Seit Dezember 2002 existiert ein Projekt zum Themenbereich Flüchtlingskinder – Kinderflüchtlinge. Verantwortlich für die Durchführung ist Edda Rommel, die seit 2004 von Hans-Georg Hofmeister unterstützt wird.
Durch die Aktivitäten des Projekts Flüchtlingskinder wird versucht, eine Verbesserung der Situation von Flüchtlingskindern zu erreichen. Ein spezifisches Beratungsangebot und kontinuierliche Evaluation sollen zur Verringerung von Informationsdefiziten in der Arbeit mit Kinderflüchtlingen beitragen.
Inhalte und Schwerpunkte des Projektes:
- Beratung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Flüchtlingsinitiativen,
- Erarbeitung von Konzeptionen, Ausstellungen, Seminaren,
- Arbeitskreis “Kinderflüchtlinge” (Interessierte bitte melden)
- niedersachsenweite Vernetzung und die Schaffung eines Netzes von Vormundschaften/Patenschaften
- Umsetzung des seit 10/05 in Kraft getretenen §42 im KICK (Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz) in die Praxis und Verbesserung der Unterbringungssituation auch für junge (unbegleitete) Flüchtlinge zwischen 16-18 Jahren
Vom 01.10.2006 bis zum 30.09.2009 wurde das Projekt Integration von jungen Flüchtlingen mit prekärem Aufenthaltsstatus – Ein lokales Modellprojekt durchgeführt, das sich an junge Flüchtlinge (Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre) mit einem unsicheren Aufenthaltsstatus – vor allem Geduldete – in Stadt und Landkreis Hildesheim richtete. Gefördert wurde das dreijährige Vorhaben von Aktion Mensch und Terre des Hommes.
Projektziel war die Förderung der gesellschaftlichen Integration und Partizipation der Zielgruppe durch vielfältige Maßnahmen. Konkrete Ziele waren:
- Unterstützung des Übergangs vor allem der 16- bis 25-Jährigen in Schule, Ausbildung und Beruf;
- Eröffnung des Zugangs zu Ausbildungs-,Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie zu relevanten Informationen
- Hilfe bei der ßberwindung von schulischen Problemen (Sprach- und Leistungsproblemen, Verweigerung etc.)
- Unterstützung bei der Bewältigung individueller Probleme (Gewalterfahrung, Delinquenz, Trauma, Diskriminierung etc.)
- Verbesserung der bestehenden lokalen Unterstützungspraxis in Stadt und Landkreis Hildesheim.
Allgemeine Aktivitäten des Kinder- und Jugendprojektes
- Aufzeigen bestehender Missstände und Defizite,
- Bereitstellung von Hintergrundinformationen und relevanter Rechtssprechung,
- Einzelfallhilfe
- Veranstaltungen
- Seminare und Tagungen
- Fortbildungen
- Erarbeitung von Informationsmaterialien und Readern
Bei Interesse und Anfragen bitte melden:
Email: edda.rommel@nds-fluerat.org
Tel.: 05121/15605 oder 31600




