Roma-Treffen am 07. März in Hildesheim

Am Sonntag, den 07. März wird in Hildesheim ein Treffen für Roma und Unterstützer stattfinden
Termin:
am Sonntag, den 07.03.2010
ab 13:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr
in der Kulturfabrik Löseke
Langer Garten 1

Schwerpunktmäßig wird es bei diesem Treffen um Möglichkeiten zur Verhinderung von Abschiebungen und die konkrete Vernetzung von Unterstützern aus dem Raum Hannover – Hildesheim – Göttingen gehen.

Tagesordnung:
TOP 1 – Aktuelles
TOP 2 - Was tun gegen Abschiebungen von Roma aus Niedersachsen?
TOP 3 – akute Einzelfälle in Hildesheim und Umgebung
TOP 4 – Vernetzung lokaler Unterstützer in Hildesheim
Auskunft erteilt:
Bastian Wrede, Tel.: 05121 – 888 97 62

Mahnwache “Für die Rückkehr von Gazale Salame”

Mahnwache “Für die Rückkehr von Gazale Salame”

am 10.02.2010, 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr in Hildesheim vor der Jakobikirche

Am 10. Februar 2005 wurde die Familie von Gazale Salame und Ahmet Siala durch eine Abschiebung auseinandergerissen. Seither lebt die Familie zwangsweise in verschiedenen Ländern: Gazale lebt mit ihren beiden Kindern Schams (5) und Gazi (4) mehr schlecht als recht in der Türkei. Ahmet lebt mit den Töchtern Amina (12) und Nura (10) im Landkreis Hildesheim.

Seit 5 Jahren fordert ein großer Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützern die Rückkehr Gazales und ihrer Kinder. Bisher blieben die Behörden stur – eine Rückkehr wurde Gazale bis heute nicht ermöglicht. Der UnterstützerInnenkreis lässt nicht nach in seiner Forderung – am 5. Jahrestag der Abschiebung wird die Forderung durch eine Mahnwache vor der Jakobikirche in Hildesheim (17.00 Uhr bis 18.00 Uhr) deutlich gemacht.

Im Anschluss an die Mahnwache wird um 18 Uhr in der Jakobikirche im Rahmen des Friedensgebets (jeden Mittwoch 18 Uhr – seit 1. Golfkrieg) das Schicksal der Familie Salame / Siala “ins Gebet genommen”. Es wird u.a. Lore Auerbach sprechen.

Weitere Informationen sind hier abrufbar.

Roma-Treffen und Veranstaltungen

Für 2010 sind bereits einige Roma-Treffen und Veranstaltungen zur Situation der Roma geplant.

Am 07.01.2010 um 18:00 Uhr wird in Göttingen die Fotoausstellung “Blick zurück nach vorn” eröffnet.

Die Fotoausstellung des Goethe-Institutes Belgrad von und mit 14 Jugendlichen aus Rückkehrfamilien in Südserbien und Kosovo dokumentiert die Situation von jugendlichen Rückkehrern aus deren eigener Perspektive.

Die Fotoausstellung wird bis zum 29.01.2010 im Foyer des Neuen Rathauses in Göttingen zu sehen sein.

Am 14.01.2010 um 19:00 Uhr findet im Ratsaal des Neuen Rathauses in Göttingen eine Veranstaltung zur Situation der Roma statt:

“Ein Leben in Würde – Roma zwischen Flucht und Abschiebung”
Vorträge und Diskussion mit Jasna Causevic (Gesellschaft für bedrohte Völker), Kai Weber (Flüchtlingsrat Niedersachsen), Christina Hammer (Projekt Fairbleib, Göttingen)

Das nächste Roma-Treffen soll am 31.01.2010 in Hannover stattfinden. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.

Eine Vorschau der weiteren geplanten Termine findet ihr hier.

“Residenzpflicht – invisible borders” Ausstellung und Veranstaltungen

Vom 11.Januar bis 21. Januar findet im Kulturzentrum Pavillon die Ausstellung “Residenzpflicht ” invisible borders” (Flyer als Bilddatei) statt, die anhand von anhand von Modellen, Plänen, Texten, Fotografien und einem kurzen Film die durch die Residenzpflicht produzierte Geografie mehrfacher Einsperrung und Ausgrenzung, die durch sie verursachte Raumwahrnehmung aber auch Strategien des Widerstands dokumentiert.

Infos zur Ausstellung

Im Rahmen der Ausstellung finden 2 Veranstaltungen statt:

» Den ganzen Beitrag lesen…

Demonstration gegen Abschiebungen nach Syrien

Der Aufruf zur Demonstration gegen das Rücknahmeabkommen Deutschlands mit Syrien am 5.12. um 13.00 Uhr in Hannover (Treffpunkt: Steintor) wird unterstützt von Jugend Ohne Grenzen JOG, Newroz e.V. ” kurdischer Kulturverein Hannover, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Gesellschaft für bedrohte Völker, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen.

In den Ländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben eine Reihe von Abschiebungen nach Syrien stattgefunden, und es sind mindestens drei Fälle von Inhaftierungen nach Ankunft in Syrien bekannt.

Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat im Oktober 2009  unter Berufung auf aktuelle Fälle in einem Fall die Abschiebung mit der Begründung gestoppt, dass für nach Syrien Abgeschobene eine konkrete Gefahr von mehrmonatigen Inhaftierungen, Misshandlungen unter menschenunwürdigen Haftbedingungen  besteht.

Für weitere Information wenden Sie sich bitte auch an

Newroz e.V.
Kurdischer Kulturverein
Herrn Ali Ahmed
Tel. 01633112618
newroz.ev@googlemail.com

Bleiberecht: Bestandsaufnahme, Perspektiven, Strategien

Einladung zur Fortbildungsveranstaltung
am Samstag den 28. November 2009, 10.30 Uhr ” 15.30 Uhr
im Kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden

Hiermit laden wir Euch/Sie herzlich zu einer Fortbildungsveranstaltung mit Erfahrungsaustausch des niedersächsischen Netzwerks Flüchtlingshilfe* ein. Die Einladung richtet sich an alle Aktiven in der Flüchtlingsarbeit.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:

  1. 10.30 ” 12.00 Uhr Probleme bei der Umsetzung der Altfallregelung (§ 104a AufenthG)
    Einstiegsreferat von Rechtsanwältin Silke Schäfer (siehe hierzu auch ihre Zwischenbilanz);
    Austausch: Erfahrungen in den Kommunen (s. hierzu auch Auswertung der Grünen);
    Kai Weber: Zum Stand der Diskussion um eine Neufassung der gesetzlichen Altfallregelung
  2. 12.30 ” 14.00 Uhr Was tun, wenn”s brennt?
    Referat Silke Schäfer: Rechtsmittel bei (drohender) Ablehnung der Aufenthaltserlaubnis nach dem 31.12.2009, Möglichkeiten einer anderweitigen Aufenthaltssicherung für Geduldete (s. hierzu auch: Beratungsflyer zum Bleiberecht)
  3. 14.00 ” 15.30 Uhr Und die Geduldeten?
    Aktionsmöglichkeiten vor Ort, IMK-Vorbereitung, Unterstützung insbesondere auch der besonders von Abschiebung gefährdeten Gruppen (Roma, Syrer/innen)

* Dem Netzwerk gehören folgende Organisationen an: kargah Hannover, IBIS e.V. Oldenburg, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Arbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge in Niedersachsen, Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen, Refugium Braunschweig, Diözesan-Caritasverbände Hildesheim und Osnabrück, Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen.

Flüchtlingsrat feiert 25-jähriges Bestehen mit Kabarett und Fete

In diesem Jahr feiert der Flüchtlingsrat Niedersachsen sein 25-jähriges Bestehen (Artikel in der KEHRWIEDER als pdf). Nach dem gelungenen Auftakt ” Empfang am 2. Oktober (Tag des Flüchtlings) im “Restaurant im Leineschloss” ” wollen wir unseren Geburtstag am 20. November mit politischem Kabarett und einer Fete feiern. Hierzu laden wir euch / Sie herzlich ein.

Am Freitag, den 20. November: 20.00 Uhr bis ultimo

EDUTAINMENT ATTACKE mit Noah Sow und Mutlu Ergün.

Anschließend: Fete mit dem Trillke-Orchester

Ort: Trillke-Gut, Steinbergstrasse 42, 31139 Hildesheim

Die Veranstaltung ist für Mitglieder des Flüchtlingsrats kostenlos. Nichtmitglieder bitten wir um einen Unkostenbeitrag in Höhe von 10 â?¬ (ermäßigt 5 â?¬). Wer in Hildesheim übernachten möchte, kann sich bei uns melden. Wir kümmern uns um die Vermittlung eines Schlafplatzes oder Hotels. Die ßbernachtungskosten können wir leider nicht übernehmen.

Wir freuen uns auf Ihr / euer Kommen!

Quo vadis Tschetschenien?

DAS SCHWEIGEN EINER WERTEGEMEINSCHAFT.
Geduldeter Völkermord unter den Augen Europas.

Informationsveranstaltung der GfbV-Regionalgruppe Osnabrück am Donnerstag, den 26.11.09, 20.15 Uhr

Ort: Hörsaalgebäude Universität Osnabrück,Raum 01/E01 in der Kolpingstraße 7

Es gibt Dinge im Leben, die sind so unfassbar grausam, dass man versucht ist, am menschlichen Verstand zu zweifeln. Es gibt Dinge im Leben, die sind so unbegreiflich, dass man sich schämt, der menschlichen Rasse angehören zu müssen, und da gibt es diese Dinge im Leben, bei denen man ganz genau weiß, dass sie nicht hätten sein müssen, so wie die grausamen Völkermorde an den Tschetschenen während der Tschetschenienkriege am Rande Europas. Zwischen geschätzten 300000 Kriegstoten, darunter 40000 tote Kinder(!), zwischen Filtrationslagern und “Säuberungsaktionen” und zwischen dem schonungslosen Einsatz verbotener Waffen wie Splitter-, Aerosol-, Vakuumbomben und Urangeschossen, fragt sich der gesunde Menschenverstand, wieweit wir als menschliche Individuen eigentlich bereit sind, völlig irrationalen und sinnlosen Zielen zu folgen, um somit unsere Menschlichkeit Stück für Stück preiszugeben. Wenn man an das grausame Schicksal der Tschetschenen denkt, kann man eigentlich nicht so recht glauben,was der Mensch dem Menschen antun kann. » Den ganzen Beitrag lesen…

Demo in Münster 21.11.09: Keine Abschiebung von Roma in den Kosovo!

Am 21.11.09 findet in Münster eine überregionale Demonstration gegen die Abschiebung von Roma in den Kosovo statt.

Plakat

Den Flyer gibt es hier.

Von Hildesheim aus kann man mit dem Wochenendticket nach Münster fahren. Hier ist die schnellste Verbindung:

Hildesheim Hbf ab 09:37 4
eurobahn
Löhne(Westf) an 11:13 10
Löhne(Westf) ab 11:19 11
Regional-Express
Herford an 11:25 6
Herford ab 11:33 1
WestfalenBahn
Osnabrück Hbf an 12:12 12
Osnabrück Hbf ab 12:19 1
WestfalenBahn
Münster(Westf)Hbf an 12:55 8

Demo gegen Abschiebung von Roma-Flüchtlingen in Hannover

Am Donnerstag den 12.11.09 findet in Hannover eine Demonstration unter dem Motto

“Keine Abschiebung von Roma-Flüchtlingen in den Kosovo!”

statt. Die Aktion beginnt um

13:00 Uhr am Hauptbahnhof (Ernst-August-Platz)

mit einer Kundgebung. Als Redner haben bisher Bürgermeisterin Ingrid Lange sowie Sebastian Wertmüller (DGB) zugesagt.

Veranstalter ist der Verein Romane Aglonipe aus Hannover.

Hier gibt es den Demo-Flyer sowie einen Appell des Roma-Treffen Niedersachsen:

Demo-Flyer

APPELL: Für ein Leben in Sicherheit und Würde