Meldung vom Dienstag den 6.03.2007 - Abgelegt unter: Aktuelles - Keine Kommentare »
Migration wurde in der entwicklungspolitischen Debatte lange als Problem definiert und mit Landflucht, Verstädterung, Zwangsumsiedlung oder Flucht in eins gesetzt. In jüngerer Zeit hingegen feiern internationale Entwicklungsagenturen das entwicklungspolitische Potenzial der Migration geradezu. Auf welchen (Fehl)Annahmen beruht dieser Paradigmenwechsel, und wohin führt er? von Martina Backes
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Meldung vom Samstag den 3.03.2007 - Abgelegt unter: Aktuelles - 1 Kommentar »
Integration statt Ausgrenzung ”
Junge Flüchtlinge und das Freiwillige Jahr
Mittwoch, 14. März 2007, 15:00 “18:00 Uhr
Ort: Freizeitheim Vahrenwald, Seminarraum 13, Vahrenwalder Str. 92, 30165 Hannover
Das Seminar wendet sich an Interessierte und MultiplikatorInnen, die mit der Vermittlung und Betreuung junger Flüchtlinge mit ungesichertem Aufenthaltsstatus und eingeschränktem Arbeitsmarktzugang befasst sind, wie z.B. Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen, SozialarbeiterInnen sowie haupt- und ehrenamtlich tätige in der Flüchtlingshilfe. In diesem Seminar sollen Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes junger lüchtlinge im sogenannten Freiwilligen Jahr erläutert und diskutiert werden.
Mehr Informationen und das Anmeldeformular gibt es hier als PDF.
Meldung vom Freitag den 2.03.2007 - Abgelegt unter: Aktuelles - Keine Kommentare »
Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Flüchtlingsarbeit,
hiermit laden wir euch/Sie herzlich zu einem allgemeinen Erfahrungsaustausch des niedersächsischen Netzwerks Flüchtlingshilfe ein.
Das Treffen findet statt am Donnerstag den 15.03.2007, 10.30 Uhr ” 14.30 Uhr in den Räumen des kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover-Linden.
Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:
(1) Vorstellungsrunde
(2) Dr. Frank Frühling, Leiter des Referats 51 in der neuen Abteilung 5
Integration: Neue Zuständigkeiten, neuer Aufgabenzuschnitt im niedersächsischen Innenministerium
(3) Vorstellung der “Bestandsaufnahme zu Flüchtlingshilfe in Niedersachsen” (Uni Osnabrück)
(4) Umsetzung der Bleiberechtsregelung in Niedersachsen: Austausch zu Erfahrungen in der Praxis
(5) Unterbringung:
- Antwort des MI auf die Anfrage von Bündnis 90 / Die Grünen
- Verbesserung der Beratungsstrukturen in den Aufnahmeeinrichtungen
- Geplante Anhörung zum Thema “Leben im Lager” im Herbst 2007
(6) Verschiedenes
Mit freundlichen Grüßen
Kai Weber
Anmeldung zum Erfahrungsaustausch:
Um Anmeldung per Post, per Fax (05121-31609) oder per E-Mail (kw@nds-fluerat.org) wird bis zum 12.03.2007 gebeten.
Anmeldung als PDF
Meldung vom Donnerstag den 1.03.2007 - Abgelegt unter: Aktuelles - Keine Kommentare »
Berlin: (hib/SUK) Die Bundesregierung soll sich gegenüber den Bundesländern für einen sofortigen Abschiebestopp für Asylsuchende aus Sri Lanka einsetzen und dafür Sorge tragen, dass in den Asylanerkennungsverfahren von Flüchtlingen aus diesem Land “der tatsächlichen Schutzbedürftigkeit” Rechnung getragen wird. Das fordern die Grünen in einem Antrag (16/4427), den sie damit begründen, dass sich die Sicherheits- und Menschenrechtssituation in Sri Lanka im zweiten Halbjahr 2006 “dramatisch verschlechtert” habe.
Die Grünen fordern, dass Tamilen aus dem Norden und Osten des Landes sowie aus der Hauptstadt Colombo als Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention anerkannt werden, für die es “keine inländische Fluchtalternative” gibt. Angesichts der Lage in Sri Lanka, wo sich die Bürgerkriegsparteien seit dem vergangenen Sommer gewaltsam auseinandersetzten und sich etwa eine halbe Million Menschen auf der Flucht befänden, sei die Fortsetzung von Abschiebungen in das Land “unverantwortlich”.
Meldung vom Donnerstag den 1.03.2007 - Abgelegt unter: Aktuelles - Keine Kommentare »
1.347,50 Euro konnte Bürgermeister Siegfried Fischer in Empfang nehmen und an den Niedersächsischen Flüchtlingsrat überweisen lassen. Ausgestattet mit einer Genehmigung der Marktgemeinde hatte eine Isenerin die Spenden an Haustüren und von ihren Besuchern eingesammelt “Nach der Ankündigung meiner Haussammlung in unserer Heimatzeitung reagierten die Nachbarn freundlich und großzügig auf meine Bitte. Leider gab es auch fremdenfeindliche Aussagen,… » Den ganzen Beitrag lesen…
Meldung vom Donnerstag den 1.03.2007 - Abgelegt unter: Zeitschrift - Kommentare deaktiviert
Nur ein geringer Teil der nach Deutschland kommenden Asylbewerber erhält eine Flüchtlingsanerkennung oder zumindest einen Abschiebeschutz.
Konservative Politiker beschuldigen die abgelehnte Mehrheit der Flüchtlinge daher oft des Asylmissbrauchs. Wer nicht abgeschoben werden kann, fristet als “Geduldeter” oder “Geduldete” häufig jahrelang ein Leben im Wartestand, immer in der Angst, doch noch ausgewiesen zu werden. Was aber sind das für Menschen, die durch das Raster der Entscheidungsinstanzen fallen? In der vorliegenden Publikation werden die Geschichten von einigen erzählt.
Da ist die tschetschenische Frau, die von einem abgewiesenen Heiratsbewerber entführt und schließlich von Familienangehörigen befreit wurde. In ihrem Heimatland droht ihr und ihrer Familie seitens des Clans der Entführer die Blutrache. Mafiastreitigkeiten, nicht asylrelevant, beschied ihr der Verwaltungsrichter. Da ist die Christin aus dem Irak, die vor der Verfolgung durch die Schergen Saddam Husseins geflohen ist. Weil der Diktator nun gestürzt ist, müsse sie zurück, sagen die deutschen Behörden. Sie soll zurück in ein von Krieg und Bürgerkrieg gezeichnetes Land, in dem Christen von fanatischen Islamisten gezielt verfolgt und deshalb bereits zu Hunderttausenden geflohen sind. Da ist die Romafamilie aus dem Kosovo, die nach Deutschland kam, um vor dem Bürgerkrieg in Jugoslawien Schutz zu finden.
Die Behörden wollen sie zurückschicken in ein Gebiet, in dem die Angehörigen dieser Bevölkerungsgruppe unter elenden Bedingungen und auf teilweise bleiverseuchtem Territorium in provisorischen Unterkünften leben und von Nato-Soldaten beschützt werden müssen.
Die Geschichten dieser Menschen belegen, dass es um den Flüchtlingsschutz in unserer Gesellschaft wahrhaftig nicht zum Besten bestellt ist. Vor diesem Hintergrund zeigen die niedrigen Anerkennungsquoten in erster Linie eines, nämlich dass die Praxis der Asylgewährung den wirklichen Schutzbedürfnissen der meisten Flüchtlinge in keiner Weise gerecht wird.
[Heft als PDF] [Umschlag als PDF]