Leitfaden für Flüchtlinge in Niedersachsen

Der Leitfaden des Flüchtlingsrats Niedersachsen (Stand: 19.12.2016) stellt den Versuch dar, das Asylverfahren sowie die aufenthalts- und sozialrechtliche Situation von Flüchtlingen je nach Status möglichst verständlich und zusammenhängend darzustellen. Ergänzungen, Korrekturhinweise und Anregungen sind erwünscht.

Um die Online-Version des Leitfadens zu benutzen, klicken Sie einfach auf die einzelnen Kapitel und Unterkapitel (siehe Spalte links).

Als PDF finden Sie den Leitfaden hier:

Gesamtleitfaden (über 300 Seiten)

Ein Ausdruck des Leitfadens ist nicht sinnvoll, da sich zu viele Doppelungen je nach Status und Lebenslage ergeben. Wer kein Online-Nachschlagewerk, sondern einen ausdruckbaren Überblick sucht, ist mit dieser Veröffentlichung des DPWV besser bedient: „Grundlagen des Asylverfahrens“ , erschienen Ende 2016 in einer überarbeiteten vierten Auflage. Ebenfalls empfehlenswert ist die Broschüre „Leitfaden Flüchtlingsrecht“ von Kirsten Eichler, erschienen beim DRK:

Das Projekt wird unterstützt vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), dem Niedersächsisches Ministerium für Soziales sowie der UNO-Flüchtlingshilfe. Wir danken Dr. Barbara Weiser vom DICV Osnabrück, die es auf sich genommen hat, den  Leitfaden von Grund auf neu zu strukturieren und auf den neuesten rechtlichen Stand zu bringen.

Eine schöne Kurzübersicht des nds. MI zur Rechtsstellung von Flüchtlingen, die in Deutschland Schutz erhielten oder im Rahmen offizieller Programme aufgenommen wurden, findet sich hier: Übersicht Flüchtlingsgruppen Rechtsstellung und Status, Stand: 25.05.2016

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Ergänzende Infos

Erstinformation für Asylbewerber_innen: Diese Erstinformation gibt einen Überblick über die ersten Schritte im Asylverfahren und zeigt Persepektiven für die Arbeitsmarktintegration auf. Es soll beantworten, welche Entscheidungen bei einem Asylverfahren möglich sind und welche Möglichkeiten sich daraus jeweils ergeben.

Beratung zum Asylverfahren: Der Informationsverbund Asyl gibt seit Jahren eine Information zur Anhörung im Asylverfahren in verschiedenen Sprachen heraus. Seit November 2014 stellt auch das BAMF selbst Informationsschriften in verschiedenen Sprachen zum Verfahren bereit. Schließlich hier noch ein Hinweisblatt des BAMF zur Bestimmung der vom Flüchtling gesprochenen Sprache mit Übersetzungen.

Empfehlenswert ist auch ein Informationsfilm des Kölner Flüchtlingsrats, derauf die Anhörung vorbereiten soll. Er steht in 10 Sprachen zur Verfügung. Der Film ist im Rahmen einer Initiative des Kölner Flüchtlingsrats e.V. und verschiedener Kölner Filmemacher*innen und Produzent*innen entstanden. Ziel ist es, Flüchtlinge darin zu unterstützen, zentrale Informationen für ihr Asylverfahren zu bekommen.

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt hat ebenfalls einige Hinweise veröffentlicht, was bei der Anhörung zu beachten ist und welche Rechte geflüchtete Menschen haben:

Der Fragenkatalog des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (auch großes Interview genannt) mit den Fragen, die Flüchtlingen bei der Anhörung gestellt werden, findet sich auch der Seite des Frankfurter Netzwerks konkrete Solidarität, mit Übersetzung in die Sprachen englisch, französisch, russisch und oromo.

Hilfreich sind auch die Informationsblätter von Rechtsanwalt Henning J. Bahr:

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Für Vormünder und Begleitpersonen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF) hat der Flüchtlingsrat Thüringen eine Arbeitshilfe entwickelt mit dem Titel: Die Vorbereitung auf die Anhörung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Asylverfahren. Grundlegende Informationen finden sich auch in dieser Broschüre des Bundesverbandes umF: Willkommen in Deutschland – ein Wegbegleiter für unbegleitete Minderjährige

Härtefälle: Erste Informationen zur Arbeit der Härtefallkommission, den Kriterien der Entscheidungsfindung, Nichtannahmegründen, etc. sind in einer Broschüre des Innenministeriums zu finden. Darüber hinaus gibt es hier einen informativen Leitfaden von fairbleib und Flüchtlingsrat zum Härtefallverfahren.
Achtung! Hier die zum 1.1.2016 in Kraft tretende neue Härtefall-VO als Lesefassung.

Die Anschriftenliste der Mitglieder der Härtefallkommission finden Sie in der Mitgliederliste.

Recht auf Bildung: Barbara Weiser, Recht auf Bildung für Flüchtlinge, Rahmenbedingungen des Zugangs zu Bildungsangeboten für Asylsuchende, Schutzberechtigte und Personen mit Duldung (schulische oder berufliche Aus- und Weiterbildung), 2. überarbeitete Auflage

Hochschulzugang: Hochschulzugang und Studium für Flüchtlinge, Eine Handreichung für Hochschulen und Studentenwerke

Widerrufsverfahren: Das vom Netzwerk Flüchtlingshilfe Niedersachsen und von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und dem herausgegebene Infoblatt zum Widerrufsverfahren findet sich hier. (Nicht autorisierte Übersetzungen in englischer, französischer und türkischer Sprache dienen nur zur Orientierung.)

Die Ausbildungsduldung: Eine Information des Paritätischen, erstellt von Kirsten Eichler von der GGUA, Neue Arbeitshilfe: Die Ausbildungsduldung

Arbeitserlaubnisrecht für Flüchtlinge und MigrantInnen: Unser  Leitfaden ist nur online herunterladbar. Siehe auch:

IQ-Veröffentlichungen:

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen ist für seine Arbeit auf Spenden angewiesen. Unterstützen Sie uns: - Konto 4030 460 700 - GLS Gemeinschaftsbank eG - BLZ 430 609 67 - Zweck: Spende, oder werden Sie Fördermitglied im Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.! Spenden an den Flüchtlingsrat sind steuerlich absetzbar.