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	<title>Kommentare zu: Sch&#252;nemann will Zuwanderungsrecht nicht zustimmen</title>
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	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 22:39:57 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Elisabeth Wiengarten</title>
		<link>http://www.nds-fluerat.org/aktuelles/schuenemann-will-zuwanderungsrecht-nicht-zustimmen/#comment-70</link>
		<dc:creator>Elisabeth Wiengarten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 20:51:01 +0000</pubDate>
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		<description>Offener Brief an Herrn Sch&#252;nemann und seine Parteimitglieder:

Sehr geehrter Herr Sch&#252;nemann,
ich wohne in einem anderen Bundesland. Ich wei&#223; nicht, ob Sie ein gl&#228;ubiger Christ sind. Ich wei&#223; nur, dass Sie in einer Partei sind, die das C f&#252;r Christlich in ihrem Namen tr&#228;gt. 
Ich gehe daher davon aus, dass Sie sicherlich Ihre Haltung noch &#252;berpr&#252;fen werden. Vielleicht sollten Sie sich mit den Kirchen beraten. Deshalb zur Ihrer Information neueste Nachrichten aus den Kirchenkreisen. Ich freue mich sehr, dass die gro&#223;en christlichen Kirchen zum Protest aufstehen. So wird sich in humanit&#228;ren und christlichen Werten hoffentlich die Spreu vom Weizen trennen. 
Mit freundlichem Gru&#223;
Elisabeth Wiengarten  


Am 11. Mai 2007 um 16:07 Uhr 
Di&#246;zesankomitees der Katholiken 

&#196;nderungen beim Bleiberecht gefordert 

Bistum. Das Di&#246;zesankomitee der Katholiken im Bistum M&#252;nster unterst&#252;tzt die Unterschriften-Aktion des Caritasverbands und des Diakonischen Werks von Westfalen, die f&#252;r humane Bleiberechts-Regelungen geduldeter Ausl&#228;nder eintritt. Bisherige Regelungen der Innenminister m&#252;ssten kritisch &#252;berpr&#252;ft werden. 

“Nur wenige der 180 000 geduldeten Ausl&#228;nder in Deutschland k&#246;nnen die Voraussetzungen f&#252;r eine Aufenthaltserlaubnis erf&#252;llen. Das bedeutet f&#252;r die Betroffenen weiterhin st&#228;ndige Antr&#228;ge auf Duldung und damit auch st&#228;ndige Angst vor Abschiebung, obwohl viele seit &#252;ber zehn Jahren hier leben und die Kinder kaum noch einen Bezug zum Heimatland ihrer Eltern haben”, sagte die Vorsitzende des Di&#246;zesankomitees, Margret Pernhorst aus L&#252;dinghausen, auf der Vollversammlung des Di&#246;zesankomitees am Freitag (11.05.2007) im Liudgerhaus in M&#252;nster. 

“Unbeschr&#228;nkter Zugang zum Arbeitsmarkt” 

Damit die Betroffenen eine reelle Chance h&#228;tten, eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, m&#252;sste f&#252;r die Suche der geforderten Arbeitsstelle die Residenzpflicht aufgehoben und ein unbeschr&#228;nkter Zugang zum Arbeitsmarkt erlaubt werden, meinte Pernhorst. Das Di&#246;zesankomitee stehe hinter den Positionen des Pr&#228;ses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Bu&#223;, und dem m&#252;nsterschen Weihbischof Josef Vo&#223;, die die Kriterien, die Fl&#252;chtlinge erf&#252;llen m&#252;ssten, als “zu eng” bezeichnet haben. So sei es unvereinbar mit den Grunds&#228;tzen eines demokratischen Rechtsstaats, die gesamte Familie vom Bleiberecht auszuschlie&#223;en, wenn ein einzelnes Mitglied straff&#228;llig geworden sei. 

Nicht hinnehmbar sei es, wenn Alte, Kranke und Behinderte sowie unbegleitete Minderj&#228;hrige vom Bleiberecht ausgeschlossen w&#252;rden. “Die Bleiberechts-Regelungen haben ihre T&#252;cken. Wir m&#252;ssen genau hinschauen, wie die gesetzlichen Vorgaben angewandt werden”, sagte Pernhorst. 

Familienpolitik: Echte Wahlfreiheit gefordert 

Zur Diskussion um die Finanzierung der Kinderbetreuung und den Ausbau der Krippen-Pl&#228;tze sagte Pernhorst: “Das Finanzierungskonzept scheint auf einem guten Weg zu sein, nicht zuletzt deshalb, weil der Bund mit Steuermehreinnahmen rechnet und bei der Finanzierung nicht g&#228;nzlich abseits stehen will.” Die Position des Di&#246;zesankomitees in dieser Frage sei eindeutig: Ein Einfrieren des Kindergelds, K&#252;rzungen des Freibetrags f&#252;r Betreuung, Erziehung und Ausbildung sowie Einschnitte beim Ehegatten-Splitting d&#252;rfe es nicht geben. “Es w&#228;re ein v&#246;llig falsches Signal, familienpolitische Leistungen mit Geldern zu finanzieren, die zu Lasten von Ehe und Familie gehen.” 

Die Familienpolitik m&#252;sse echte Wahlfreiheit erm&#246;glichen. Eine Bevormundung junger Eltern sei nicht hinzunehmen: “Eltern, die sich bewusst f&#252;r eine h&#228;usliche Betreuung ihres Kleinkindes entscheiden, d&#252;rfen ebenso wenig unter Rechtfertigungsdruck stehen wie jene, die das Kind in eine Tagesst&#228;tte geben”, sagte Pernhorst. 

Klima-Wandel 

Das Di&#246;zesankomitee wird sich verst&#228;rkt mit den Herausforderungen des Klima-Wandels besch&#228;ftigen. Die Berichte der Vereinten Nationen seien alarmierend. “Es bleibt nur noch wenig Zeit, um Ma&#223;nahmen zu ergreifen, damit der Aussto&#223; von Treibhausgasen tats&#228;chlich sinkt. Angesichts der Klima-Prognosen m&#252;ssen wir alle Anstrengungen unterst&#252;tzen, die dem Klimaschutz dienen”, sagte Pernhorst. Es sei Aufgabe der Christen, die eigene Lebensweise zu &#252;berdenken. Die Verantwortung zum &#246;kologischen Handeln d&#252;rfe nicht auf die n&#228;chste Generation abgeschoben werden. 

Text: Johannes Bernard, 11.05.2007 

Das Di&#246;zesankomitee im Internet: 
www.dioezesankomitee.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief an Herrn Sch&#252;nemann und seine Parteimitglieder:</p>
<p>Sehr geehrter Herr Sch&#252;nemann,<br />
ich wohne in einem anderen Bundesland. Ich wei&#223; nicht, ob Sie ein gl&#228;ubiger Christ sind. Ich wei&#223; nur, dass Sie in einer Partei sind, die das C f&#252;r Christlich in ihrem Namen tr&#228;gt.<br />
Ich gehe daher davon aus, dass Sie sicherlich Ihre Haltung noch &#252;berpr&#252;fen werden. Vielleicht sollten Sie sich mit den Kirchen beraten. Deshalb zur Ihrer Information neueste Nachrichten aus den Kirchenkreisen. Ich freue mich sehr, dass die gro&#223;en christlichen Kirchen zum Protest aufstehen. So wird sich in humanit&#228;ren und christlichen Werten hoffentlich die Spreu vom Weizen trennen.<br />
Mit freundlichem Gru&#223;<br />
Elisabeth Wiengarten  </p>
<p>Am 11. Mai 2007 um 16:07 Uhr<br />
Di&#246;zesankomitees der Katholiken </p>
<p>&#196;nderungen beim Bleiberecht gefordert </p>
<p>Bistum. Das Di&#246;zesankomitee der Katholiken im Bistum M&#252;nster unterst&#252;tzt die Unterschriften-Aktion des Caritasverbands und des Diakonischen Werks von Westfalen, die f&#252;r humane Bleiberechts-Regelungen geduldeter Ausl&#228;nder eintritt. Bisherige Regelungen der Innenminister m&#252;ssten kritisch &#252;berpr&#252;ft werden. </p>
<p>“Nur wenige der 180 000 geduldeten Ausl&#228;nder in Deutschland k&#246;nnen die Voraussetzungen f&#252;r eine Aufenthaltserlaubnis erf&#252;llen. Das bedeutet f&#252;r die Betroffenen weiterhin st&#228;ndige Antr&#228;ge auf Duldung und damit auch st&#228;ndige Angst vor Abschiebung, obwohl viele seit &#252;ber zehn Jahren hier leben und die Kinder kaum noch einen Bezug zum Heimatland ihrer Eltern haben”, sagte die Vorsitzende des Di&#246;zesankomitees, Margret Pernhorst aus L&#252;dinghausen, auf der Vollversammlung des Di&#246;zesankomitees am Freitag (11.05.2007) im Liudgerhaus in M&#252;nster. </p>
<p>“Unbeschr&#228;nkter Zugang zum Arbeitsmarkt” </p>
<p>Damit die Betroffenen eine reelle Chance h&#228;tten, eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, m&#252;sste f&#252;r die Suche der geforderten Arbeitsstelle die Residenzpflicht aufgehoben und ein unbeschr&#228;nkter Zugang zum Arbeitsmarkt erlaubt werden, meinte Pernhorst. Das Di&#246;zesankomitee stehe hinter den Positionen des Pr&#228;ses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Bu&#223;, und dem m&#252;nsterschen Weihbischof Josef Vo&#223;, die die Kriterien, die Fl&#252;chtlinge erf&#252;llen m&#252;ssten, als “zu eng” bezeichnet haben. So sei es unvereinbar mit den Grunds&#228;tzen eines demokratischen Rechtsstaats, die gesamte Familie vom Bleiberecht auszuschlie&#223;en, wenn ein einzelnes Mitglied straff&#228;llig geworden sei. </p>
<p>Nicht hinnehmbar sei es, wenn Alte, Kranke und Behinderte sowie unbegleitete Minderj&#228;hrige vom Bleiberecht ausgeschlossen w&#252;rden. “Die Bleiberechts-Regelungen haben ihre T&#252;cken. Wir m&#252;ssen genau hinschauen, wie die gesetzlichen Vorgaben angewandt werden”, sagte Pernhorst. </p>
<p>Familienpolitik: Echte Wahlfreiheit gefordert </p>
<p>Zur Diskussion um die Finanzierung der Kinderbetreuung und den Ausbau der Krippen-Pl&#228;tze sagte Pernhorst: “Das Finanzierungskonzept scheint auf einem guten Weg zu sein, nicht zuletzt deshalb, weil der Bund mit Steuermehreinnahmen rechnet und bei der Finanzierung nicht g&#228;nzlich abseits stehen will.” Die Position des Di&#246;zesankomitees in dieser Frage sei eindeutig: Ein Einfrieren des Kindergelds, K&#252;rzungen des Freibetrags f&#252;r Betreuung, Erziehung und Ausbildung sowie Einschnitte beim Ehegatten-Splitting d&#252;rfe es nicht geben. “Es w&#228;re ein v&#246;llig falsches Signal, familienpolitische Leistungen mit Geldern zu finanzieren, die zu Lasten von Ehe und Familie gehen.” </p>
<p>Die Familienpolitik m&#252;sse echte Wahlfreiheit erm&#246;glichen. Eine Bevormundung junger Eltern sei nicht hinzunehmen: “Eltern, die sich bewusst f&#252;r eine h&#228;usliche Betreuung ihres Kleinkindes entscheiden, d&#252;rfen ebenso wenig unter Rechtfertigungsdruck stehen wie jene, die das Kind in eine Tagesst&#228;tte geben”, sagte Pernhorst. </p>
<p>Klima-Wandel </p>
<p>Das Di&#246;zesankomitee wird sich verst&#228;rkt mit den Herausforderungen des Klima-Wandels besch&#228;ftigen. Die Berichte der Vereinten Nationen seien alarmierend. “Es bleibt nur noch wenig Zeit, um Ma&#223;nahmen zu ergreifen, damit der Aussto&#223; von Treibhausgasen tats&#228;chlich sinkt. Angesichts der Klima-Prognosen m&#252;ssen wir alle Anstrengungen unterst&#252;tzen, die dem Klimaschutz dienen”, sagte Pernhorst. Es sei Aufgabe der Christen, die eigene Lebensweise zu &#252;berdenken. Die Verantwortung zum &#246;kologischen Handeln d&#252;rfe nicht auf die n&#228;chste Generation abgeschoben werden. </p>
<p>Text: Johannes Bernard, 11.05.2007 </p>
<p>Das Di&#246;zesankomitee im Internet:<br />
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