit einer Kundgebung. Als Redner haben bisher Bürgermeisterin Ingrid Lange sowie Sebastian Wertmüller (DGB) zugesagt.
Veranstalter ist der Verein Romane Aglonipe aus Hannover.
Hier gibt es den Demo-Flyer sowie einen Appell des Roma-Treffen Niedersachsen:



