Rubrik: Aktuelles


Anträge auf Kindergeld für Personen nach § 104a AufenthG werden nicht bearbeitet

Meldung vom Donnerstag den 24.01.2008 · 2 Komentare

Anträge auf Kindergeld für Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 104a Abs. 1 Satz 1 AufenthG werden nach einer Weisung der Direktion der Bundesfamilienkasse Nürnberg von Dezember 2007 gegenwärtig regelmäßig bis auf weiteres zurückgestellt und nicht bearbeitet. Hintergrund ist vermeintlicher Klärungsbedarf seitens des Bundeszentralamts für Steuern, ob für Personen mit einer solchen Aufenthaltserlaunis die weiteren Voraussetzungen aus § 62 Abs. 3 Nr. a und b Einkommensteuergesetz (drei Jahre Aufenthalt und gegenwärtige Erwerbstätigkeit) erfüllt sein müssen, die für bestimmte Aufenthaltserlaubnisse gelten.

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Panorama Beitrag - Massenflucht aus dem Irak- Europa schottet sich ab

Meldung vom Donnerstag den 24.01.2008 · noch keine Kommentare

Fünf Jahre ist der Krieg im Irak offiziell vorbei. Doch das Land versinkt heute im Chaos. Gewalt, Gesetzlosigkeit und Korruption beherrschen den Irak. Beinahe fünf Millionen der Einwohner haben ihre Heimat verlassen, sind auf der Flucht. Immer mehr versuchen nach Europa zu kommen. Auf seeuntauglichen Kähnen, in kleinen Schlauchbooten oder versteckt auf Ladeflächen von Lastwagen kommen die Iraker auch über die griechische Grenze. Ihr Ziel: die EU.Aber die will sie nicht haben, das haben die europäischen Innenminister deutlich gemacht. Und Deutschlands Innenminister Schäuble will sogar irakische Flüchtlinge abschieben. Tausende Iraker, die in Deutschland bereits als Flüchtlinge anerkannt waren, haben ihre Aufenthaltserlaubnis verloren und werden mit Abschiebung in den Irak bedroht.

Hier gehts zum Beitrag.

Gazale Salame -Antwort auf offenen Brief vom Innenministerium

Meldung vom Mittwoch den 23.01.2008 · noch keine Kommentare

Antwort des InnenministeriumsSchreiben an Herrn Haibach (vom Fluerat NDS)

Änderung der Rspr. des BVerwG im Ausweisungsrecht

Meldung vom Mittwoch den 23.01.2008 · noch keine Kommentare

Das BVerwG hat nun entschieden, daß für ALLE Ausländer in Deutschland es in Ausweisungsverfahren maßgeblich auf die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung (und nicht auf die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der letzen Behördenentscheidung) ankommt.Bislang konnten sich nur privilegierte Ausländer mit dem Argument verteidigen, die Sachlage habe sich zu ihren Gunsten während des Klageverfahrens verändert, und nun seien sie “weniger gefährlich”. Dieses Argument ist nun allen Ausländern in Deutschland möglich.

Bundesverwaltungsgericht Leipzig | Pressemitteilungen - Neuer Zeitpunkt für die Beurteilung der Ausweisung von Ausländern hier als pdf.

gez. Fred Hullerum

Einbürgerung Kosovo

Meldung vom Montag den 21.01.2008 · 1 Kommentar

Ergänzungserlass des MI vom 30.09.2005 (pdf) zum Erlass vom 3.6.2005 (pdf) betreffend die Einbürgerung von kosovarischen Staatsangehörigen (Hinnahme von Mehrstaatigkeit bei unzumutbaren Entlassungsbedingungen).

Darüber hinaus eine Klageschrift (pdf) / Schriftsätze (hier und hier) von Rechtsanwalt Hullerum, der dazu schreibt:

Dieser Erlaß ist ein Rückschlag für diejenigen, die sich weigern, sich einen Paß oder eine “Uverenje” (Bescheinigung über die Staatsangehörigkeit) aus Zentralserbien zu besorgen. Es scheint, daß im MI die eine Hand nicht weiß, was die andere tut. Offenbar soll einerseits mir und meinen bisherigen Einbürgerungsklagen das Wasser abgegraben werden, aber die “serbische Fahne” (die Lüge der Legalitä  und Legitimität der Putschisten-Nachfolger in Belgrad) hochgehalten werden.

Der Erlaß ist überdies für die Personen, die aus Gebieten des Kosovo stammen, in denen die UCK die Matrikelbücher “erobert” hat, eine unüberwindbare Hürde. Wenn die Serben in Zentralserbien keine Bücher aus dem Kosovo haben, weil die UCK das jeweilige Einwohnermeldeamt schneller ausgeräumt hat, dann können diese Personen keine Pässe oder Bescheinigungen aus Zentralserbien erhalten. Die Serben bescheinigen dann gelegentlich, die Unterlagen seien durch den NATO-Angriff verlorengegangen oder “verbrannt”.
Und dann?

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Migranten beklagen hoffnungslose Bedingungen im Zeltdorf von Hal Far

Meldung vom Montag den 21.01.2008 · noch keine Kommentare

MALTA TODAY vom 06.01.08 - Übersetzung von Wolfgang EngmannDAVID DARMANIN - Während nach den Festtagen eine kalte Wetterperiode die maltesischen Inseln heimsucht, bitten die Bewohner des “Offenen Zentrums für Flüchtlinge” von Hal Far die Regierenden um eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.

Untergebracht in der Einrichtung von Hal Far sind fast 1.000 Flüchtlinge in Zelten, in denen eingepfercht jeweils bis zu 30 Etagenbetten stehen. Um die Privatsphäre zu wahren und als eine Art Sichtschutz, ist jedes Bett von einer Umhüllung umgeben. Wasser gibt es nur in einer zentralen überdachten Toiletteneinrichtung, in der die Bewohner auch Geschirr und Kochutensilien waschen können. Kochplatten (wenn vorhanden) bieten die einzige Heizmöglichkeit in den Zelten, in denen die Temperaturen im Winter sehr niedrig und in den Sommermonaten extrem heiß sind.

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Widerrufsverfahren Irak

Meldung vom Donnerstag den 17.01.2008 · noch keine Kommentare

Von UNHCR erfuhr ich heute, dass das BAMF seit Juni 2007 ein neues Verfahren zur Erfassung von Widerrufsverfahren eingeführt hat, das nicht mehr nur die durchgeführten Widerrufsverfahren erfasst, die ja in der Regel einen negativen Ausgang haben, sondern alle Verfahren, d.h. auch die, bei denen ohne Einleitung eines Widerrufsverfahrens nach außen nach Prüfung der Aktenlage festgestellt wird, dass kein Widerruf ergeht. Insbesondere betrifft dies die neuen Verfahren nach § 73 (2a) AsylVfG, die mit einer positiven Mitteilung an die ABH enden (dass kein Widerrufsverfahren durchgeführt wird), ohne dass die/der Betroffene dies erfährt. Dies erkläre, warum die Zahl der Widerrufsprüfverfahren im September und Oktober 2007 drastisch gestiegen ist (866 bzw. 1.811 eingeleitete Widerrufsprüfverfahren gegenüber 259 im August). » Den ganzen Beitrag lesen…

Im Bundestag notiert: 188 irakische Staatsangehörige abgeschoben

Meldung vom Mittwoch den 16.01.2008 · noch keine Kommentare

Inneres/Antwort - Berlin: (hib/HAU) Vom 30. Juni 2006 bis zum 30. September 2007 wurden nach Erkenntnissen der Bundesregierung insgesamt 188 irakische Staatsangehörige abgeschoben. Das geht aus der Antwort (16/7426) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/7227) hervor. Demnach wurden 11 irakische Staatsangehörige in den Irak abgeschoben. 177 Abschiebungen wurden in Drittstaaten durchgeführt. Die meisten davon erfolgten dabei nach Griechenland (41), Großbritannien (29) und Italien (16).

Sozialrechtliche Schlechterstellung von Flüchtlingen gemäß Asylbewerberleistungsgesetz

Meldung vom Mittwoch den 16.01.2008 · noch keine Kommentare

Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Josef Winkler zur Schlechterstellung von Flüchtlingen, die Leistungen nach dem AsylbLG erhalten, gegenüber Empfängern/innen von Leistungen nach SGB XII. Schamlos wird mitgeteilt, eine Erhöhung der Leistungen nach § 3 ff AsylbLG sei nicht beabsichtigt, obwohl die Sätze seit 1993 nicht erhöht wurden und sich seither ein Anstieg der Verbraucherpreise um 22,5% konstatieren lässt.

gez. Kai Weber

Illegalen Arbeitnehmern fehlen Papiere – gewerkschaftlicher Schutz steht ihnen trotzdem zu

Meldung vom Mittwoch den 16.01.2008 · noch keine Kommentare

Das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung steht in Deutschland auch ArbeitnehmerInnen ohne Papiere zu. Viele wissen das jedoch nicht - dabei wäre gerade auch für sie eine Interessensvertretung von Vorteil, denn mancher Arbeitgeber nutzt ihren unsicheren Status aus…

Den ganzen Artikel gibt es hier.