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	<title>Flüchtlingsrat Niedersachsen</title>
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		<title>Aufnahme irakischer Fl&#252;chtlinge in Goslar &#8211; Der holprige Start eines klugen Programms</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dokumentation von Uta Liebau &#252;ber ihre Erfahrungen mit der Aufnahme irakischer Fl&#252;chtlinge in Goslar ist in mancher Hinsicht repr&#228;sentativ f&#252;r die mangelhafte Zusammenarbeit nieders&#228;chsischer Beh&#246;rden mit den Fl&#252;chtlingsinitiativen vor Ort: Obwohl die Aufnahme lange angek&#252;ndigt war, waren die Kommunen auf die Aufnahme oftmals nicht vorbereitet. Trotz entsprechender Angebote vermied die Landesregierung eine gezielte Zusammenarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/09/Protokoll_zur_Ankunft_der_Irakfl&#252;chtlinge_neu.pdf">Dokumentation von Uta Liebau</a> &#252;ber ihre Erfahrungen mit der Aufnahme irakischer Fl&#252;chtlinge in Goslar ist in mancher Hinsicht repr&#228;sentativ f&#252;r die mangelhafte Zusammenarbeit nieders&#228;chsischer Beh&#246;rden mit den Fl&#252;chtlingsinitiativen vor Ort: Obwohl die Aufnahme lange angek&#252;ndigt war, waren die Kommunen auf die Aufnahme oftmals nicht vorbereitet. Trotz entsprechender Angebote vermied die Landesregierung eine gezielte Zusammenarbeit mit Fl&#252;chtlingsrat und Initiativen, die vom Eintreffen irakischer Fl&#252;chtlinge in der Regel nicht informiert wurden, dann aber feststellen mussten, dass f&#252;r die Regelung der elementarsten ersten Schritte wie beispielsweise der Anmietung einer Wohnung, der Registrierung beim Einwohnermeldeamt, bei der Anmeldung der Kinder in der Schule etc. eine Hilfe beh&#246;rdlicherseits gar nicht vorgesehen war.</p>
<p>&#8220;Wie auf dem Foto [der Dokumentation, K.W.] zu sehen, nehmen wir die Fl&#252;chtlinge in Deutschland auf, lassen sie aber nicht richtig hinein in das Haus. Wir schenken ihnen ein Dach &#252;ber dem Kopf, aber keine Gemeinschaft mit uns. Wir handeln halbherzig. So kann Integration nicht gelingen. Vielleicht kann das Protokoll eine Diskussionsgrundlage daf&#252;r sein, was wir gemeinsam besser machen m&#252;ssen. Denn Fl&#252;chtlinge wird es immer geben&#8230;&#8221;, schreibt Uta Liebau in ihrem Anschreiben. Dem ist nichts hinzuzuf&#252;gen.</p>
<p>gez. Kai Weber</p>
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		<title>Kein Sex ohne Zustimmung der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 10:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseerkl&#228;rung von PRO ASYL und dem Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen vom 1. September 2010
Kein Sex ohne Zustimmung der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde
Der Landkreis Northeim (Niedersachsen) sieht kein dringendes &#246;ffentliches Interesse
PRO ASYL und Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen: Das Gesetz, das solche Ausw&#252;chse m&#246;glich macht, muss weg
Ein geregeltes Sexualleben gilt gemeinhin als etwas Positives. Skandal&#246;s wird es, wenn eine Ausl&#228;nderbeh&#246;rde sich berufen f&#252;hlt, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Presseerkl&#228;rung von PRO ASYL und dem Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen vom 1. September 2010</p>
<p>Kein Sex ohne Zustimmung der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde<br />
Der Landkreis Northeim (Niedersachsen) sieht kein dringendes &#246;ffentliches Interesse<br />
PRO ASYL und Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen: Das Gesetz, das solche Ausw&#252;chse m&#246;glich macht, muss weg</p>
<p>Ein geregeltes Sexualleben gilt gemeinhin als etwas Positives. Skandal&#246;s wird es, wenn eine Ausl&#228;nderbeh&#246;rde sich berufen f&#252;hlt, das Sexualleben eines Menschen in ihrem Zust&#228;ndigkeitsbereich regeln zu wollen. Dies genau geschah im nieders&#228;chsischen Landkreis Northeim. Der Hintergrund: Wer als Asylsuchender seinen Aufenthaltsbezirk verlassen will, braucht in der Regel eine sogenannte „Verlassenserlaubnis“. Die in Europa einzigartige „Residenzpflicht“ nach dem deutschen Modell &#246;ffnet T&#252;r und Tor f&#252;r extreme Eingriffe in das Privatleben.</p>
<p>Den Vogel abgeschossen bei der G&#228;ngelung von Asylsuchenden hat die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde des Landkreises Northeim mit einem <a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/09/Schreiben-LK-Northeim-vom-29.06.10.pdf">Bescheid vom Juni 2010</a>. <span id="more-4868"></span>Darin wird der Antrag eines Irakers, den Kreis verlassen zu d&#252;rfen, folgenderma&#223;en abgefertigt: „Sie gaben an, dass Sie Ihre Frau vermissen und Sex mit ihr haben m&#246;chten. Auf Nachfrage erkl&#228;rten Sie, dass Sie nicht standesamtlich, sondern lediglich nach irakischem Ritual verheiratet sind. Entsprechend Nr. 12.5 ff. der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Aufenthaltsgesetz ist die Verlassenserlaubnis u.a. bei bestehendem dringenden &#246;ffentlichen Interesse zu erteilen. Dieses kann u.a. vorliegen, wenn der Ausl&#228;nder unter Zeugenschutz steht, oder zur Beschaffung von Heimreisedokumenten. Weiterhin wird die Verlassenserlaubnis bei Vorliegen von zwingenden Gr&#252;nden erteilt. Dies kann z.B. der Besuch eines Facharztes oder eines schwer kranken Familienmitglieds sein. Bei Ihrem Vortrag, Ihre Frau zu treffen, um mit ihr Sex zu haben, handelt es sich nicht um einen Grund, der den genannten Voraussetzungen entspricht.“</p>
<p>Der von der Northeimer Ausl&#228;nderbeh&#246;rde verh&#228;ngte Zwangsz&#246;libat ist ein b&#252;rokratischer Exzess. Inquisitorische Befragungen von Beh&#246;rdenangestellten zur Beurteilung, ob eine Reise dringend oder zwingend sei, finden jedoch in vielen Ausl&#228;nderbeh&#246;rden dieser Republik t&#228;glich statt. 26 EU-Staaten mit etwa 420 Millionen B&#252;rgern lassen auch Asylsuchenden das Recht auf Freiz&#252;gigkeit. Deutschland allein h&#228;lt bislang an diesem Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges gegen Asylsuchende fest, der in den 80-er und 90-er Jahren mit fast allen Mitteln gef&#252;hrt wurde. Besonders sch&#228;ndlich ist dies in einem Land, in dem zu Recht die Beschr&#228;nkung der Freiz&#252;gigkeit und der Reisefreiheit zu DDR-Zeiten heftig kritisiert wurde. W&#228;hrend die innerdeutsche Mauer l&#228;ngst verschwunden ist, haben die unsichtbaren Mauern f&#252;r Fl&#252;chtlinge Bestand.</p>
<p>PRO ASYL und der Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen begr&#252;&#223;en die aktuellen Bestrebungen in vielen Bundesl&#228;ndern, die Residenzpflicht durch die Erweiterung der jeweiligen Bewegungsbereiche zu lockern. Allerdings greifen diese Bestrebungen zu kurz. Die Kritik betroffener Fl&#252;chtling selbst trifft die Sache: Die Residenzpflicht w&#228;re eines Apartheidregimes w&#252;rdig. Sie muss weg.</p>
<p>Kontakt</p>
<p>Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen: Tel. 05121 15605, E-Mail <a href="mailto:%6eds&#64;&#110;d%73-&#102;l&#117;erat.%6fr%67">&#110;ds&#64;&#110;d&#115;&#45;f&#108;&#117;erat.o&#114;&#103;</a><br />
PRO ASYL: Tel. 069 23 06 95, E-Mail <a href="mailto:pr%65&#115;&#115;e%40p&#114;o%61%73%79%6c&#46;%64%65">&#112;ress&#101;&#64;proa&#115;&#121;l.d&#101;</a></p>
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		<title>50. Geburtstag von Sebastian Wertm&#252;ller &#8211; Fast 2.000 € Spenden f&#252;r den Fl&#252;chtlingsrat</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23. August 2010 ist Sebastian Wertm&#252;ller 50 Jahre alt geworden. Zu seinem &#8220;Kleinen Fest f&#252;r nette Zeitgenossen&#8221; kamen &#252;ber 200 FreundInnen und Weggef&#228;hrtInnen ins Gewerkschaftshaus und gratulierten dem Regionsvorsitzender der DGB-Region Niedersachsen-Mitte zum Geburtstag. Statt Geschenken bat Sebastian um Spenden f&#252;r die Arbeit des Fl&#252;chtlingsrats &#8211; fast 2.000 Euro kamen zusammen!
Da Sebastian es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. August 2010 ist Sebastian Wertm&#252;ller 50 Jahre alt geworden. Zu seinem &#8220;<a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/E-2010-08-23-Sebastian.pdf">Kleinen Fest f&#252;r nette Zeitgenossen</a>&#8221; kamen &#252;ber 200 FreundInnen und Weggef&#228;hrtInnen ins Gewerkschaftshaus und gratulierten dem Regionsvorsitzender der DGB-Region Niedersachsen-Mitte zum Geburtstag. Statt Geschenken bat Sebastian um Spenden f&#252;r die Arbeit des Fl&#252;chtlingsrats &#8211; fast 2.000 Euro kamen zusammen!</p>
<p>Da Sebastian es in der ihm eigenen bescheidenen Art auf seiner Geburtstagsfeier bei einer kurzen Ansprache belie&#223; und das weitere Programm an diesem Abend keinen Raum f&#252;r weitere W&#252;rdigungen lie&#223;, hier eine kleine Hommage:<span id="more-4863"></span></p>
<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/sebastian.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4865" title="sebastian" src="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/sebastian-150x150.jpg" alt="" width="227" height="227" /></a>Sebastian Wertm&#252;ller,  Jahrgang 1960, geh&#246;rte schon in den 90er Jahren zu den Gewerkschaftern, f&#252;r die der Kampf um die Rechte von Fl&#252;chtlingen und MigrantInnen ein selbstverst&#228;ndliches Feld gewerkschaftlichen Engagements darstellte. Nach &#220;bernahme der Funktion als DGB-Regionsvorsitzender in G&#246;ttingen wurde er Fl&#252;chtlingsrat-Mitglied und &#252;bernahm dessen Vertretung in der Landesarmutskonferenz. Auch wenn er diese Funktion nach seinem Wechsel in die Landeshauptstadt wegen Arbeits&#252;berlastung abgab, blieb er dem Fl&#252;chtlingsrat weiter verbunden. Wenn immer es sich einrichten l&#228;sst, ist Sebastian zur Stelle: In Anh&#246;rungen, Veranstaltungen und Demos des Fl&#252;chtlingsrats tritt er regelm&#228;&#223;ig als Redner auf. Bewusst setzt er Themen wie Illegalisierung, irregul&#228;re Besch&#228;ftigung oder prek&#228;re Arbeitsverh&#228;ltnisse von MigrantInnen auf die Tagesordnung und wirbt daf&#252;r, dass sie auch innerhalb der Gewerkschaft diskutiert und als Arbeitsfeld begriffen werden. Sebastian &#252;berzeugt vor allem durch seine unpr&#228;tenti&#246;se Art, in der er Kritik auch an seinem eigenen Verband &#252;bt,  ohne deshalb irgendeinen Zweifel daran zu lassen, dass er dies als Gewerkschafter tut. Damit baut er Br&#252;cken in die migrantische und Fl&#252;chtlingsszene  und erm&#246;glicht neue Formen der Zusammenarbeit.</p>
<p>Viele Lorbeeren hat sich Sebastian bei der Organisation von Demonstrationen und Protesten gegen &#246;ffentliche Auftritte von Faschisten verdient &#8211; eine Arbeit, die &#8211; wie Sebastian selbst sagt &#8211; keinen Spa&#223; macht, aber getan werden muss. Kann er sich bei diesem Thema des Beifalls von allen DemokratInnen sicher sein, gibt es doch auch Aktionsfelder, wo er aneckt: Sebastian hat ein feines Gesp&#252;r daf&#252;r, wann politische Prozesse aus dem Ruder zu laufen drohen. Er legt den Finger in die Wunde, kritisiert in scharfen Worten Antisemitismus in der Linken, wendet sich gegen die Instrumentalisierung von Menschen und Sachverhalten f&#252;r politische Zwecke und gegen eine &#8220;internationale Solidarit&#228;t&#8221; mit Bewegungen, die jegliche emanzipatorische Ans&#228;tze vermissen lassen. Sebastian Wertm&#252;ller ist ein wahrhaftiger Demokrat. Wir w&#252;nschen ihm ein langes Leben.</p>
<p>gez. Kai Weber</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gifhorn: Demonstration gegen Isolation in der GU Meinersen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Tageszeitung junge Welt 30.08.2010 / Inland / Seite 4
Fl&#252;chtlinge wollen raus aus der Isolation
Gitta D&#252;perthal
Gifhorn. Rund 250 Demonstranten – Fl&#252;chtlinge aus der Gemeinschaftsunterkunft Meinersen im Landktreis Gifhorn und Unterst&#252;tzer – haben am Samstag gegen die unertr&#228;glichen Lebensbedingungen in der Einrichtung protestiert und deren Schlie&#223;ung gefordert. Der Sprecher der Bewohner, Nidal Alnagar (siehe Interview mit junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6866.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4852" title="DSC_6866" src="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6866.jpg" alt="" width="602" height="400" /></a>Tageszeitung junge Welt 30.08.2010 / Inland / Seite 4</p>
<h2><strong>Fl&#252;chtlinge wollen raus aus der Isolation</strong></h2>
<p>Gitta D&#252;perthal</p>
<p>Gifhorn. Rund 250 Demonstranten – Fl&#252;chtlinge aus der Gemeinschaftsunterkunft Meinersen im Landktreis Gifhorn und Unterst&#252;tzer – haben am Samstag gegen die unertr&#228;glichen Lebensbedingungen in der Einrichtung protestiert und deren Schlie&#223;ung gefordert. Der Sprecher der Bewohner, Nidal Alnagar (siehe Interview mit junge Welt vom Wochenende), wertete es als Erfolg, da&#223; nach der Aktion viele Teilnehmer das Lager besichtigten und Fotos von dem abgeschiedenen Ort machten, an dem die Fl&#252;chtlinge derzeit noch leben m&#252;ssen. »Es hilft nichts, den rassistischen Hausmeister zu ersetzen oder die Fenster neu zu streichen – das Lager mu&#223; geschlossen werden«, forderte auch Kai Weber, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Fl&#252;chtlingsrats Niedersachsen. Kernproblem der Asylbewerber sei »ihr Ausschlu&#223; aus der Gesellschaft«.<span id="more-4845"></span></p>
<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6870.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4848" title="DSC_6870" src="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6870-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Weber kritisierte, da&#223; die Gemeinde den Vertrag mit der privaten Betreiberfirma bis 2018 verl&#228;ngert hat. Scharfe Kritik &#252;bte er an den Reaktionen auf den Protest. Nur wenige der politisch Verantwortlichen machten sich bisher Gedanken, wie die Lebensverh&#228;ltnisse der Fl&#252;chtlinge zu verbessern seien. Vielmehr sei man einzig besorgt, da&#223; der Ruf des Landkreises durch die Proteste gef&#228;hrdet werde. Aus einer internen Versammlung von Kreistagsabgeordneten und Verwaltungsangestellten der Beh&#246;rde sei ihm zugetragen worden: Es habe dort Stimmen gegeben, die ank&#252;ndigten, die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft unter Druck zu setzen und schneller abzuschieben. »Derartige Machenschaften widersprechen dem gesetzlich garantierten Recht auf Meinungsfreiheit«, warnte Weber. Einzelne Betroffene h&#228;tten bereits am Samstag wegen entsprechender Drohungen seitens der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde nicht gewagt, an der Demonstration teilzunehmen. Im Lager Meinersen leben 75 Menschen, darunter f&#252;nf Familien mit Kindern. Die Fl&#252;chtlinge kommen aus Syrien, Ru&#223;land, Armenien, Pal&#228;stina, Irak, Iran, Pakistan, Afghanistan und weiteren L&#228;ndern.</p>
<p>Tageszeitung junge Welt 28.08.2010 / Inland / Seite 8</p>
<h2><strong><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6906.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4847" title="DSC_6906" src="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6906-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>»Wir sind total isoliert, es ist wie am Ende der Welt«</strong></h2>
<h4>Schikanen und Dem&#252;tigungen: Eine Privatfirma betreibt bei Gifhorn ein Lager f&#252;r Fl&#252;chtlinge. Ein Gespr&#228;ch mit Nidal Alnagar</h4>
<p>Gitta D&#252;perthal</p>
<p>Nidal Alnagar ist einer der Sprecher von »The Voice« aus dem Fl&#252;chtlingslager Meinersen im nieders&#228;chsischen Landkreis Gifhorn</p>
<p>Das Lager Meinersen bei Gifhorn m&#252;sse geschlossen werden, fordert die Fl&#252;chtlingsorganisation »The Voice« und ruft an diesem Samstag zur Demonstration auf. Die Fl&#252;chtlinge werfen der privaten Betreiberfirma des Lagers vor, Fl&#252;chtlinge w&#252;rden dort kaserniert, isoliert und kontrolliert …</p>
<p>In der Tat, hier leben 75 Fl&#252;chtlinge aus Syrien, Ru&#223;land, Armenien, Pal&#228;stina, Irak, Iran, Pakistan, Afghanistan und weiteren L&#228;ndern, darunter f&#252;nf Familien mit Kindern und Baby. Das Lager ist eingez&#228;unt und befindet sich am &#228;u&#223;ersten Rand des Industrie- und Gewerbegebiets von Meinersen. Dort ist kaum mehr ein Mensch zu sehen – au&#223;er uns Fl&#252;chtlingen, die hinter einem Eisentor mit Kontrollbude im wahrsten Sinn des Wortes kaserniert sind. Wir sind total isoliert, es ist wie am Ende der Welt.</p>
<p><em>Was macht Ihnen das Leben an diesem abgeschiedenen Ort so schwer?</em></p>
<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6908.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4849" title="DSC_6908" src="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6908-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Vier bis f&#252;nf Fl&#252;chtlinge verschiedener Nationalit&#228;ten und Kulturen m&#252;ssen hier in einem 20 Quadratmeter gro&#223;en Raum zusammenleben. Wir k&#246;nnen uns kaum verst&#228;ndigen, weil jeder eine andere Sprache spricht. Es gibt keine Ruhe, Kinder streiten sich und weinen, weil es f&#252;r sie kaum Spielm&#246;glichkeiten gibt. Die gr&#246;&#223;eren Kinder k&#246;nnen ihre Hausaufgaben in dem Tohuwabohu nicht erledigen.</p>
<p>Wir Erwachsenen haben keine Arbeitserlaubnis, uns bleibt nur das Fernsehen – aber jeder w&#252;rde dann gern auch Sender aus seinem Herkunftsland sehen. Die W&#228;nde sind so hellh&#246;rig, da&#223; wir nachts nicht schlafen k&#246;nnen. Wir f&#252;rchten uns schon vor dem Winter, weil es dann wieder kein warmes Wasser geben wird. Dieses Lager ist eine Katastrophe und macht uns seelisch kaputt. Deshalb machen wir an diesem Samstag um 12 Uhr vor dem Bahnhof in Gifhorn eine Demonstration. Leute aus der ganzen Republik haben angek&#252;ndigt, uns zu unterst&#252;tzen.</p>
<p><em>Sie beschweren sich &#252;ber Schikanen der Lagerleitung. Von welcher Art sind die?</em></p>
<p>Nicht einmal das Postgeheimnis wird gewahrt. Bewohner berichten immer wieder, da&#223; der Heimleiter ihre privaten Briefe &#246;ffnet. Aus seinem Mund sind Bemerkungen zu vernehmen, wie »Deutschland ist f&#252;r Deutsche«. Die Bewohner f&#252;hlen sich geg&#228;ngelt und bevormundet aufgrund st&#228;ndiger Anwesenheitskontrollen, wir f&#252;hlen uns immer beobachtet – und bekommen deshalb auch mitunter Schwierigkeiten beim Ausl&#228;nderamt. Diese Bedingungen sind unw&#252;rdig und machen krank.</p>
<p><em>Wie ist die Versorgung der Fl&#252;chtlinge?</em></p>
<p>Besonders schlimm ist es, wenn wir krank werden. Freie Arztwahl besteht praktisch nicht, wir k&#246;nnen nur zu &#196;rzten im Landkreis gehen. Praxen von Fach&#228;rzten sind allesamt im 18 Kilometer entfernten Gifhorn. F&#252;r den Arztbesuch m&#252;ssen wir aber erst vom Sozialamt einen Behandlungsschein holen. Fahrtkosten dorthin werden nicht generell &#252;bernommen. Das Ganze ist so organisiert, da&#223; eine medizinische Unterversorgung quasi vorgesehen ist. Die Fl&#252;chtlinge erhalten nur Lebensmittel- und Bekleidungsgutscheine. Zum Einkaufen m&#252;ssen wir ebenso jedes Mal zu Fu&#223; gehen: 18 Kilometer hin, 18 Kilometer zur&#252;ck. Ein Vater, der beim Sozialamt wegen der Bekleidungsgutscheine nachfragte – es war w&#228;hrend der hei&#223;en Tage –, bekam zur Antwort: »Wof&#252;r denn, jetzt ist es warm, ihr k&#246;nnt nackt laufen!«</p>
<p><em>Sie haben einen offenen Brief an Politiker auf kommunaler und Landesebene geschrieben. Wie war die Reaktion darauf?</em></p>
<p>Die B&#252;rgermeister von Gifhorn und Meinersen, Manfred Birth und Ernst-August Niebuhr (beide CDU), h&#252;llen sich in Schweigen. Die Gr&#252;nen des Landkreises Gifhorn haben uns eingeladen, die SPD hat mit uns f&#252;r September einen Termin ausgemacht. Seit einem halben Jahr sind wir aktiv und haben regelm&#228;&#223;ige Treffen, bei denen wir unsere Aktivit&#228;ten besprechen. Wir sind so verzweifelt, da&#223; wir einen Hungerstreik planen wollen – wenn nicht bald etwas passiert. Das Lager mu&#223; geschlossen werden, wir wollen in Wohnungen leben!</p>
<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/Offener-Brief-BewohnerInnen.doc">Offener Brief BewohnerInnen</a></p>
<p>taz 29.08.2010</p>
<h2><strong><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_68811.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4851" title="DSC_6881" src="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_68811-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Isoliert und zur Unt&#228;tigkeit verdammt</strong></h2>
<p>In dem Dorf Meinersen bei Gifhorn leben 75 Fl&#252;chtlinge auf engstem Raum und ohne Perspektive. Die gr&#252;ne Landtagsabgeordnete Polat verlangt eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen. Diese sei &#252;berdies billiger. VON CHRISTIAN JAKOB</p>
<p>Durch die Fu&#223;g&#228;ngerzone durften sie nicht marschieren; ein Wochenmarkt war wichtiger. Vor das Geb&#228;ude des Landkreises Gifhorn, gegen den sich ihre Proteste richten, durften die Fl&#252;chtlinge am Samstag auch nicht ziehen; dort feierte die Sparkasse ein Stra&#223;enfest. Also machten sie ihre Abschlusskundgebung am Rande der Innenstadt, zwischen der R&#252;ckseite eines Supermarktes und einem kleinen Park. Mit rund 150 Unterst&#252;tzerInnen protestierten rund 40 geduldete Fl&#252;chtlinge gegen ihre Unterbringung weit drau&#223;en auf dem Land, in einer Gemeinschaftsunterkunft in Meinersen, 17 Kilometer westlich von Gifhorn.</p>
<p>&#8220;Wir leben auf engstem Raum, es gibt kein Privatleben, Arbeitsverbote, keine ausreichende medizinische Versorgung und Anwesenheitskontrollen. Viele von uns werden krank angesichts dieser Zust&#228;nde&#8221;, sagt ein Sprecher der Fl&#252;chtlinge. 75 Menschen leben dort, einige seit &#252;ber zehn Jahren. Vor einem Monat protestierten sie zum ersten Mal. Sie schrieben eine M&#228;ngelliste. Nun hoffen sie, dass der Kreis auf ihre Forderungen eingeht.</p>
<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6888.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4853" title="DSC_6888" src="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6888-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Doch der will das von der &#8220;K &amp; S Dr. Krantz Sozialbau und Betreuung&#8221; aus Sottrum nahe Bremen betriebene Heim keinesfalls schlie&#223;en. &#8220;Die Unterkunft ist in Ordnung&#8221;, sagt Michael Funke, der beim Landkreis f&#252;r Ausl&#228;nderfragen zust&#228;ndig ist. &#8220;Wir haben mit den Bewohnern umfangreiche Gespr&#228;che gef&#252;hrt und sind die M&#228;ngelliste mit ihnen durchgegangen&#8221;, versichert er. &#8220;Was wir machen konnten, haben wir ge&#228;ndert.&#8221; Das Gesundheitsamt habe die K&#252;che und die Nasszellen begutachtet. Es habe die Hygiene nicht beanstandet.</p>
<p>Doch was die Fl&#252;chtlinge meinen, wenn sie von &#8220;krank werden&#8221; sprechen, sind weniger die baulichen Probleme wie d&#252;nne W&#228;nde oder kaputte Fenster. Was ihnen zu schaffen macht, ist die Kombination aus Enge, Isolation, verordneter Unt&#228;tigkeit und der Angst, am Ende doch abgeschoben zu werden.</p>
<p>Der 28-j&#228;hrige Armenier Hamza Islo etwa lebt seit 2008 mit seiner Frau Xazal und drei kleinen Kindern in einem einzigen Raum von etwa 25 Quadratmetern. Ein Tisch, ein Ecksofa, das die Familie nachts auszieht, ein Fernseher, einige Regale, ein Kinderbett. Vorher waren sie jahrelang anderswo unter &#228;hnlichen Bedingungen untergebracht. Arbeiten darf Islo nicht. Die beiden Erwachsenen leben von Lebensmittelgutscheinen in H&#246;he von 134 Euro im Monat, die Kinder erhalten je nach Alter einiges weniger.</p>
<p>&#8220;Hier gilt eben das Sachleistungsprinzip&#8221;, sagt Landkreissprecher Funke. &#8220;Die Fl&#252;chtlinge sind ausreisepflichtig, k&#246;nnen aber nicht abgeschoben werden.&#8221; In solchen F&#228;llen sehe das Asylbewerberleistungsgesetz stark verringerte Bez&#252;ge vor.</p>
<p>Wie viele seiner Nachbarn haben die Lebensumst&#228;nde Hamza Islo psychisch und physisch stark angegriffen. Ein sozialpsychiatrisches Behandlungszentrum der AWO hat ihm vier Sorten Psychopharmaka zur mehrmals t&#228;glichen Einnahme verschrieben. Zudem muss er Medikamente wegen eines Magengeschw&#252;rs nehmen. &#8220;Den ganzen Tag hier zu hocken, das h&#228;lt doch keiner aus&#8221;, sagt Islo.</p>
<p>Nicht alle Bewohner beteiligten sich am Samstag an der Demo. &#8211; Die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde habe sie bedroht, berichten sie. &#8220;Man hat uns gesagt, dass man uns das Taschengeld k&#252;rzt und die Duldungen nicht verl&#228;ngert&#8221;, behauptet eine junge Frau. Anderen sei mit der sofortigen Abschiebung gedroht worden.</p>
<p>Die gr&#252;ne nieders&#228;chsische Landtagsabgeordnete Filiz Polat nannte die Forderungen der Fl&#252;chtlinge &#8220;absolut berechtigt&#8221;. Sie hatte im Juni einen Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht, der vorsieht, Asylbewerber dezentral in Wohnungen unterzubringen. &#8220;Wie die Fl&#252;chtlinge da wohnen m&#252;ssen, ist aus humanit&#228;ren Gr&#252;nden nicht vertretbar&#8221;, sagt sie mit Blick auf Meinersen. Hinzu komme das Kostenargument: &#8220;Die Heime sind extrem teuer.&#8221;</p>
<p>Der Landkreis Gifhorn wollte am Freitag &#8220;weder best&#228;tigen noch dementieren&#8221;, dass die Unterbringung im Heim in Meinersen deutlich teurer ist als die Hartz-IV-Miets&#228;tze. &#8220;Das ist eigentlich ein Fall f&#252;r den Landesrechnungshof&#8221;, findet die Abgeordnete Polat.</p>
<h3><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6893.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4854" title="DSC_6893" src="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/DSC_6893-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die Fortsetzung des Krisengebiets, dem der Fl&#252;chtling einst entkam, mit anderen Mitteln</h3>
<h2>H&#246;chststrafe im Idyll</h2>
<p>KOMMENTAR VON MAXIMILIAN PROBST</p>
<p>Die Verh&#228;ltnisse im Fl&#252;chtlingsheim Meinersen scheinen skandal&#246;s zu sein. Ein Skandal, auch wenn wir uns langsam daran gew&#246;hnen, ist allerdings schon die Sache selbst: ein Fl&#252;chtlingsheim in Meinersen.</p>
<p>Meinersen ist klein &#8211; so klein, dass man nicht &#252;ber die Stra&#223;e laufen kann, ohne zu gr&#252;&#223;en. Ringsum breiten sich Wiesen und Wald, und durchs St&#228;dtchen selbst flie&#223;t die Ocker, vorbei an einer alten M&#252;hle, vorbei auch an einem K&#252;nstlerhaus, in dem begabte Stipendiaten aus dem In- und Ausland in l&#228;ndlicher Abgeschiedenheit ein Jahr lang werkeln und pinseln k&#246;nnen.</p>
<p>Meinersen: Das ist ein Ort, aber zwei Welten, die sich spiegelbildlich zueinander verhalten: die Welt der K&#252;nstler und die Welt der Fl&#252;chtlinge. Der eine soll sich selbst entfalten, der andere wird radikal beschr&#228;nkt. Dem einen wird T&#228;tigsein erm&#246;glicht, dem anderen totale Unt&#228;tigkeit aufgezwungen. Dem einen ist das Land ringsum eine poetische Weite, die ihn inspiriert, dem anderen ist sie eine Mauer, an der sich seine Augen stumpf sehen. Meinersen ist f&#252;r den K&#252;nstler ein Idyll. F&#252;r den Fl&#252;chtling ist Meinersen eine H&#246;chststrafe &#8211; die Fortsetzung des Krisengebiets, dem er einst entfloh, mit anderen Mitteln. Das Schlimme aber ist: Meinersen ist &#252;berall.</p>
<p>Es gibt keinen Grund, K&#252;nstler anders zu behandeln als Fl&#252;chtlinge. Meinersen geh&#246;rt abgeschafft.</p>
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		<title>Fl&#252;chtlinge in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahl der Asylbewerber/innen im ersten Halbjahr 2010
Quelle: BAMF
I. Erstes Halbjahr 2010 (Januar bis Juni 2010)
Die Zahl der Asylbewerber ist gestiegen. W&#228;hrend dem 1. Halbjahr 2010 wurden 15 579 Asylerstantr&#228;ge gestellt. Das sind  25,1 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Allerdings bewegen sich die zahlen der asylsuchenden Fl&#252;chtlinge, gemessen an fr&#252;heren Zeiten, nach wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zahl der Asylbewerber/innen im ersten Halbjahr 2010<br />
Quelle: <a href="http://www.bamf.de/cln_180/nn_441806/sid_4800DD4F63CAC277800453801945B033/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/DasBAMF/2010/100709-0014-pressemitteilung-bmi.html?__nnn=true">BAMF</a></p>
<p>I. Erstes Halbjahr 2010 (Januar bis Juni 2010)</p>
<p>Die Zahl der Asylbewerber ist gestiegen. W&#228;hrend dem 1. Halbjahr 2010 wurden 15 579 Asylerstantr&#228;ge gestellt. Das sind  25,1 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Allerdings bewegen sich die zahlen der asylsuchenden Fl&#252;chtlinge, gemessen an fr&#252;heren Zeiten, nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Hauptherkunftsl&#228;nder waren der Irak, Afghanistan, der Iran, der Kosovo, Serbien, die T&#252;rkei, Syrien, Somalia, die russische F&#246;deration und Vietnam.<span id="more-4837"></span></p>
<p>Neben diesen 15 579 Erstantr&#228;ge wurden 2 759 Folgeantr&#228;ge gestellt (erneute Asylantr&#228;ge nach R&#252;cknahme oder Ablehnung eines fr&#252;heren Asylantrags).</p>
<p>Das Bundesamt f&#252;r Migration und Fl&#252;chtlinge hat im o.g. Zeitraum 19 867 Entscheidungen getroffen, gegen&#252;ber 14 055 im 1. Halbjahr 2009. 51,4 % der Antr&#228;ge wurden abgelehnt, 22,8 % f&#252;r erledigt erkl&#228;rt, zum Beispiel aufgrund von Verfahrenseinstellungen wegen R&#252;cknahme des Asylantrages oder wegen Zust&#228;ndigkeit eines Dublin II-Vertragsstaates.</p>
<p>Ende Juni 2010 blieben 21 326 Personen, &#252;ber deren Antr&#228;ge noch nicht entschieden wurde.</p>
<p>18,6 % aller Asylbewerber/innen wurde die Rechtsstellung eines Fl&#252;chtlings nach dem Abkommen &#252;ber die Rechtsstellung der Fl&#252;chtlinge vom 28. Juli 1951 (Genfer Fl&#252;chtlingskonvention) zuerkannt, davon 1,5 % als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes und 17,1 % nach § 3 Asylverfahrensgesetz i.V.m. § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes. In 7,2 % der F&#228;lle wurden Abschiebungshindernisse gem&#228;&#223; § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes (sog. subsidi&#228;rer Schutz) zuerkannt, zum Beispiel weil im Herkunftsland unmenschliche oder erniedrigende Behandlungen, wie die Todesstrafe oder Folter konkret drohten.</p>
<p>II. Vergleich mit den beiden vorangegangenen Halbjahren (1. und 2. Halbjahr 2009)</p>
<p>Der Zugang der Asylbewerber ist im 1. Halbjahr 2010 gegen&#252;ber dem 2. Halbjahr 2009 um 2,5 % und gegen&#252;ber dem 1. Halbjahr 2009 um 25,1 % gestiegen.</p>
<p>Es gibt zwei Hauptherkunftsl&#228;nder :</p>
<p>- Der Irak bleibt im 1. Halbjahr 2010 das Hauptherkunftsland, wie w&#228;hrend der zwei Halbjahre 2009. Aber es gab im letzten Halbjahr ein deutlichen R&#252;ckgang der Zahl der Asylbewerber/innen aus dem Irak verglichen mit den beiden vorangegangenen Halbjahren.</p>
<p>- Afghanistan ist das zweitwichtigste Herkunftsland. Es gab in den vergangenen 18 Monaten einen deutlichen Anstieg, die Zahl der Asylzug&#228;nge aus Afghanistan hat sich im Verlauf des letzen Jahres etwa verdoppelt.</p>
<p>Bedeutende Anstieg k&#246;nnen auch f&#252;r andere wichtige Herkunftsl&#228;nder von Asylsuchenden festgestellt werden:</p>
<p>- Aus dem Iran, der w&#228;hrend der zwei letzen Halbjahre auf Platz drei der Hauptherkunftsl&#228;nder lag, gab es seit dem 1. Halbjahr 2009 einen deutlichen Anstieg.</p>
<p>- Aus Serbien war im 1. Halbjahr 2010 die Zahl der Asylbewerber vergleichsweise hoch.</p>
<p>- Aus Somalia ist die Zahl der Asylantragsteller/innen auch deutlich gestiegen.</p>
<p>Pauline Jal</p>
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		<title>Aktualisierte neue HFK-Synopse</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 09:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neuen, sehr informativen Synopse von Andreas Schwandtner (ai) zur Arbeit der H&#228;rtefallkommissionen in den Bundesl&#228;ndern ist zu entnehmen, dass Niedersachsen &#8211; gemessen am K&#246;nigssteiner  Schl&#252;ssel oder auch gemessen an der Einwohnerzahl &#8211; weiterhin mit  Abstand die geringste Quote an H&#228;rtefallentscheidungen im Vergleich  aller Bundesl&#228;nder aufweist: Nur rund 11 von 1 Mio. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neuen, sehr informativen <a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/HFK-Gesamtuebersicht-aktuell-2010-08a.pdf">Synopse</a> von Andreas Schwandtner (ai) zur Arbeit der H&#228;rtefallkommissionen in den Bundesl&#228;ndern ist zu entnehmen, dass Niedersachsen &#8211; gemessen am K&#246;nigssteiner  Schl&#252;ssel oder auch gemessen an der Einwohnerzahl &#8211; weiterhin mit  Abstand die geringste Quote an H&#228;rtefallentscheidungen im Vergleich  aller Bundesl&#228;nder aufweist: Nur rund 11 von 1 Mio. Einwohnern/innen in  Niedersachsen sind H&#228;rtef&#228;lle. Zum Vergleich: In Berlin sind es 521, im  Saarland 256 und in Th&#252;ringen immerhin noch 156.</p>
<p>gez. Kai Weber</p>
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		<title>Abdeloehab Hussein – von Abschiebung bedrohter Kurde aus Syrien</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 14:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Abdeloehab Hussein, ein am 1. Januar 1962 geborener Kurde aus Syrien, lebt seit 10 Jahre in Deutschland. Als Mitglied der Yekiti Partei hat er Angst vor Repressionen in Syrien. Schon zweimal hat die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde versucht, ihn dorthin abzuschieben. Dabei nahmen die Beh&#246;rden weder R&#252;cksicht auf die besorgniserregende Menschenrechtslage in Syrien noch auf die pers&#246;nlichen Umst&#228;nde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abdeloehab Hussein, ein am 1. Januar 1962 geborener Kurde aus Syrien, lebt seit 10 Jahre in Deutschland. Als Mitglied der Yekiti Partei hat er Angst vor Repressionen in Syrien. Schon zweimal hat die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde versucht, ihn dorthin abzuschieben. Dabei nahmen die Beh&#246;rden weder R&#252;cksicht auf die besorgniserregende Menschenrechtslage in Syrien noch auf die pers&#246;nlichen Umst&#228;nde des Fl&#252;chtlings, dessen Frau von ihm ein Kind erwartet. Sein Fall verdeutlicht exemplarisch den rabiaten Umgang mancher nieders&#228;chsischer Ausl&#228;nderbeh&#246;rden mit (syrischen) Fl&#252;chtlingen.</p>
<p>Abdeloehab Hussein ist seit 2006 nach islamischem Ritus mit Silvia A. verheiratet, die schwanger ist. Da eine standesamtliche Heirat wegen fehlender Papiere bisher nicht m&#246;glich war, bestreiten die Beh&#246;rden den beiden Fl&#252;chtlingen das Recht auf ein gemeinsames Zusammenleben: Frau A. darf nur im Landkreis Rotenburg wohnen, Herr Hussein hat im Landkreis Wesermarsch eine Unterkunft zugewiesen bekommen. Der Landkreis Wesermarsch lehnte nicht nur den Umverteilungsantrag ab, sondern verbot auch Frau A., sich zu Besuchszwecken bei Herrn Hussein zu aufhalten. Zur Begr&#252;ndung f&#252;hrte die Beh&#246;rde u.a. an, dass Herr Hussein zwar die Vaterschaft anerkannt, aber nicht schon vor dem Geburtstermin mit seiner Frau ein gemeinsames Sorgerecht f&#252;r das Kind beantragt habe – zumindest dies hat Herr Hussein nun nachgeholt.</p>
<p>Nachfolgend die Artikel aus der NWZ vom 22. Juli und vom 8. Januar 2010 zu diesem Fall:<span id="more-4821"></span></p>
<p>NWZ 22.07.2010</p>
<p><strong>Angst vor der R&#252;ckkehr nach Syrien<br />
Asyl Zweiter Versuch der Abschiebung Abdeloehab Husseins scheitert „aus organisatorischen Gr&#252;nden“</strong></p>
<p>Zwei Asylantr&#228;ge des 48-j&#228;hrigen Kurden wurden abgelehnt. Jetzt gilt er als „vollziehbar ausreisepflichtiger Ausl&#228;nder“.</p>
<p>von Detlef Gl&#252;ckselig</p>
<p>Brake &#8211; Morgens um halb sieben standen am Dienstag Polizisten und Mitarbeiter der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde des Landkreises vor der T&#252;r. Die Beamten sollen Abdeloehab Hussein aufgefordert haben, seine Sachen zu packen. In Frankfurt, hie&#223; es, solle er ein Flugzeug nach Syrien besteigen. Dann pl&#246;tzlich: Kommando zur&#252;ck. Die Beamten zogen unverrichteter Dinge wieder ab.</p>
<p>Dass die „zwangsweise R&#252;ckf&#252;hrung“ des 48-J&#228;hrigen in sein Heimatland auf den letzten Dr&#252;cker abgebrochen wurde, habe „organisatorische Gr&#252;nde“, sagte am Mittwoch Sabrina Fleuch, Pressesprecherin des Landkreises Wesermarsch, auf Anfrage der NWZ . N&#228;her ausf&#252;hren wollte sie diese Gr&#252;nde nicht.</p>
<p>Abdeloehab Hussein lebt mit seiner Frau Silva, die er 2006 heiratete, in einem kleinen Zimmer im Asylantenheim in Frieschenmoor. Anfang Januar hatte es schon einmal einen Versuch gegeben, den Kurden abzuschieben. Hussein wurde in einem Auto nach Frankfurt gefahren. Seine Ehefrau schaltete damals das Refugium Wesermarsch ein, das wiederum den Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen informierte. Gemeinsam mit einem Oldenburger Rechtsanwalt, der kurzfristig einen Asylfolgeantrag stellte, wurde die Abschiebung in letzter Minute verhindert.</p>
<p>„Ich habe schreckliche Tr&#228;ume“, berichtete der Kurde der NWZ  nach dem ersten Abschiebungsversuch. Tags&#252;ber zuckt der 48-J&#228;hrige noch heute zusammen, wenn pl&#246;tzlich die Treppe, die zu seiner Unterkunft in Frieschenmoor f&#252;hrt, knarzt und jemand an die T&#252;r klopft. Am Dienstag war dieses Zusammenzucken gerechtfertigt. Und der zweite Versuch, den Kurden in seine Heimat abzuschieben, d&#252;rfte nicht der letzte gewesen sein.</p>
<p>F&#252;r den Landkreis ist der Fall klar. Nach Auskunft von Sabrina Fleuch hat Abdeloehab Hussein zwei Asylantr&#228;ge gestellt. Beide seien in Abstimmung mit dem Bundesamt f&#252;r Migration und Fl&#252;chtlinge abgelehnt worden, so die Sprecherin des Landkreises. Damit gelte Hussein als „vollziehbar ausreisepflichtiger Ausl&#228;nder“.</p>
<p>Doch Hussein will nicht in sein Geburtsland zur&#252;ckzukehren. Er hat Angst. Nach seinen Angaben geh&#246;rt er als Kurde in Syrien zu einer Minderheit, die dort verfolgt wird. Zudem habe er sich politisch engagiert. Deshalb sei er vor zehn Jahren &#252;ber die T&#252;rkei nach Deutschland geflohen.</p>
<p>NWZ 08. Januar 2010</p>
<p><strong>„Ich habe schreckliche Tr&#228;ume“</strong><br />
Wie Abdeloehab Hussein seine geplante Abschiebung erlebt hat</p>
<p>DER 48-J&#196;HRIGE HAT ANGST VOR DER R&#220;CKKEHR NACH SYRIEN. ALS KURDE GEH&#214;RE ER DORT ZU EINER VERFOLGTEN MINDERHEIT.</p>
<p>VON TORSTEN WEWER</p>
<p>Brake/Ovelg&#246;nne &#8211; Seitdem Abdeloehab Hussein am Dienstag nach Syrien abgeschoben werden sollte, hat er Schlafst&#246;rungen. „Ich habe schreckliche Tr&#228;ume“, berichtet der Kurde. Darin w&#252;rden Menschen auftauchen, die ihn gefangen nehmen, ihn ins Gef&#228;ngnis stecken und die ihn schlagen w&#252;rden. Aber auch tags&#252;ber zucke er jetzt jedesmal zusammen, wenn jemand an die T&#252;r seiner Unterkunft in Frieschenmoor klopft, berichtet der 48-J&#228;hrige.</p>
<p>Hussein hat Angst, in sein Geburtsland zur&#252;ckzukehren. Nach seinen Angaben geh&#246;rt er als Kurde in Syrien zu einer Minderheit, die dort verfolgt wird. Zudem habe er sich politisch engagiert. Deshalb sei er vor rund zehn Jahren &#252;ber die T&#252;rkei nach Deutschland geflohen.</p>
<p>Doch sein Asylantrag wurde rechtskr&#228;ftig abgelehnt. Nur weil er keine g&#252;ltigen Papiere hatte, wurde er bisher nicht abgeschoben. Als er im November endlich seinen Pass vorlegen konnte, leitete die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde des Landkreises die Abschiebung in die Wege (die NWZ berichtete).</p>
<p>Am fr&#252;hen Morgen h&#228;tten pl&#246;tzlich mehrere M&#228;nner in seiner Unterkunft gestanden und ihn aufgefordert, innerhalb von 30 Minuten ein paar Habseligkeiten einzupacken, berichtet Hussein. Seine Frau Silva, die er 2006 geheiratet hat, sei in Tr&#228;nen ausgebrochen, er selbst sei bleich im Gesicht geworden. Doch den Wunsch nach einem Glas Wasser habe man ihm abgeschlagen. Stattdessen sei er in ein Auto verfrachtet und nach Frankfurt gebracht worden.</p>
<p>Die Ehefrau schaltete das Refugium Wesermarsch ein, das wiederum den Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen informierte. Gemeinsam mit dem Oldenburger Rechtsanwalt Ekkehard Hausin, der kurzfristig einen Asylfolgeantrag gestellt hat, konnte die Abschiebung schlie&#223;lich in letzter Minute verhindert werden.</p>
<p>Kai Weber vom Fl&#252;chtlingsrat kritisiert das nieders&#228;chsische Innenministerium. Es habe eine Empfehlung des Bundesinnenministers, Abschiebungen nach Syrien derzeit nicht zu vollziehen, nicht an die Ausl&#228;nderbeh&#246;rden weitergegeben. Auch Rechtsanwalt Hausin kritisiert die mangelnde Absprache zwischen den Beh&#246;rden: „Der ganze Aufwand war unn&#246;tig und hat immense Kosten verursacht.“</p>
<p>Bis &#252;ber den Folgeantrag entschieden ist, kann Abdeloehab Hussein hier bleiben. Eine Beruhigung d&#252;rfte dieser Schwebezustand aber wohl kaum f&#252;r ihn sein.</p>
<p>siehe auch http://www.nds-fluerat.org/3736/aktuelles/abschiebungsversuch-nach-syrien/</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fl&#252;chtlingssozialarbeit &#8211; Veranstaltung / Austausch am 9.9.2010</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4816/aktuelles/fluechtlingssozialarbeit-veranstaltung-austausch-am-9-9-2010/</link>
		<comments>http://www.nds-fluerat.org/4816/aktuelles/fluechtlingssozialarbeit-veranstaltung-austausch-am-9-9-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 13:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nds-fluerat.org/?p=4816</guid>
		<description><![CDATA[Die Einladung richtet sich an alle Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie sonstige Unterst&#252;tzer/innen, die in der Fl&#252;chtlingsberatung t&#228;tig sind.
Ort und Zeit:
Donnerstag den 09. September 2010, 10.30 Uhr – 15 Uhr
in der Kath. St.-Adalbert-Gemeinde Hannover, St&#246;ckener Str. 43, 30419 Hannover (Wegbeschreibung s. unten)
Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
10.30 – 11.30 Uhr  Allgemeiner Austausch

Vorstellungsrunde
Erfahrungsaustausch


Umsetzung der Bleiberechtsregelung
Armenische Fl&#252;chtlinge: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einladung richtet sich an alle Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie sonstige Unterst&#252;tzer/innen, die in der Fl&#252;chtlingsberatung t&#228;tig sind.</p>
<p>Ort und Zeit:</p>
<p><strong>Donnerstag den 09. September 2010, 10.30 Uhr – 15 Uhr<br />
in der Kath. St.-Adalbert-Gemeinde Hannover, St&#246;ckener Str. 43, 30419 Hannover </strong>(Wegbeschreibung s. unten)</p>
<p>Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:<span id="more-4816"></span></p>
<p><strong>10.30 – 11.30 Uhr  Allgemeiner Austausch</strong></p>
<ol>
<li>Vorstellungsrunde</li>
<li>Erfahrungsaustausch</li>
</ol>
<ul>
<li>Umsetzung der Bleiberechtsregelung</li>
<li>Armenische Fl&#252;chtlinge: Passbeschaffung, Delegationsvorf&#252;hrungen, Abschiebungen, Bleiberecht</li>
<li>Fl&#252;chtlinge aus Syrien: Erfahrungen mit dem R&#252;ck&#252;bernahmeabkommen, Einzelf&#228;lle</li>
<li>Kirchenasyl-F&#228;lle Rothenburg und G&#246;ttingen;</li>
<li>Roma-Fl&#252;chtlinge in Niedersachsen</li>
<li>Proteste der Fl&#252;chtlinge im Fl&#252;chtlingswohnheim Meinersen</li>
</ul>
<p><strong>11.30 – 12.30 Uhr  Die nieders&#228;chsische H&#228;rtefallkommission:<br />
Verfahren, Stand der Debatte, Perspektiven</strong></p>
<p>Einstiegsreferat von Tina Lindner, Vorsitzende der H&#228;rtefallkommission</p>
<p>Pause 12.30 – 13.30 Uhr</p>
<p><strong>12.30 – 15.00 Uhr  Fortsetzung </strong><strong>Allgemeiner Austausch</strong></p>
<p>3) Nachfragen zur H&#228;rtefallkommission an Sibylle Na&#223;, stellv. Mitglied der HFK, kargah</p>
<p>4) Vorstellung der bestehenden und geplanten ESF-Arbeitsmarktintegrationsprojekte f&#252;r Fl&#252;chtlinge in Niedersachsen</p>
<p>5) Unterbringungskonzept des Landes Niedersachsen: Friedland als Erstaufnahmeeinrichtung?</p>
<p>6) Verschiedenes</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>f&#252;r das Netzwerk</p>
<p>Kai Weber</p>
<p>Um Anmeldung per Post, per Fax (05121-31609) oder per E-Mail (kw@nds-fluerat.org) wird bis zum 03.09.2010 gebeten.</p>
<p><strong>Wegbeschreibung zur St.-Adalbert-Gemeinde:</strong></p>
<p>Mit der Bahn:</p>
<p>bis Hauptbahnhof, dort (im Bahnhof) umsteigen in die S-Bahn: S1 Richtung Minden oder S 2 Richtung Nienburg bis Hannover-Leinhausen (2. Haltestelle). Nach Ausstieg stadtausw&#228;rts ca. 3 Min. Gehweg. Sie befinden sich bereits auf der St&#246;ckener Stra&#223;e.</p>
<p>Mit dem Pkw aus den Richtungen Osten, Norden, Westen:</p>
<p>BAB 2 Abfahrt Hannover – Herrenhausen. Stadteinw&#228;rts fahren. An der 4. Ampel links abfahren. Der Stra&#223;e folgen. Sie befinden sich bereits auf der St&#246;ckener Stra&#223;e. Nach etwa 1500 m befindet sich auf der rechten Stra&#223;enseite in H&#246;he von “Rossmann” der Parkplatz der Kirche. Die Kirche ist von der Stra&#223;e her schlecht sichtbar.</p>
<p>Mit dem Pkw aus Richtung S&#252;den:</p>
<p>Abfahrt Messe. Sie befinden sich jetzt auf der B 6 in Richtung Nienburg. Achten Sie darauf, dass Sie in Richtung Nien-burg bleiben. Nach ca. 15 Min. (!) rechts die Abfahrt Nordstadt Krankenhaus und Herrenhausen abfahren. An der Ampel links den Stra&#223;enbahnschienen folgen bis zur U-Bahnstation “St&#246;ckener Friedhof”. Dort links einordnen und etwa 100 m zur&#252;ckfahren. Auf der rechten Stra&#223;enseite in H&#246;he von “Rossmann” befindet sich der Parkplatz der Kirche. Die Kirche ist von der Stra&#223;e her schlecht sichtbar.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Anfrage zur Inhaftierung von Kinderfl&#252;chtlingen in Nds.</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4757/aktuelles/anfrage-zur-inhaftierung-von-kinderfluechtlingen-in-nds/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hg.hofmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Anliegend eine Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Gr&#252;nen zur Inhaftierung von Kinderfl&#252;chtlingen in Nds., die selbstverst&#228;ndlich &#8220;unter Beachtung des Jugendschutzes&#8221; erfolgt, vor dem Hintergrund der R&#252;cknahme des Vorbehalts zur UN-Kinderrechtskonvention, was nach Auffassung der Landesregierung f&#252;r die tats&#228;chliche Praxis der Beh&#246;rden keine Folgewirkungen hat.
LT Mdl Anfr 190810
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anliegend eine Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Gr&#252;nen zur Inhaftierung von Kinderfl&#252;chtlingen in Nds., die selbstverst&#228;ndlich &#8220;unter Beachtung des Jugendschutzes&#8221; erfolgt, vor dem Hintergrund der R&#252;cknahme des Vorbehalts zur UN-Kinderrechtskonvention, was nach Auffassung der Landesregierung f&#252;r die tats&#228;chliche Praxis der Beh&#246;rden keine Folgewirkungen hat.</p>
<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/LT-Mdl-Anfr-190810.pdf">LT Mdl Anfr 190810</a><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/166-LT-Mdl-Anfr.-43Kinderfl&#252;chtlinge-in-Nds.-190810.pdf"></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Demonstration &#8220;Wohnungen f&#252;r Fl&#252;chtlinge&#8221;</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4695/aktuelles/demonstration-wohnungen-fuer-fluechtlinge/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 07:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s.walbrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohnungen f&#252;r Fl&#252;chtlinge
Schlie&#223;ung der Gemeinschaftsunterkunft Meinersen
F&#252;r Sonnabend, den 28. August, um 12.00 Uhr rufen die BewohnerInnen des Fl&#252;chtlingswohnheims in Meinersen, Landkreis Gifhorn, und Unterst&#252;tzerInnen unter dem Motto „Wohnungen f&#252;r Fl&#252;chtlinge – Schlie&#223;ung der Gemeinschaftsunterkunft Meinersen“ zu einer Demonstration auf.
Termin: Sa, 28. August, 12.00 Uhr
Ort: Gifhorn, Bahnhofsvorplatz (Bahnhofstra&#223;e)

Aufruf Demo Gifhorn 28.08.10
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wohnungen f&#252;r Fl&#252;chtlinge<br />
Schlie&#223;ung der Gemeinschaftsunterkunft Meinersen</strong></p>
<p>F&#252;r Sonnabend, den 28. August, um 12.00 Uhr rufen die BewohnerInnen des Fl&#252;chtlingswohnheims in Meinersen, Landkreis Gifhorn, und Unterst&#252;tzerInnen unter dem Motto „Wohnungen f&#252;r Fl&#252;chtlinge – Schlie&#223;ung der Gemeinschaftsunterkunft Meinersen“ zu einer Demonstration auf.<br />
<strong>Termin: Sa, 28. August, 12.00 Uhr<br />
Ort: Gifhorn, Bahnhofsvorplatz (Bahnhofstra&#223;e)<br />
</strong><br />
<a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/Aufruf-Demo-28.08.101.doc">Aufruf Demo Gifhorn 28.08.10</a></p>
<img src="http://www.nds-fluerat.org/?ak_action=api_record_view&id=4695&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Friedland soll k&#252;nftig Asylbewerber aufnehmen</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4691/aktuelles/4691/</link>
		<comments>http://www.nds-fluerat.org/4691/aktuelles/4691/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 07:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hg.hofmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Weser-Kurier, 04.08.2010
Grenzdurchgangslager Friedland
Anlage soll k&#252;nftig Asylbewerber aufnehmen
Von Heidi Niemann
Friedland. Das Grenzdurchgangslager Friedland soll zentrale Erstaufnahmestelle f&#252;r Asylbewerber in Niedersachsen werden. Das hat Niedersachsens Innenminister Uwe Sch&#252;nemann gestern bei Verabschiedung der letzten irakischen Fl&#252;chtlinge in Friedland mitgeteilt. Friedland habe eine lange Tradition bei der Erstaufnahme von Sp&#228;taussiedlern aus Osteuropa, sagte Sch&#252;nemann. Wegen des starken R&#252;ckgangs der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weser-Kurier, 04.08.2010</p>
<h2><em>Grenzdurchgangslager Friedland</em></h2>
<h1>Anlage soll k&#252;nftig Asylbewerber aufnehmen</h1>
<p>Von Heidi Niemann</p>
<p>Friedland. Das Grenzdurchgangslager Friedland soll zentrale Erstaufnahmestelle f&#252;r Asylbewerber in Niedersachsen werden. Das hat Niedersachsens Innenminister Uwe Sch&#252;nemann gestern bei Verabschiedung der letzten irakischen Fl&#252;chtlinge in Friedland mitgeteilt. Friedland habe eine lange Tradition bei der Erstaufnahme von Sp&#228;taussiedlern aus Osteuropa, sagte Sch&#252;nemann. Wegen des starken R&#252;ckgangs der Aussiedlerzahlen seien die Kapazit&#228;ten jedoch nicht mehr ausgelastet. Deshalb solle das Lager k&#252;nftig die Erstaufnahme sowohl f&#252;r die Sp&#228;taussiedler und j&#252;dischen Emigranten als auch f&#252;r die dem Land Niedersachsen zugeteilten Asylbewerber &#252;bernehmen.</p>
<p><strong>Das Grenzdurchgangslager Friedland.</strong></p>
<p>Daf&#252;r will das Land die Zentrale Aufnahme- und Ausl&#228;nderbeh&#246;rde (ZAAB) sowie das Aufnahmelager in Oldenburg schlie&#223;en. Das hatte das Kabinett bei seiner Haushaltsklausur beschlossen. Die R&#228;umlichkeiten in Oldenburg habe das Land nur gemietet, sagte Sch&#252;nemann. Sp&#228;testens ab 2012 solle die Verlagerung der Erstaufnahme nach Friedland umgesetzt sein. Hierzu gebe es erste Gespr&#228;che mit dem Bundesamt f&#252;r Migration und Fl&#252;chtlinge, das zustimmen muss. Die Gemeinschaftsunterk&#252;nfte in Bramsche und Braunschweig sollen laut Ministeriumssprecher Klaus Engemann bestehen bleiben.<span id="more-4691"></span></p>
<p>Sch&#252;nemann rechnet mit 3000 Asylbewerbern j&#228;hrlich, die entsprechend dem Verteilungsschl&#252;ssel der L&#228;nder nach Niedersachsen kommen werden. Friedland soll dann f&#252;r alle die erste Anlaufstelle sein. Damit k&#246;nnten die Mitarbeiter des Grenzdurchgangslagers auf viele Jahre hinaus weiter besch&#228;ftigt werden, sagte der Innenminister. F&#252;r die Erstaufnahme der Asylbewerber w&#252;rden au&#223;erdem zus&#228;tzliche Fachkr&#228;fte ben&#246;tigt.</p>
<p>Sch&#252;nemann verabschiedete gestern die letzten 21 irakischen Fl&#252;chtlinge, die in einer von der Europ&#228;ischen Union initiierten Aufnahmeaktion nach Deutschland kamen. Sie waren Ende April aus Syrien eingeflogen und hatten im Anschluss an das Erstaufnahmeverfahren im Lager Friedland einen Integrationskursus besucht. Die Fl&#252;chtlinge, unter ihnen zahlreiche Kinder, werden nun in ihre k&#252;nftigen Heimatkommunen weiterreisen. Der Innenminister w&#252;nschte einen guten Start und h&#228;ndigte ihnen die Integrationsurkunden aus.</p>
<p>Ein Sprecher der Fl&#252;chtlinge bedankte sich f&#252;r die Unterst&#252;tzung und Gastfreundschaft in Deutschland. Jeder von ihnen habe viel durchgemacht, habe Unterdr&#252;ckung und Unrecht erlitten. &#8216;Wir hoffen, dass wir gute deutsche B&#252;rger werden&#8217;, sagte er. Eine Frau, die mit mehreren Kindern nach Deutschland gekommen ist, bat den Innenminister um Hilfe. Ihr Mann sei 2007 entf&#252;hrt worden und erst vor wenigen Wochen wieder frei gekommen. Sie bat darum, auch ihm die &#220;bersiedlung nach Deutschland zu erm&#246;glichen, damit die Familie wieder komplett sein k&#246;nne. Sch&#252;nemann versprach, den Fall zu pr&#252;fen.</p>
<p>Die Aufnahmeaktion der irakischen Fl&#252;chtlinge hatte im M&#228;rz vergangenen Jahres begonnen. Seitdem waren 2500 Iraker aus Fl&#252;chtlingslagern in Syrien und Jordanien nach Friedland gekommen. Die meisten von ihnen geh&#246;ren religi&#246;sen Minderheiten an. Etwa 130 Kontingentfl&#252;chtlinge bleiben dauerhaft in Niedersachsen, die anderen wurden nach einem festgelegten Schl&#252;ssel auf die verschiedenen Bundesl&#228;nder verteilt.</p>
<p>http://weser-kurier.de/Artikel/Region/Niedersachsen/208828/Anlage-soll-kuenftig-Asylbewerber-aufnehmen.html</p>
<img src="http://www.nds-fluerat.org/?ak_action=api_record_view&id=4691&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heft 131: Tag des Fl&#252;chtlings 2010</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4689/zeitschrift/heft-131-tag-des-fluechtlings-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 10:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Diskriminierung macht man keinen Staat.
Tag des Fl&#252;chtlings 2010
Der Tag des Fl&#252;chtlings findet im Rahmen der Interkulturellen Woche am 1. Oktober 2010 statt und wird von PRO ASYL in Zusammenarbeit mit dem &#214;kumenischen Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche/Woche der ausl&#228;ndischen Mitb&#252;rger vorbereitet. Das diesj&#228;hrige Heft zum Tag des Fl&#252;chtlings thematisiert schwerpunktm&#228;&#223;ig die beh&#246;rdliche Diskriminierung von Fl&#252;chtlingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-4840" title="131" src="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/131.jpg" alt="" width="150" height="212" />Mit Diskriminierung macht man keinen Staat.<br />
Tag des Fl&#252;chtlings 2010</strong></p>
<p>Der Tag des Fl&#252;chtlings findet im Rahmen der Interkulturellen Woche am 1. Oktober 2010 statt und wird von PRO ASYL in Zusammenarbeit mit dem &#214;kumenischen Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche/Woche der ausl&#228;ndischen Mitb&#252;rger vorbereitet. Das diesj&#228;hrige Heft zum Tag des Fl&#252;chtlings thematisiert schwerpunktm&#228;&#223;ig die beh&#246;rdliche Diskriminierung von Fl&#252;chtlingen i9n Deutschland, es enth&#228;lt folgende Theman:</p>
<ul style="clear:both;">
<li>Gru&#223;wort von Michael Lindenbauer, UNHCR-Vertreter f&#252;r Deutschland und &#214;sterreich, zum Tag des Fl&#252;chtlings 2010</li>
<li>Vieles muss anders werden. Prof. Dr. Herta D&#228;ubler-Gmelin bei der Preisverleihung des Menschenrechtspreises 2009</li>
<li>Mit Diskriminierung macht man keinen Staat. von G&#252;nther Burkhardt</li>
<li>Beschnittene Existenz, herabgesetzte W&#252;rde. Das Asylbewerberleistungsgesetz. von Andrea Kothen</li>
<li>Fl&#252;chtlingslager in Deutschland</li>
<li>Leben im Lager. von Timmo Scherenberg</li>
<li>Residenzpflicht: Rechtsbeugung als Beh&#246;rdenprinzip. von Beate Selders</li>
<li>Schulbesuch f&#252;r alle? Das Menschenrecht auf Bildung und seine praktische Umsetzung f&#252;r Menschen ohne Papiere. von Kirsten Eichler</li>
<li>Fl&#252;chtlingskinder in Deutschland: Die SchlaU-Schule</li>
<li>Bleiberecht: Auf ein neues. von Femke van Praagh</li>
<li>Wer sind die Geduldeten?</li>
<li>Schnappsch&#252;sse f&#252;r ein Bleiberecht. Die Aktion 302 in M&#252;nster</li>
<li>Bedenkenlos, brutal, geschichtsvergessen. Die Bundesregierung will weiter Roma in den Kosovo abschieben. von Bernd Mesovic</li>
<li>Vor dem Nichts. Abschiebungen von Roma in den kosovo. von Dirk Auer</li>
<li>Vertrag mit Folterern. Die fatalen Folgen des R&#252;ck&#252;bernahmeabkommens mit Syrien. von Bernd Mesovic</li>
<li>Klima- und umweltbedingte Flucht. von Michael Lindenbauer</li>
<li>Ein Anfang. Zur Aufnahme von Irak-Fl&#252;chtlingen in Deutschland. von Andrea Kothen</li>
<li>&#8220;Wir gelten nichts in Syrien.&#8221; Erfahrungen einer in Deutschland aufgenommenen Irakerin</li>
<li>Zahlen und Fakten 2009</li>
<li>Endlich angekommen? Dublin-&#220;berstellungen nach Griechenland auf dem verfassungsrechtlichen Pr&#252;fstand. von Marei Pelzer</li>
<li>Asylsuchende hinter Gittern. Inhaftierungen im Dublin-Verfahren. von Heiko Habbe</li>
<li>Europ&#228;ische Wach- und Schie&#223;gesellschaft. von Karl Kopp</li>
<li>Den Toten Gerechtigkeit. von Gabriele le Grande</li>
<li>&#8220;Wenn man eine Seele rettet, rettet man die ganze Menschheit.&#8221; Tunesische Fischer &#252;ber ihre Seenotrettungsaktion</li>
<li>Gestrandet und schutzlos in Griechenland &#8211; Die Fl&#252;chtlingskinder Europas. von Karl Kopp</li>
<li>Adressen&#8230;</li>
</ul>
<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/10_08_BHP_TDFL_Nieder.pdf">[Heft 131 als pdf]</a></p>
<img src="http://www.nds-fluerat.org/?ak_action=api_record_view&id=4689&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cuxhaven / Reisebericht zur Situation abgeschobener Roma in Serbien</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4678/veranstaltungen/cuxhaven-reisebericht-zur-situation-abgeschobener-roma-in-serbien/</link>
		<comments>http://www.nds-fluerat.org/4678/veranstaltungen/cuxhaven-reisebericht-zur-situation-abgeschobener-roma-in-serbien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 07:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bw</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nds-fluerat.org/?p=4678</guid>
		<description><![CDATA[Reisebericht mit Bildern zur Situation abgeschobener Roma in Serbien
Bastian Wrede vom Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen berichtet von einer Reise nach Serbien im Fr&#252;hjahr 2010.
Ort: Martinsklause, Grodener Chaussee 2, Cuxhaven
Zeit: 19.08.2010, ab 20:00 Uhr
hier geht es zum Veranstaltungsplakat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reisebericht mit Bildern zur Situation abgeschobener Roma in Serbien</strong></p>
<p>Bastian Wrede vom Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen berichtet von einer Reise nach Serbien im Fr&#252;hjahr 2010.</p>
<p>Ort: <strong>Martinsklause, Grodener Chaussee 2, Cuxhaven</strong></p>
<p>Zeit: <strong>19.08.2010, ab 20:00 Uhr</strong></p>
<p>hier geht es zum <a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/Plakat-Romaprojekt-Reisebericht-11.pdf">Veranstaltungsplakat</a>.</p>
<img src="http://www.nds-fluerat.org/?ak_action=api_record_view&id=4678&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Hamburger Abendblatt zu Passbeschaffung Armenien</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4675/aktuelles/das-hamburger-abendblatt-zu-passbeschaffung-armenien/</link>
		<comments>http://www.nds-fluerat.org/4675/aktuelles/das-hamburger-abendblatt-zu-passbeschaffung-armenien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 06:52:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hg.hofmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nds-fluerat.org/?p=4675</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Aserbeidschan blockiert die R&#252;ckkehr&#8221;
Von Rachel Wahba
Hamburger Abendblatt 13. August 2010, 06:00 Uhr
Rundschau-Interview mit dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Landesfl&#252;chtlingsrates zum Fall Slawik C.
Harburg. Am 28. Juni wurde Slawik C. im Kreishaus in Winsen festgenommen und in Abschiebehaft nach Hannover-Langenhagen gebracht. Dort erh&#228;ngt sich der 58 Jahre alte Mann, der seit fast elf Jahren mit Ehefrau und Sohn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Aserbeidschan blockiert die R&#252;ckkehr&#8221;</strong></p>
<p>Von Rachel Wahba</p>
<p>Hamburger Abendblatt 13. August 2010, 06:00 Uhr</p>
<p>Rundschau-Interview mit dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Landesfl&#252;chtlingsrates zum Fall Slawik C.</p>
<p>Harburg. Am 28. Juni wurde Slawik C. im Kreishaus in Winsen festgenommen und in Abschiebehaft nach Hannover-Langenhagen gebracht. Dort erh&#228;ngt sich der 58 Jahre alte Mann, der seit fast elf Jahren mit Ehefrau und Sohn in Jesteburg lebte, am 2. Juli. Der Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen erhob schwere Vorw&#252;rfe gegen die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde des Landkreises. Sie habe sich, um den Mann abschieben und seine Akte endlich abschlie&#223;en zu k&#246;nnen, rechtswidrig Passersatzpapiere (PEP) besorgt. Vor diesem Hintergrund fragte die Rundschau den Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Fl&#252;chtlingsrates zur Abschiebepraxis in Niedersachsen.</p>
<p><span id="more-4675"></span></p>
<p>Harburger Rundschau: Ist diese Vorgehensweise in Niedersachsen ein Einzelfall?</p>
<p>Kai Weber: Es ist eher die Regel, dass Ausl&#228;nderbeh&#246;rden versuchen, Fl&#252;chtlinge ohne R&#252;cksicht auf ihre tats&#228;chliche Herkunft in irgendein Land abzuschieben, das zu ihrer Aufnahme bereit ist. Im konkreten Fall besteht aber dar&#252;ber hinaus der Verdacht, dass die Beh&#246;rden der armenischen Botschaft die Papiere eines anderen Armeniers als angeblichen &#8220;Identit&#228;tsnachweis&#8221; untergeschoben und so rechtsmissbr&#228;uchlich die Ausstellung eines PEP erschlichen haben. Bei seiner Einreise nach Deutschland im Jahr 1999 hatte Slawik C. angegeben, Aserbaidschaner armenischer Volkszugeh&#246;rigkeit zu sein. Aserbaidschan wollte keine Papiere f&#252;r Slawik C. ausstellen</p>
<p>Welches Interesse hat Aserbaidschan, Fl&#252;chtlingen keine Papiere auszustellen?</p>
<p>Die Republik Aserbaidschan hat nach der Erfahrung aller Fl&#252;chtlingsr&#228;te bislang noch niemals einem aserbaidschanischen Staatsangeh&#246;rigen amtlich armenischer Volkszugeh&#246;rigkeit einen Ausweis im Ausland ausgestellt oder auch nur eine Einreiseerlaubnis in Form eines PEP erteilt. Bekannt geworden sind auch F&#228;lle amtlicher &#8220;Register-S&#228;uberungen&#8221;, in deren Rahmen armenische Volkszugeh&#246;rige von Amts wegen abgemeldet wurden. Dahinter verbirgt sich das Interesse des aserbaidschanischen Staates, den unerw&#252;nschten Minderheitenangeh&#246;rigen eine R&#252;ckkehr nach Aserbaidschan m&#246;glichst zu verbauen. Insofern liegt die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde in Winsen falsch: Aus der Weigerung, Slawik C. ein Passpapier auszustellen, l&#228;sst sich nicht ableiten, dass die Familie nicht aus Aserbaidschan stamme.</p>
<p>Was besagt das R&#252;ck&#252;berf&#252;hrungsabkommen zwischen Deutschland und Armenien?</p>
<p>Danach d&#252;rfen Fl&#252;chtlinge aus Deutschland nach Armenien abgeschoben werden, deren armenische Staatsangeh&#246;rigkeit nachgewiesen oder glaubhaft gemacht ist. An die Glaubhaftmachung werden keine gro&#223;en Anforderungen gestellt, es reichen schon Kopien von Wehrp&#228;ssen, Zeugenaussagen oder Feststellungen obskurer Delegationen, die einen Fl&#252;chtling nach Inaugenscheinnahme zum Armenier erkl&#228;ren. Ist eine armenische Staatsangeh&#246;rigkeit auf diese Weise glaubhaft gemacht, stellt die armenische Botschaft auf die von dem Fl&#252;chtling angegebenen Personaldaten ein armenisches Passersatzpapier aus, mit dem die Abschiebung dann durchgef&#252;hrt wird.</p>
<p>Welches Interesse hat Armenien daran, Fl&#252;chtlingen, die nicht anerkannt wurden, PEP auszustellen, auch wenn nicht erwiesen ist, dass es sich tats&#228;chlich um armenische Staatsb&#252;rger handelt?</p>
<p>Das Interesse d&#252;rfte eher bei den deutschen Beh&#246;rden liegen, die unliebsame Fl&#252;chtlinge gern abschieben wollen. Viele Jahre hat sich der armenische Staat geweigert, diese Menschen aufzunehmen. Armenien ist ein armes Land, es hat vor allem ein Interesse an wirtschaftlicher Unterst&#252;tzung durch Deutschland, das nach den USA der zweitwichtigste bilaterale Geber f&#252;r Armenien ist. Ist es ein Zufall, dass die Bundesrepublik f&#252;r die Jahre 2009 bis 2010 weitere bis zu 105,5 Mio. Euro f&#252;r die bilaterale finanzielle Zusammenarbeit zugesagt hat? Ich denke, es gibt da Zusammenh&#228;nge, auch wenn diese ausdr&#252;cklich nirgendwo benannt sind.</p>
<p>Was verbirgt sich hinter dem Ausdruck &#8220;Identifizierer&#8221; und welche Rolle spielen diese &#8220;Identifizierer&#8221; bei der Beschaffung von Passersatzpapieren f&#252;r Fl&#252;chtlinge, die abgeschoben werden sollen?</p>
<p>Als &#8220;Identifizierer&#8221; werden Mitglieder von Delegationen bezeichnet, die vom armenischen Innenministerium mit dem Auftrag nach Deutschland entsandt werden, Fl&#252;chtlinge als armenische Staatsb&#252;rger zu &#8220;identifizieren&#8221;. Die &#8220;Identifizierer&#8221; besitzen keine besonderen Kenntnisse oder Qualifikationen f&#252;r die Identifizierung Sie versuchen sich &#8211; mittels &#228;u&#223;erlicher Kriterien wie z.B. Sprache, Gesichtsform, Name &#8211; einen laienhaften Eindruck dar&#252;ber zu verschaffen, ob ein Fl&#252;chtling aus Armenien stammen k&#246;nnte. Im Ergebnis werden auch Fl&#252;chtlinge zu armenischen Staatsb&#252;rgern erkl&#228;rt und anschlie&#223;end abgeschoben, die niemals in Armenien gelebt haben. Traumatisch ist dies insbesondere f&#252;r solche Fl&#252;chtlinge, die &#8211; wie Familie C. &#8211; zehn und mehr Jahre in Deutschland gelebt haben und hier integriert sind.</p>
<p>Werden diese &#8220;Identifizierer&#8221; f&#252;r ihre Arbeit bezahlt und von wem werden sie gegebenenfalls bezahlt?</p>
<p>Die Arbeit wird &#252;ber Tagegelder und &#8220;Aufwandsentsch&#228;digungen&#8221; &#8211; f&#252;r armenische Verh&#228;ltnisse &#8211; gut bezahlt und sind daher sehr begehrt. Diese Kosten tr&#228;gt der deutsche Steuerzahler. Nat&#252;rlich wissen die Delegationsmitglieder, was von ihnen erwartet wird: Das lukrative Gesch&#228;ft k&#228;me wohl schnell zum Erliegen, w&#252;rden die Mitglieder nicht einen Gro&#223;teil der Vorgef&#252;hrten aufs Geratewohl als Staatsangeh&#246;rige der Republik Armenien &#8220;identifizieren&#8221;.</p>
<p>Wurde nach Ihrem Kenntnisstand Slawik C. einem &#8220;Identifizierer&#8221; vorgestellt?</p>
<p>Nein. Bei Slawik C. reichte als Beleg f&#252;r die Glaubhaftmachung einer armenischen Staatsangeh&#246;rigkeit offenbar ein Identit&#228;tsnachweis von Interpol f&#252;r einen namensgleichen, sich hinsichtlich Herkunft und Abstammung ansonsten aber deutlich unterscheidenden Armenier.</p>
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		<title>Kleine Landtagsanfrage der Gr&#252;nen zu UMF in Niedersachsen</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4662/aktuelles/kleine-landtagsanfrage-der-gruenen-zu-umf-in-niedersachsen/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 09:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hg.hofmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle dokumentieren wir die Antwort der nieders&#228;chsischen Landesregierung auf die kleine Anfrage von Filiz Polat (GR&#220;NE) zur Situation von Unbegleiten Minderj&#228;hrigen Fl&#252;chtlingen (UMF) im Bundesland. Die aktuelle Anfrage (Drs. 16/2631) schlie&#223;t an eine Anfrage zu UMF aus dem Juli 2008 (Drs.16/585) an.
Es ist darauf hinzuweisen, dass die statistischen Daten (insbesondere zu den Fragen 1 &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle dokumentieren wir die Antwort der nieders&#228;chsischen Landesregierung auf die kleine Anfrage von Filiz Polat (GR&#220;NE) zur Situation von Unbegleiten Minderj&#228;hrigen Fl&#252;chtlingen (UMF) im Bundesland. Die aktuelle Anfrage (Drs. 16/2631) schlie&#223;t an eine Anfrage zu UMF aus dem Juli 2008 (Drs.16/585) an.</p>
<p>Es ist darauf hinzuweisen, dass die statistischen Daten (insbesondere zu den Fragen 1 &#8211; 4) keinen vollst&#228;ndige &#220;berblick bieten k&#246;nnen, da nicht alle lokalen Jugend&#228;mter der f&#252;r die Erhebung zust&#228;ndigen <em>AG der kommunalen Spitzenverb&#228;nde Niedersachsen</em> ihre Daten zugesendet haben.</p>
<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/16-2631.pdf">16-2631</a></p>
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		<title>Vortrag und Diskussion zur rechtlichen Situation von „Geduldeten“ in L&#252;chow</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4660/veranstaltungen/vortrag-und-diskussion-zur-rechtlichen-situation-von-geduldeten-in-luechow/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 06:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen,
wir m&#246;chten sie herzlich einladen zu einer Veranstaltung mit Kai Weber vom Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen
am 19. August 2010   &#8211;   20.00 Uhr     im Ratskeller in L&#252;chow
Vortrag und Diskussion zur rechtlichen Situation von „Geduldeten“
Kai Weber wird in einem Referat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>wir m&#246;chten sie herzlich einladen zu einer Veranstaltung mit Kai Weber vom Fl&#252;chtlingsrat Niedersachsen</p>
<p><strong>am 19. August 2010   &#8211;   20.00 Uhr     im Ratskeller in L&#252;chow</strong></p>
<p>Vortrag und Diskussion zur rechtlichen Situation von „Geduldeten“</p>
<p>Kai Weber wird in einem Referat zur rechtlichen Situation von Fl&#252;chtlingen informieren und auf aktuelle Themen, wie z.B. Abschiebehaft, unzul&#228;ssige Geb&#252;hren f&#252;r Reiseerlaubnisse und die Situation von abgeschobenen Fl&#252;chtlingen in ihren Herkunftsl&#228;ndern eingehen. In einer anschlie&#223;enden Diskussionsrunde k&#246;nnen Fragen zu dieser Thematik beantwortet werden.</p>
<p>Die Veranstaltung ist die Dritte in der Veranstaltungsreihe „Migration und Integration – Bleiberecht statt Duldung“ und wird organisiert durch den Verein Kinder KINDER e.V. in Kooperation mit der Stiftung Leben &amp; Umwelt der Heinrich B&#246;ll Stiftung Niedersachsen. Wir w&#252;nschen uns eine rege Beteiligung zu diesem brandaktuellen Thema.</p>
<p><em>„Wir haben unser Zuhause und damit die Vertrautheit des Alltags verloren. Wir haben unseren Beruf verloren und damit das Vertraute eingeb&#252;&#223;t, in dieser Welt irgendwie von Nutzen zu sein. Wir haben unsere Sprache verloren und mit ihr die Nat&#252;rlichkeit unserer Reaktionen, die Einfachheit unserer Geb&#228;rden und den ungezwungenen Ausdruck unserer Gef&#252;hle…– das bedeutet den Zusammenbruch unserer Privaten Welt“</em></p>
<p>Hannah Arendt</p>
<p>In Deutschland leben ca. 100 000 Fl&#252;chtlinge, die lediglich im Besitz einer Duldung sind. Eine Duldung, die in der Regel alle 3 Monate verl&#228;ngert wird, dient ausschlie&#223;lich dazu, dem Ausl&#228;nder zu bescheinigen, dass von einer Durchsetzung der bestehenden Ausreisepflicht f&#252;r den genannten Zeitraum abgesehen wird.</p>
<p>Auch im Landkreis L&#252;chow-Dannenberg leben Ausl&#228;nder seit bis zu 20 Jahren mit einer Duldung. Ihre Kinder sind hier aufgewachsen oder geboren und haben teilweise eigene Familien gegr&#252;ndet.</p>
<p>Menschen, die an der Unterst&#252;tzung von Fl&#252;chtlingen interessiert sind k&#246;nnen sich auch beim Verein Kinder KINDER e.V. &#252;ber die Arbeit informieren:</p>
<p>Tel.: 0 58 41 – 97 38 92, Fax: 05841 – 97 49 33</p>
<p><a href="mailto:%69k&#102;%6fr&#117;m%40k&#105;%6ede&#114;%6bi%6e&#100;%65r%65%76&#46;&#100;&#101;">&#105;&#107;&#102;&#111;&#114;um&#64;&#107;&#105;n&#100;&#101;&#114;&#107;&#105;n&#100;&#101;rev.d&#101;</a>, www.kinderkinderev.de</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Kerstin H&#246;ft</p>
<p>Kinder KINDER e.V.</p>
<p>Interkulturelles Forum L&#252;chow-Dannenberg<br />
Tarmitzer Stra&#223;e 53<br />
29439 L&#252;chow (Wendland)<br />
Tel: (0 58 41) 97 38 92<br />
Fax:(0 58 44) 97 63 04<br />
E-Mail: <a href="mailto:i%6bfo%72&#117;m&#64;&#107;i&#110;%64e&#114;&#107;in&#100;&#101;%72%65v.d&#101;">i&#107;for&#117;&#109;&#64;k&#105;nd&#101;r&#107;&#105;&#110;d&#101;r&#101;v.&#100;e</a><br />
www.kinderkinderev.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>8.bundesweite Tagung der Jugendlichen Ohne Grenzen in Hamburg</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4655/aktuelles/8-bundesweite-tagung-der-jugendlichen-ohne-grenzen-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 07:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hg.hofmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nds-fluerat.org/?p=4655</guid>
		<description><![CDATA[Vom 17. bis zum 21.11.2010 findet die 8. bundesweite Jugendliche Ohne Grenzen &#8211; Konferenz in Hamburg statt. Geduldete Jugendliche sagen zur Innenministerkonferenz in Hamburg: „Wir sind gekommen, um zu bleiben &#8211; und gehen nicht mehr weg!“
Du sagst auch I ♥ BLEIBERECHT!: Dann melde dich an, verlinke uns und leite diese Email weiter.
88.000 geduldete Fl&#252;chtlinge und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom 17. bis zum 21.11.2010 findet die 8. bundesweite Jugendliche Ohne Grenzen &#8211; Konferenz in Hamburg statt. Geduldete Jugendliche sagen zur Innenministerkonferenz in Hamburg: „Wir sind gekommen, um zu bleiben &#8211; und gehen nicht mehr weg!“</strong></p>
<p>Du sagst auch I ♥ BLEIBERECHT!: Dann melde dich an, verlinke uns und leite diese Email weiter.</p>
<p>88.000 geduldete Fl&#252;chtlinge und mehrere 100.000 Menschen ohne Papiere haben momentan Angst vor ihrer Abschiebung. Bei der Innenministerkonferenz (IMK) in Hamburg, die zeitgleich zu unserem Treffen stattfinden wird, wird &#252;ber deren Zukunft entschieden: Abschiebung oder Bleiberecht. Mehr als die H&#228;lfte der Geduldeten lebt seit l&#228;nger als 6 Jahren in der BRD, trotzdem droht die „R&#252;ckf&#252;hrung“, also Abschiebung. Z.B. werden momentan Sammelabschiebungen von Roma in den Kosovo durchgef&#252;hrt, auch obwohl diese zum Teil schon seit 20 Jahren in Deutschland leben. Im Kosovo drohen ihnen Ausgrenzung und eine Leben auf der M&#252;llhalde.</p>
<p>Darum werden wir &#8211; Kinder, junge und alte Menschen und Fl&#252;chtlinge von Jugendliche Ohne Grenzen &#8211; zeitgleich zur IMK f&#252;r ein echtes Bleiberecht demonstrieren. Unter dem Motto „Wir sind gekommen, um zu bleiben &#8211; und gehen nicht mehr weg!“ veranstalten wir unsere 8. Jugendkonferenz und w&#228;hlen den „Abschiebeminister 2010“. In einem breiten B&#252;ndnis l&#228;dt JOG am 17.11.2009 zur Demo im Hamburg ein, mehrere Tausend Menschen werden erwartet.</p>
<p>Die Innenministerkonferenz hat bereits 2006 eine Bleiberechtsreglung beschlossen, die an der Lage dieser Menschen nicht viel ge&#228;ndert hat. Es werden zwar unentwegt Versprechen gemacht, doch wird eine dauerhafte L&#246;sung des Problems nicht erstrebt.</p>
<p><span id="more-4655"></span></p>
<p>Deshalb fordern wir, die Jugendlichen Ohne Grenzen, von der IMK in Hamburg:</p>
<p>• I ♥♥♥ ein gro&#223;z&#252;giges Bleiberecht f&#252;r Alle!</p>
<p>• I ♥ die Gleichberechtigung von Fl&#252;chtlingen!</p>
<p>• I ♥ die Legalisierung von Menschen ohne Papiere (sog. Illegale)!</p>
<p>• I ♥ Wohnungen statt Fl&#252;chtlingslager und Bargeld statt Sachleistungen!</p>
<p>• I ♥ Chancengleichheit, vor allem beim Bildungsrecht / Arbeitsrecht!</p>
<p>• I ♥ Das Recht f&#252;r unsere abgeschobenen FreundInnen in ihre Heimat Deutschland zur&#252;ckkehren zu d&#252;rfen!</p>
<p>An der Konferenzteilnahme interessierte junge Fl&#252;chtlinge und AktivistInnen sind herzlich dazu eingeladen; ein Einladungstext und ein Anmeldeformular befinden sich im Anhang oder im Internet:</p>
<p>&#220;bersicht aller Informationen: <a href="http://jogspace.net/konferenzen.de/articles/jog-konferenz-in-hamburg-2010.html">http://jogspace.net/konferenzen.de/articles/jog-konferenz-in-hamburg-2010.html</a></p>
<p>Einladungsschreiben: <a href="http://jogspace.net/konferenzen.de/articles/jog-konferenz-in-hamburg-2010.html?file=tl_files/Downloads/hamburg2010/JOG%20Anmeldung%20Konferenz%20Hamburg.pdf">http://jogspace.net/konferenzen.de/articles/jog-konferenz-in-hamburg-2010.html?file=tl_files/Downloads/hamburg2010/JOG%20Anmeldung%20Konferenz%20Hamburg.pdf</a></p>
<p>Anmeldeformular: <a href="http://jogspace.net/konferenzen.de/articles/jog-konferenz-in-hamburg-2010.html?file=tl_files/Downloads/hamburg2010/JOG%20Konferenz%20Einladung.pdf">http://jogspace.net/konferenzen.de/articles/jog-konferenz-in-hamburg-2010.html?file=tl_files/Downloads/hamburg2010/JOG%20Konferenz%20Einladung.pdf</a></p>
<p>Bitte verlinkt doch unseren Aufruf zur Konferenz und den Protesten: <a href="http://jogspace.net/konferenzen.de/articles/jog-konferenz-in-hamburg-2010.html">http://jogspace.net/konferenzen.de/articles/jog-konferenz-in-hamburg-2010.html</a></p>
<p>Ein Logo im Webformat findet ihr unter: <a href="http://jogspace.net/tl_files/layout/banner/Konferenz-Logo.png">http://jogspace.net/tl_files/layout/banner/Konferenz-Logo.png</a></p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e,</p>
<p>Arzijana, Sara und Tobi.</p>
<p>&#8211;JOG &#8211; Konferenz 2010 [I love Bleiberecht!]</p>
<p>c/o Bayer. Fl&#252;chtlingsrat, Augsburgerstr.13, 80337 M&#252;nchen, Tel 089 260 252 99 (Mi 10-16 Uhr), Mobil 0176 38532732, Fax 089 762234</p>
<p><a href="mailto:anmeldung@jogspace.net"><a href="mailto:&#97;&#110;m&#101;l&#100;%75&#110;&#103;%40&#106;&#111;gspa&#99;%65.%6e%65&#116;">&#97;&#110;me&#108;dun&#103;&#64;jo&#103;s&#112;&#97;c&#101;.&#110;&#101;t</a></a>;   <a href="http://www.jogspace.net">www.jogspace.net</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>55 Forderungen zur Reform des Ausl&#228;nderrechts</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4648/aktuelles/55-forderungen-zur-reform-des-auslaenderrechts/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 07:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hg.hofmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rechtsberaterkonferenz der mit den Wohlfahrtsverb&#228;nden und dem Hohen Fl&#252;chtlingskommissar der Vereinten Nationen zusammenarbeitenden Rechtsanw&#228;ltinnen und Rechtsanw&#228;lten hat einen umfassenden Katalog mit Forderungen zur Reform von Asyl-, Aufenthalts-, Sozial- und Staatsangeh&#246;rigkeitsrecht erarbeitet.
Forderungskatalog RBK 5-8-10.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Rechtsberaterkonferenz der mit den Wohlfahrtsverb&#228;nden und dem Hohen Fl&#252;chtlingskommissar der Vereinten Nationen zusammenarbeitenden Rechtsanw&#228;ltinnen und Rechtsanw&#228;lten</em> hat einen umfassenden Katalog mit Forderungen zur Reform von Asyl-, Aufenthalts-, Sozial- und Staatsangeh&#246;rigkeitsrecht erarbeitet.</p>
<p><a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/Forderungskatalog-RBK-5-8-10.pdf">Forderungskatalog RBK 5-8-10</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>dpa-Artikel zu Friedland</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/4617/aktuelles/dpa-artikel-zu-friedland/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 06:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hg.hofmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nds-fluerat.org/?p=4617</guid>
		<description><![CDATA[Nachfolgend ein Bericht von dpa zur Zukunft des Grenzdurchgangslagers Friedland, in dem nach den Pl&#228;nen des Landes zuk&#252;nftig auch Asylbewerber/innen untergebracht werden sollen. Eine Kritik des Fl&#252;chtlingsrats Niedersachsen zu den vom Land verfolgten Pl&#228;nen findet sich bereits in unserer Presseerkl&#228;rung vom 18. Juni (s. Anlage).
Bislang weigert sich das BAMF, nach Friedland umzuziehen und dort eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachfolgend ein Bericht von dpa zur Zukunft des Grenzdurchgangslagers Friedland, in dem nach den Pl&#228;nen des Landes zuk&#252;nftig auch Asylbewerber/innen untergebracht werden sollen. Eine Kritik des Fl&#252;chtlingsrats Niedersachsen zu den vom Land verfolgten Pl&#228;nen findet sich bereits in unserer Presseerkl&#228;rung vom 18. Juni (s. <a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/Fl&#252;chtlingsaufnahme1.doc">Anlage</a>).<br />
Bislang weigert sich das BAMF, nach Friedland umzuziehen und dort eine Erstanh&#246;rung durchzuf&#252;hren. Offenbar deshalb trifft sich Innenminister Uwe Sch&#252;nemann am 23. August mit dem Leiter des Bundesamts f&#252;r Migration und Fl&#252;chtlinge.</p>
<p>Der Fl&#252;chtlingsrat bleibt bei seiner Einsch&#228;tzung, dass Fl&#252;chtlinge nach den innerhalb von drei Wochen zu erledigenden Formalit&#228;ten der Erstaufnahme am besten dezentral untergebracht werden sollten. Dies ist nicht nur aus  integrationspolitischen und humanit&#228;ren Gr&#252;nden angezeigt, sondern spart auch viel Geld, da eine zentrale Unterbringung das Zwei- bis Dreifache an Kosten verursacht.</p>
<p>gez. Kai Weber<span id="more-4617"></span><strong>Grenzdurchgangslager bei G&#246;ttingen<br />
In Friedland geht eine &#196;ra zu Ende<br />
</strong>von Matthias Brunnert (dpa)<br />
Friedland wurde f&#252;r viele zum Symbol der Hoffnung. F&#252;r Aussiedler war es  die erste Station in Deutschland. Weil deren Zahl stark sinkt, soll Friedland k&#252;nftig Asylbewerber aufnehmen.</p>
<p>Das als &#8220;Tor zur Freiheit&#8221; weltweit bekannte Grenzdurchgangslager Friedland wird es in seiner bisherigen Form bald nicht mehr geben. Weil kaum noch Aussiedler kommen, soll die Einrichtung formal aufgel&#246;st und in eine Landesaufnahmebeh&#246;rde umgewandelt werden. K&#252;nftig sollen vor allem Asylbewerber nach Friedland im S&#252;den  Niedersachsens kommen.</p>
<p>Eine Hand voll Aussiedler auf dem Weg zum Essen, zwei Mitarbeiter bei der Zigarettenpause: Es ist nicht viel los an diesem Mittag. Kein Vergleich zu fr&#252;heren Jahren, als Woche f&#252;r Woche Tausende deutschst&#228;mmige Sp&#228;taussiedler im Grenzdurchgangslager bei G&#246;ttingen eintrafen. F&#252;r dieses Jahr rechne er mit h&#246;chstens noch 2500 Ank&#246;mmlingen aus der fr&#252;heren Sowjetunion, sagt Lagerleiter Heinrich H&#246;rnschemeyer. So wenige waren es nie zuvor in der 65-j&#228;hrigen<br />
Geschichte des Lagers.</p>
<p>Friedland geht die Arbeit aus</p>
<p>Und da in diesen Tagen auch noch das letzte Kontingent der 2500 von Deutschland aufgenommenen Irak-Fl&#252;chtlinge in die k&#252;nftigen Wohnorte weiterreist, droht dem Personal die Arbeit auszugehen. Deshalb plane die nieders&#228;chsische  Landesregierung, Friedland in eine Einrichtung auch zur Erstaufnahme von Asylbewerbern umzuwandeln, sagte  Innenminister Uwe Sch&#252;nemann bei einem Besuch in Friedland. Dort k&#246;nnten dann voraussichtlich ab Januar 2012 j&#228;hrlich gut 3000 Asylbewerber aufgenommen werden.</p>
<p>Er hoffe sehr, dass der Begriff &#8220;Grenzdurchgangslager&#8221; trotzdem erhalten bleibt, sagt Lagerleiter H&#246;rnschemeyer. &#8220;Denn der Begriff ist nicht nur in Deutschland, sondern weltweit positiv besetzt&#8221;. Das Lager sei schlie&#223;lich f&#252;r mehr als vier Millionen Menschen das &#8220;Tor zur Freiheit&#8221; gewesen.</p>
<p>Fl&#252;chtlingsstrom aus Osten kanalisieren</p>
<p>Die ersten Fl&#252;chtlinge waren in Friedland am 26. September 1945 aufgenommen worden. Die britische Milit&#228;rverwaltung hatte die Einrichtung damals innerhalb weniger Tage hergerichtet, um die anschwellenden Fl&#252;chtlingsstr&#246;me aus dem Osten zu kanalisieren. Die Menschen wurden zun&#228;chst provisorisch in beschlagnahmten Viehst&#228;llen untergebracht. Doch noch vor dem Winter lie&#223;en die Briten von deutschen Kriegsgefangenen auf einem R&#252;benacker Zelte und Wellblechbaracken errichten. An dieser Stelle befindet sich das nach und nach modernisierte Lager noch heute.</p>
<p>Kurz nach der Gr&#252;ndung des Lagers waren j&#228;hrlich zwischen 200.000 und 500.000 Aussiedler, Fl&#252;chtlinge und entlassene Kriegsgefangene aufgenommen worden. Ein neuer H&#246;hepunkt wurde in den 1980er Jahren durch die  massenhafte Auswanderung aus Polen mit bis zu 170.000 Zuz&#252;glern erreicht. Im Jahr 2000 waren noch rund 8000 gekommen.</p>
<p>Erstaufnahmelager f&#252;r Aussiedler</p>
<p>Seit 2000 ist Friedland das einzige Erstaufnahmelager des Bundes f&#252;r Aussiedler. Um die Kapazit&#228;t angesichts der sinkenden Zahlen zu nutzen, bietet Niedersachsen f&#252;r die Ank&#246;mmlinge seit mehreren Jahren sogenannte  Willkommenskurse an, in denen die Aussiedler Deutsch lernen und Wissenswertes &#252;ber das Leben in der Bundesrepublik  erfahren. Trotz der geplanten Aufnahme von Asylbewerbern werde Friedland aber auch k&#252;nftig erste Anlaufstelle f&#252;r  Aussiedler und Juden aus der Sowjetunion bleiben, betonte Sch&#252;nemann.</p>
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		<title>Human Rights Watch: Chronologie der Gewalt in Ruanda</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 14:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>k.weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Human Rights Watch hat mit Datum vom 02. August 2010 eine Chronologie der Gewalt zwischen Januar und Juli 2010 in Ruanda erstellt. Die Dokumentation ist in englischer und franz&#246;sischer Sprache abrufbar.
Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Maurice Mwizerwa
Tel: (0049) 15227293548
Rinteln, LK. Schaumburg, Deutschland
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Human Rights Watch hat mit Datum vom 02. August 2010 eine Chronologie der Gewalt zwischen Januar und Juli 2010 in Ruanda erstellt. Die Dokumentation ist in <a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/chronology-2-Aug-2010.doc">englischer</a> und <a href="http://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2010/08/chronology-2-Aug-2010-FR.doc">franz&#246;sischer</a> Sprache abrufbar.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Maurice Mwizerwa<br />
Tel: (0049) 15227293548<br />
Rinteln, LK. Schaumburg, Deutschland</p>
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