Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

 Achtung: Im Januar 2017 nicht besetzt


Spätestens ab März 2017 wieder besetzt

 

Seit Januar 2016 ist dieser Projektbereich mit dem Fokus auf der Situation junger Flüchtlinge, insbesondere unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, wieder neu besetzt.

Das Projekt hat das Ziel, die Unterstützungs- und Beratungsstrukturen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und junge Volljährige zu stärken und auszubauen. Wir bemühen uns, eine Verbesserung der Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu erreichen. Durch spezifische Beratungs-, Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten wollen wir zur Verringerung von Informationsdefiziten in der Arbeit mit UMF beigetragen werden. Die Zahl der unbegleiteten Minderjährigen, die in Deutschland Zuflucht suchen, ist im letzten Jahr deutlich gestiegen. Dieser Aspekt sowie die gesetzliche Veränderung der Umverteilung im November 2015 führten dazu, dass viele neue Träger, Behörden und Menschen in der Arbeit mit und für UMF tätig wurden und werden.

Wichtig ist uns, dass die Expertise der langjährig Erfahrenen genutzt wird, um das Wissen um Rechte und Perspektiven für UMF zu vermitteln. Nur dann ist es zu gewährleisten, dass die Kinder und Jugendlichen als besonders schutzbedüftige Personengruppe in ihrer persönlichen und aufenthaltsrechtlichen Situation unterstützt bestärkt und gefördert werden.

Um die jungen Menschen entsprechend ihren Bedarfen und Rechten zu unterstützen, bedarf er einer funktionierenden Informationsvermittlung,  des Austausches und der Transparenz. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die Förderung der gesellschaftlichen Integration, Partizipation und Schaffung einer gesicherten Lebensperspektive der Zielgruppe durch unterschiedliche, am einzelnen jungen Menschen orientierte Maßnahmen.

Situation der Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen (UMF)

Die unbegleiteten geflüchteten Kinder und Jugendliche stellen die verletzlichste Gruppe unter den Flüchtlingen dar. Ihre besondere Verletzlichkeit beruht auf der während der Entwicklungsphase stattfindenen Herauslösung aus dem sozialen Umfeld, der Trennung von der Familie, dramatischen Erlebnissen in den Herkunfsländern (Krieg, Armut, sexuelle Gewalt u.a.) und auf der Flucht. Im Aufnahmeland sind die Zukunftsperspektiven der Kinder und Jugendlichen durch einen hohen Grad an Unsicherheit geprägt. Sie sind häufig wegen ihres Erfahrungshintergrundes sowie ihrer aktuellen Situation gesundheitlichen und psychosozialen Belastungen ausgesetzt. Auf Grund dieser außergewöhnlichen Verletzlichkeit sowie der internationalen Rechtsnormen im Rahmen der UN-Kinderrechtskonvention und des Haager Minderjährigenschutzabkommens besitzen die aufnehmenden Gesellschaften den jungen Flüchtlingen gegenüber eine besondere Fürsorgepflicht.

Allgemeine Aktivitäten des Projektes

  • Bereitstellung von Hintergrundinformationen und relevanter Rechtssprechung,
  • Einzelfallhilfe
  • Veranstaltungen
  • Seminare und Tagungen
  • Fortbildungen
  • Erarbeitung von Informationsmaterialien
  • Aufzeigen bestehender Missstände und Defizite

Inhalte und Schwerpunkte des Projektes:

  • Beratung von Ehrenamtlichen, geflüchteten Jugendlichen und Volljährigen, Jugendhilfeeinrichtungen, Vormündern, Flüchtlingsinitiativen etc.
  • Auf- und Ausbau einer niedersachsenweiten Vernetzung
  • Unterstützung junger Volljähriger und insbesondere des Übergangs zur Volljährigkeit
  • Eröffnung des Zugangs zu Ausbildungs-,Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie zu relevanten Informationen
  • Erarbeitung von Konzeptionen, Seminaren

Bei Interesse und Anfragen bitte melden:

Dörthe Hinz : dh@nds-fluerat.org       0511/ 98246037


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